Die anderen 50% von zehn Büchern, die man gelesen haben sollte

Mmh wieder kein leichtes Thema. Fangen wir erstmal damit an, dass hier glaub ich keine Klassiker erwartet werden dürfen. Mit Belletristik kann ich ja mal gleich gar nichts anfangen. Oder zumindest wenig. Auch meine lieben Deutsch (und Englisch-)lehrer haben es nicht geschafft, mich dafür zu begeistern. In der Grundschule sah es noch gut aus. Da war man noch kein Streber wenn man schon weiter gelesen hatte, sondern fast so was wie cool (ich glaub ich war in einer komischen Klasse). Danach ging aber mit der Lesebegeisterung für die Schullektüre rapide bergab, bis hin zu „lass uns mal das Video dazu ausleihen, dann müssen wir nicht lesen“. Was nicht heißen soll, dass ich nicht gerne lese. Allerdings doch eher in der Abteilung Sachbücher. Und was liegt da näher als die „wichtigsten“ Sportlerbiografien zu nehmen. Damit es nicht zu Fussballlastig wird, werde ich pro Sportart nur einen Vertreter ins Rennen schicken.

top5

Wenn ich mir die Top5 zu Sportlerbiografien angucke, dann habe ich 4 davon gelesen oder zumindest schonmal angeguckt. Allerdings zähle ich weder Pilgern zum Jakobsweg noch unsere Erde und die Jahreszeiten zu wirklich sportlichen Events. Deswegen ist das erste Buch:

„Ich bin Zlatan.“

In den letzten Jahren gab es immer 3 sichere Anwärter für den Titel Weltfussballer des Jahres. Der brave und von allen geliebte Lionel Messi. Der „schöne“ und nur von Frauen geliebte Christiano Ronaldo. Und der Bad Boy. Zlatan Ibrahimovic. Ein bosnischer Schwede. Was kann da rauskommen? Okay das Buch ist nur geghostwritet aber es trotzdem versteht man diesen komischen Typen danach besser.  Kindheit in der Sozialsiedlung und immer auf dem schmalen grad zwischen Genie und Wahnsinn. Letztendlich hat er es doch geschafft, einer der besten Fussballer der Welt zu werden. Aber bis heute ist er kein glatgebügelter Einheitsprofi, sondern eckt immer wieder an.

Buch 2 ist „Der Domestik“ von Charles Weglius.

Die dazugehörige Sportart ist, der Radsport. Als Sportler auf dem ersten Blick eher wenig erfolgreich (kein einziger Profisieg) hat er es doch zu einer langen Profikarriere im Radsport geschafft. Nach dem Buch weiß man auch, dass ihn das allein erfolgreich macht. Er ist einer der Role Player ohne den die oberflächlich erfolgreichen Fahrer bei weitem nicht so erfolgreich wären. Man bekommt Einblicke in die tiefen des Radsportgeschäfts ohne ständig über Doping nachdenken zu müssen. Ich fand das Buch sehr interessant und hab es auch in einem Rutsch durchgelesen. Und ich weiß auch, dass mindestens 2 weitere der Stammleser bzw. Autoren das Buch ebenfalls gelesen haben.

„Bad as I wann be“ von und mit Dennis Rodman

das Buch hab ich mit 14 glaube ich gelesen (oh Gott das ist schon 20 Jahre her) und bis heute ist es auch das Buch, welches ich am häufigsten gelesen hab. Mir gefällt der Mix aus persönlichem und sportlichem. Anstrengend hingegen fand ich den ständigen Wechsel der Schriftgröße, aber auch daran gewöhnt man sich. Worum gehts? Natürlich um Dennis Rodman und seinen Weg zum Paradiesvogel der NBA. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnisse, macht ein plötzlicher Wachstumsschub ihn zum Basketballer. Auf dem College noch Scoring King merkt er in der NBA schnell, dass sein „Lücke“ im System die Reboundarbeit ist. Die Drecksarbeit zum Geschäft machen. Natürlich kommt auch das Privatleben in dem Buch nicht zu kurz. Denn immerhin ist das ja der Punkt der ihn weltweit bekannt gemacht hat.

Das 4. Buch mag auf den ersten Blick nicht in die Sammlung passen. Guckt man sich aber „Rangers and the famous ICF“ genauer an, ist es genau so eine Sportlerbiografie wie die anderen. In den 80er gab es noch kein UFC um sich offiziel im regellosen Ganzkörperkampf zu messen. Also sind in ganz Großbritannien Gruppen unterwegs um sich gegenseitig „Aufs Maul zu hauen“. Nach dem Lesen des Buches wird man immer noch nicht verstehen, warum die das wirklich machen. Aber das wie, wo und wann lernt man schon. Alles unter dem Deckmantel des Fussballfanseins. Auch die sogenannten „Firms“ sind im weitesten Sinne nichts anderes als Sportvereine. An Spieltage muss ebenso eine Aufstellung und Strategie geplant werden wie beim Fussball.

Last but not Least ein Buch das ich selber noch nicht gelesen habe, aber auf jeden Fall in nächster Zeit angehen werde. „Aufgeben gilt nicht“ ist die Biografie über das Sportlerleben des Frank Busemann. Der ist einfach so sympathisch und immer noch auf dem Boden geblieben, dass ich mir seine Biografie einfach mal reinziehen muss.

Einige lose Gedanken zum Thema Fernsehserien am Beispiel von Mad Dogs

Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Belize gefunden.
Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Belize gefunden.

Mad Dogs ist eine von Amazon produzierte Serie, deren erste Staffel vor einer Weile veröffentlicht wurde. Eine ganze Weile zuvor gab es einen interessanten Ansatz, für mehrere Serien wurde eine Pilotfolge produziert, online gestellt und die Zuschauer wurden um Feedback gebeten, welche Pilotfolge wie gut gefiel. Und von den vermutlich beliebtesten wird eine ganze Staffel gemacht. Als erstes hatte es so die durchwachsene Philip K. Dick-Adaption The Man in the High Castle geschafft, danach gab es eben auch eine ganze Season Mad Dogs. Während ich bei erstgenannter gerade mal drei Folgen weit kam, habe ich bei zweitgenannter jetzt die komplette Staffel hinter mich gebracht. Die folgenden Zeilen enthalten vermutlich inhaltliche Vorwegnahmen, wenn Du also Spoiler vermeiden möchtest, geh flink zu Amazon, schau die Serie an, wir sehen uns in ungefähr 8 ½ Stunden wieder.

Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Hunde gefunden.
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Erstmal zum offensichtlichen, Mad Dogs ist das US remake einer britischen Serie, die Handlung wurde von Mallorca nach Belize verlegt. Interessanterweise spielt Ben Chaplin sowohl im Original als auch in der Kopie mit. Die restliche Besetzung besteht aus diversen bekannten Gesichtern. Michael Imperioli (Sopranos), Romany Malco (Weeds), Steve Zahn (Nebenrollen in gefühlt jedem zweiten mittelprächtigen Film der letzten 20 Jahre), Billy Zane (Twin Peaks, Titanic, Back to the Future,…), Ted Levine (Schweigen der Lämmer, Monk). Die Serie stellt also gleich sicher, dass man ab Start ein vertrautes Gefühl hat, irgendwen kennt man ja auf jeden Fall schon.
Stilistisch wirkt Mad Dogs sehr wie Weeds, zwischen krass schockierenden und abstrakt komischen Momenten. Die Staffel ist zehn Folgen lang, was im Vergleich zu sonstigen Serien mit 20+ Folgen-Staffeln recht kurz wirkt. Allerdings waren mir schon die zehn Folgen zu viel, zwischendurch wirkt es arg, als müssten drei oder vier Folgen irgendwie gefüllt werden. Die Methode ist dabei stets, noch mehr Nebenhandlung, noch mehr sonderbare Ideen, noch mehr absonderliche Wendungen einzubauen. Und so hat Mad Dogs eine sehr moderne Erzählstruktur. Es ist ganz und gar keine prozedurale Serie, bis auf das vorspannersetzende Standbild gibt es keine Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Folgen. Auch ist die Handlung zu durchbrochen, als dass man von einem linearen Aufbau über die Staffel hinweg sprechen kann. Für mich wirkte daher die Einteilung der einzelnen Folgen etwas erzwungen, ein paar Folgen ähneln sich, einige stehen atmosphärisch allein. Ich glaube, mir hätte besser gefallen, wenn die story in weniger und größeren Häppchen erzählt würde. Drei oder vier 90-Minuten-Folgen à la Sherlock würden vielleicht gut passen. Ich finde, dieses Miniserienmodell eignet sich gut, um Inhalte einzufangen, die zu groß für einen Film und zu komplex für viele Serienfolgenhäppchen sind.
Glücklicherweise wird es von Mad Dogs keine zweite Staffel geben, die gestreckte erste Staffel würde mich vermuten lassen, dass eine Fortsetzung nicht besser würde. Auch war ich zufrieden mit dem Ende, in mir fragte nichts danach, wie es jetzt weiterginge.

Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Drogen gefunden.
Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Drogen gefunden.

Ich kann durchaus den Charm einer traditionellen Serie nachvollziehen. Dieses wohlige Gefühl, dass man nicht nur die vertrauten Darsteller immer wieder sehen kann, sondern auch stets den vertrauten Folgenaufbau vorfindet. Jedoch denke ich, dass bei so einer Serie mit formulaischem Aufbau gar nicht wichtig ist, ob sie einem überhaupt gefällt. Ich denke, beim Schauen einer Serie setzt nach einigen Folgen so etwas wie das Stockholm-Syndrom ein. Die reine Vertrautheit, die sich nach wenigen Folgen einstellt, sorgt meiner Meinung nach dafür, dass man die Serie dann doch mag, auch, wenn man sie initial doch gar nicht so gut fand.
Bei all dieses neumodischen Serien, die eine ambitioniertere Struktur vorweisen, bleibt das weitgehend aus. Zwar sieht man immer wieder die gleichen Leute, aber ich denke, dass gerade der immer gleiche Aufbau viel der schnell wachsenden Vertrautheit ausmacht.
Um das auszugleichen, müssen die Charaktere einer Serie mit ausschließlich folgenübergreifendem Handlungsbogen schnell viel Bindung herbeiführen. Das macht Mad Dogs ganz passend. Schon, dass der Hauptcast aus vier recht unterschiedlichen Typen besteht, bringt das Potential, dass sich jeder Zuschauer irgendwie wiedererkennt. Die Nebenrollen bestehen fast ausnahmslos aus sehr starken, sehr krassen Charakteren, was es einfach macht, sie sich sofort einzuprägen und so einen schnellen Bezug herzustellen.

Daher illustrieren diese zufälligen Vogelbilder den Artikel.
Daher illustrieren diese zufälligen Vogelbilder den Artikel.

Ich fand Mad Dogs spannend und spaßig genug, um die ganze Staffel dabei zu bleiben, und hatte auch zwei oder drei mal am Ende einer Folge das Bedürfnis, gleich weiter zu schauen. Allerdings, wie oben schon beschrieben, bei einigen Folgen blieb eher ein dezent gelangweiltes Gefühl zurück, ein bisschen mehr Kompaktheit hätte ich da schön gefunden, und das trotz meines offensichtlichen Hangs zu Abschweifungen.
Mir haben auch die Produktion und das Produktionsdesign gefallen, das war etwas, was mir die andere Amazonserie Man in the High Castle sehr verleidete, weil diese immer billig aussah.
Wo für mich Mad Dogs richtig brillierte, waren die Nebenrollen. Die Serie lebt sehr vom stetigen Strom dazukommender Charaktere und verliert an drive, wenn man eine ganze Folge ohne neue Personen verbringen muss. Allesamt sind ausgefallen und überzeichnet. Aushängeschild ist sicher der kleinwüchsige katzenkopftragende Auftragskiller, der schon in der ersten Folge auftaucht, aber bis auf die vier Haupthelden und wenige Ausnahmen ist in Mad Dogs keiner normal oder langweilig. Und so zeigt die Serie viele Folgen lang, wie vier vermeintlich langweilige Typen in einer Welt von bedrohlich sonderbaren Personen leben, die der Artenvielfalt der lokalen Flora und Faune entspricht.
Leider hat dies zum Nebeneffekt, dass die durchaus interessante Innendynamik der Gruppe etwas in den Hintergrund rückt, weil der Kontrast zwischen den normalen Touristen und der feindlichen Außenwelt einfach deutlich spektakulärer ist. Aber man kann nicht alles haben.
So oder so, von meiner Seite aus Schauempfehlung, auch wenn, wie eben beschrieben, nicht alles super-duper ist. Aber wo ist es das schon? Außerdem, Mad Dogs gibt es bei Amazon gratis für prime-Kunden.

Links aus dem Artikel:
Mad Dogs
The Man in the High Castle
Ben Chaplin
Michael Imperioli
Romany Malco
Steve Zahn
Billy Zane
Ted Levine
Stockholm-Syndrom

Ewige Helden Finale

Die Sendung beginnt mit einem Nightgame zwischen Uschi Disl und Faris al Sultan. Und gleich werden die zwei größten Schwächen der Sendung sichtbar. 1. Ruth Moschner und 2. das Nightgame. Sie ist langweilig und hat keine Ausstrahlung. Der Wechsel zwischen harte Showmasterin und mitfühlende Freundin die wirklich alle am liebsten hat ist einfach zu gekünzelt. Das Spiel ist langweilig und mit der Glaskugel sogar gefährlich. Gewonnen hat übrigens Faris al Sultan und steht damit ebenfalls im Finale.

Nach einem ewig (viel zu) langem Rückblick über die Staffel gibt es noch ein Spiel vor dem alles entscheidenden Hindernisparcour. Danny Ecker, der als Führender die „Vorrunde“ beendet hat, bekommt hier bereits 1 Minute Gutschrift für das Finale. In dem Spiel können weitere Gutschrift gewonnen werden. Gewinner ist Frank Busemann vor Danny Ecker. Ergebnis ist, dass beide 2 Minuten vor Faris in den Parcour dürfen. Auch diese Regelung ist unglücklich gemacht. Ich finde, alle sollten bei allen Disziplinen die gleichen Voraussetzungen haben, um den wirklichen Helden herauszufinden.

Beim abschließendem Parcours geht es mit Handschellen und Seil gefesselt einen Berg hoch, ein Turm aus Steinen muss gestappelt werden, eine Brücke muss 3 mal rückwertslaufend bewältigt werden und am Ende muss eine Gefäß mit einem Stein abgeworfen werden. Um den Stein zu bekommen, muss man sowohl auf dem Hin als auch auf dem Rückweg über ein Hindernis klettern. Als Faris seinen Rückstand aufgeholt hat und zum Steinewerfen kommt, haben die beiden anderen schon gefühlt 30 mal geworfen und sind aufgrund der Kletterei entsprechend fertig. Sehr witzig mit anzusehen, wie sich die Kerls nur noch schleppend vorwärts bewegen. Am Ende gewinnt Mr. Buseman. Durchaus verdient.
Fazit: Danny Ecker hab ich bei weitem nicht so gut eingeschätzt. Von daher sehr überraschend und er wurde auch zunehmend sympathischer. Buseman ist natürlich ein Freak was die Vorbereitung angeht und von Anfang an sympathisch. Faris al Sultan ist am Anfang eher wenig aufgefallen. Aber am Ende hätte ich ihm (auch aufgrund der blöden Regel mit dem Vorsprung der anderen) den Sieg durchaus gegönnt.Eine zweite Staffel ist im Bereich des Möglichen, nachdem in den letzten Woche die Quoten langsam gestiegen sind. Allerdings hoffe ich, dass dann ein wenig am Konzept gearbeitet wird. Ansonsten, tolle Sendung. Mir hats Spass gemacht. Und ich hab mir mal Gedanken um mögliche Teilnehmer einer zweiten Staffel gemacht. Ihr könnt eure Vorschläge gerne in den Kommentaren posten.Hier meine Vorschläge

  • Dieter Thoma (Skispringen)
  • Kati Witt (Eiskunstlauf)
  • Franziska Schenk (Eisschnelllauf)
  • Michael Groß (Schwimmen)
  • Magdalena Neuner (Biathlon)
  • Henry Maske (Boxen)
  • Christian Schwarzer (Handball)
  • Ole Bischoff (Judo)
  • Matthias Steiner (Gewichtheben)
  • Jens Voigt (Radsport)
  • Astrid Kumbernuss (Kugelstoßen)
  • Oli Kahn (Fussball)

50 % von zehn Büchern, die man gelesen haben sollte

Den Müll nicht richtig getrennt, schon kommt die Polizei. Darum geht es bei Dostojewski ungefähr.
Den Müll nicht richtig getrennt, schon kommt die Polizei. Darum geht es bei Dostojewski ungefähr.

Fjodor Dostojewski, Преступление и наказание, Verbrechen und Strafe / Schuld und Sühne / Raskolnikow, veröffentlicht 1866

Dieses Buch sollte man mal gelesen haben, weil es eigentlich immer cool ist, über russische Literatur reden zu können. Und dabei ist das gar nicht schwer, Dostojewskis Erstlingswerk liest sich einfach und recht flink und macht – Interesse vorausgesetzt – sogar Spaß. Zwar ist das setting antiquiert und recht fremd, es spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in Sankt Petersburg, das Grundmotiv hat aber noch immer eine ziemliche Relevanz. Das Konzept, dass die Gesellschaft einem definierten Verbrechen mit einer Strafe begegnet, ist ja noch immer unser kindlich-simpler Grundsatz. Am Buch nervt unter Umständen die übertriebene Symbolik und das zwar nicht richtig ausgesprochene aber doch deutlich spürbare religiöse Konversionsfazit.
Die verwirrend vielen deutschen Titel liegen daran, dass sich Преступление и наказание offenbar nicht so recht übertragen lässt, ich finde aber anhand des Inhalts des Buches “Verbrechen und Strafe” am passendsten.

Die Quelle beinahe sämtlicher Artikelinspiration, die Vorschlagsbox unten rechts, schlug vor, dass wir etwas zu 10 Büchern schreiben sollten, die man in seinem Leben gelesen haben sollte. Die Fragestellung klingt zwar sehr einschlägig, aber gibt es sowas überhaupt? Zehn Bücher, die wirklich jeder lesen sollte?
Eigentlich nicht, schließlich kommt man ja sogar durch das Leben, ganz ohne irgend ein Buch gelesen zu haben. Aber das wäre ja kein schöner Inhalt für einen Artikel, einfach nur “Gibt es nicht.” zu posten.

Das moderne Businesshotel ist ein guter Ort, um über die Sinnhaftigkeit des Daseins zu grübeln.
Das moderne Businesshotel ist ein guter Ort, um über die Sinnhaftigkeit des Daseins zu grübeln.

Jean-Paul Sartre, La nausée, Der Ekel, veröffentlicht 1938

Dieses Buch sollte man gelesen haben, weil Existentialismus der kleinste gemeinsame Nenner für uns alle ist. Ich mag das Buch etwas überhöhen, weil es, mit 14 oder 15 Jahren gelesen, der perfekte Untertitel für mein pubertierendes Wesen war. Es gibt keinen besseren Begeiter für den mittelschichtigen Teenager, der zornig auf einer Treppe der Fußgängerzone sitzt, als französische Zigaretten und die knallrote Ausgabe von Sartres Frühwerk.
Die Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz sollte jeder von Zeit zu Zeit überdenken, dabei hilft dieses Buch.

Wir haben die zehn Bücher untereinander aufgeteilt, also muss ich mich nur auf fünf festlegen.
Für Inspiration habe ich bei mehreren mir irgendwie bekannten Personen nachgefragt, ob es so etwas gäbe, fünf Bücher, die man gelesen haben muss. Und wenig überraschend, die meisten antworteten intuitiv mit “Die Bibel!”. Das halte ich für Quatsch. Christlich-abendländische Prägung in allen Ehren, aber wenn bei weit über 50 % Christianisierungsquote in Deutschland nur 13 % die Bedienungsanleitung dazu lesen, sollte das keine Allgemeinempfehlung sein. Allein schon, weil sich die Bibel nicht eben mal so liest, viel zu fremd ist der Stil. Ist halt ein sehr altes Buch, egal ob altes oder neues Testament.

Als No Logo auf den Bestsellerlisten war, konnte man T-Shirts mit No Logo!-Logo darauf kaufen.
Als No Logo auf den Bestsellerlisten war, konnte man T-Shirts mit No Logo!-Logo darauf kaufen.

Naomi Klein, No Logo!, No Logo! – der Kampf der Global Players um Marktmacht – ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern, veröffentlicht 2000

Dieses Buch sollte man gelesen haben, um auf “Wir wissen ja gar nicht, woher die Sachen kommen, die wir kaufen” mit “Doch.” antworten zu können. Außerdem wollte ich auch etwas non-Belletristik auf der Liste haben, um ausgeglichener zu wirken. Der Aufbau des Buchs wirkt etwas inkohärent, es liest sich aber ausgesprochen flüssig und schnell.
No Logo enthält viel Stoff für den werdenden Globalisierungsgegner, ironischerweise ist es in einem Verlag erschienen, der zur Bertelsmann gehört.
No Logo ist auch ein tolles Beispiel dafür, wie widerlich es endet, wenn sich deutsche Verlage bei der Übersetzung auch gleich mal einen schmissigen Titel für das Germanenvolk ausdenken. Volk der Dichter und Denker, my ass.

Überhaupt habe ich allzu alte Bücher verworfen, als Generalempfehlung herzuhalten. Ich finde, wenn man schon kämpfen muss, sich den Inhalt überhaupt zu erschließen, braucht es sicher mehrere Versuche, um das entsprechende Buch schätzen zu können. Deswegen haben es einige Superstars im Cocktailparty small talk nicht auf meine Liste geschafft, keine Bibel, kein Shakespeare, kein Sun Tsu, keine göttliche Komödie, kein verlorenes Paradies, keine Ilias. Ich habe mich da zwar überall mal versucht, durchzukämpfen, aber das will ich echt niemanden empfehlen. Nach wochenlangem Gewürge durch die Gesänge der Ilias war mein Fazit nur, dass die coolen Geschichten des Trojanischen Krieges vor oder nach dem Buch passiert sein müssen, ich wartete bis zur letzten Seite auf das Pferd. Das soll nicht heißen, dass das Buch nicht lesenswert und relevant sei, ganz im Gegenteil, aber in meine persönliche Top 5 ist es nicht geraten.

Bei 1984 denken immer alle nur an Überwachung,  die zahlreichen fantasiebenannten Behörden kommen mir in alltäglichen Referenzen zu kurz.
Bei 1984 denken immer alle nur an Überwachung, die zahlreichen fantasiebenannten Behörden kommen mir in alltäglichen Referenzen zu kurz.

George Orwell, Nineteen Eighty-Four, 1984 / Neunzehnhundertvierundachtzig, veröffentlicht 1949

Dieses Buch sollte man gelesen haben, um die ständigen aktuellen Referenzen nachvollziehen zu können. Videoüberwachung vor dem Kaufhof? 1984-Verhältnisse! NSA liest Emails? 1984-Verhältnisse! Interpretierbare Fakten in einem Geschichtsbuch? 1984-Verhältnisse!
Ich glaube, dass die 1984-Rufer oft gar nicht speziell dieses Buch meinen, sondern es exemplarisch für die Vielzahl von dystopischen Zukunftsvisionen nennen. Animal Farm, Brave New Word, Fahrenheit 451; all das sind lesenswerte Bücher, 1984 ist aber das Aushängeschild. Und das durchaus zu recht, von den genannten ist George Orwells Roman von 1949 mein Favorit der hoffnungslosen Zukunftsvisionen.

Unter dem Strich ist meine Liste recht wahllos geworden, ich habe mehr oder weniger fünf Bücher herausgesucht, die ich sowohl allgemein lesenswert, als auch relevant finde. Für besonders gute Bücher halte ich nicht alle, aber literarische Qualität ist für mich kein K.O.-Kriterium bei einer Empfehlung. In der Tat sind es alles auch keine ausgesprochenen Lieblingsbücher von mir, aber die Aufgabenstellung beschrieb ja Bücher, die man gelesen haben sollte, nicht Bücher, die mir gut gefallen. Das wäre ein ganz anderer – und gegebenenfalls recht eintöniger Artikel.
Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr so recht, warum es genau diese fünf geworden sind, seit dem Losschreiben sind mir fünf weitere eingefallen, die eigentlich noch lesenswerter sind. Das finde ich allerdings tröstlich, es gibt eigentlich immer noch fünf weitere Bücher, die man gelesen haben sollte.

Je länger man liest, desto schlimmer und gruseliger stellt man sich das Anwesen in Sturmhöhe vor.
Je länger man liest, desto schlimmer und gruseliger stellt man sich das Anwesen in Sturmhöhe vor.

Emily Brontë, Wuthering Heights, Sturmhöhe, veröffentlicht 1847

Dieses Buch sollte man gelesen haben, weil jeder wissen sollte, welche der Brontë-Schwestern besser ist. Im direkten Vergleich der jeweils populärsten Werke, Wuthering Heights und Jane Eyre, gewinnt Emilys Sturmhöhe bei mir. Mir gefallen die doppelte Erzählerperspektive und die Generationen überspannende Handlung, ich mag mir gar nicht vorstellen, wie verstörend schonungslos das Buch beim Erscheinen 1847 gewirkt haben muss. Die Erzähltechnik wirkt viel moderner als bei anderen Büchern des 19. Jahrhunderts, ganz anders als bei den tediös realistischen Gesellschaftsromanen, die so einschlägig für das britische 19. Jahrhundert sind. So recht gibt es in Wuthering Heights keine sympathischen Personen, keine Hauptheldin, was den Verlauf des Buchs so trostlos wie das darin beschriebene Wetter macht.
Übrigens, wahrscheinlich war dies das erste Mal, dass ich ein ë getippt habe. Und dann gleich drei mal!

Links aus dem Artikel:
Religionsverteilung in Deutschland
Anteil Bibelleser
Leidenschaftliche Beschreibung der Ilias (Video, Englisch, 14 Minuten)

Wikipedia zu:
Verbrechen und Strafe
Der Ekel
No Logo!
1984
Sturmhöhe

88. Oscarverleihung

Was ich in der Berichterstattung über die Oscarverleihung nie wieder lesen möchte: "Unser Mann in Hollywood"
Was ich bei der Berichterstattung über die Oscarverleihung nie wieder lesen möchte:
„Unser Mann in Hollywood“

Ich bin schockiert, dass offenbar noch keiner auf das mittelmäßige Wortspiel kam, aus dem Slogan der diesjährigen Verleihung “We all dream in gold” ein “We all dream in white” zu machen.
Diese Zeilen werden veröffentlicht, während die 88. Oscarverleihung gerade läuft, ich schreibe das also, bevor wir wissen, wer was gewonnen hat. Allerdings können wir sicher sein, und das war auch das große Thema im Vorfeld des Events, der Oscar für den besten Hauptdarsteller wird an einen weißen Mann gehen. Beste Hauptdarstellerin? Weiße Frau. Passend wird als beste Nebendarstellerin eine weiße Frau ausgezeichnet werden. Keine Überraschung beim besten Nebendarsteller, weißer Mann, gegebenenfalls sogar Sylvester Stallone, was ich neben aller Rassismusdiskussion sehr verstörend fände.
Der beste Film wird generell sehr weiß sein, soll vor allem heißen, dass es Straight Outta Compton nicht sein wird. Immerhin werden dessen vier weiße Drehbuchschreiber eine Chance auf das beste Originaldrehbuch haben.
Die größte Abwechslung gibt es bei der besten Regie, einer der fünf nominierten Regisseure ist aus Mexiko. Immerhin wird keine Frau gewinnen, das relativiert die Diversität doch ein wenig.

"Stars und Sternchen"
„Stars und Sternchen“

Die Farblosigkeit der Nominierungen wurde intensiv diskutiert. Viel mehr als die gewöhnlichen Prognosen, war effektive Ausschluss von schwarzen Schauspielern das Thema der Berichterstattung. Und wie zu erwarten, ist dies ein polarisierenden Thema mit sehr verschiedenen Meinungen. Schnell gab es die unvermeidlichen Statistiken, die zeigen, wie hoch der Anteil von schwarzen, asiatischen, lateinamerikanischen Leuten an der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung ist, und den Ansatz, diese Quote auf die Oscarnominierungen umzulegen. Diese Strategie provoziert natürlich eine Gegenargumentation, dass man dann ja gleich passend zur Quote die Auszeichnungen herschenken könne, dass es dann auf die jeweilige Leistung gar nicht ankäme. Was natürlich in den USA, wo competitiveness ja quasi teil der gemeinschaftlichen DNA ist, selbst den dort Linkesten suspekt vorkommt.

"Leonardo DiCaprio&quot:
„Leonardo DiCaprio hat wieder nicht gewonnen“

Mit so einer schwarz-weißen Sichtweise kommt man ja zu nichts, daher differenzierter.
Der Oscar geht ja weder an den erfolgreichsten Film eines Kinojahres, noch an einen von den Kritiken als den besten Film eingeschätzten Film, sondern an den Film, der einer Jury von knapp 6000 Personen am besten gefallen hat. Oder von dessen Produzenten sich die Mehrheit der 6000 Personen hat bestechen lassen, aber das ist ein anderes Thema.
Die jurierenden 6000 sind Clubmitglieder, die hauptberuflich irgendwie beim Film arbeiten. Vor allem Schauspieler, aber auch Kameraleute, Beleuchtung, Ton, Make Up und so weiter. Diese 6000 sind nicht veröffentlicht, aber nach einer 2012er Statistik sind 94 % davon weiß, 77 % sind Männer, da liegt die Schlussfolgerung nah, dass eine Gruppe von weißen Männern natürlich nur weiße Männer für begehrte Preise auswählt. Oder notgedrungen auch weiße Frauen, wenn die Kategorien “Beste Haupt- und Nebendarstellerin” es erforderlich machen. Immerhin, bei den “kleinen” Kategorien wie Kostüm und Make Up sind Frauen offenbar auch wählbar.
Und genau an der Stelle soll jetzt die Lösung für die unausgeglichen weiße Auswahl der Nominierungen angesetzt werden – die Jury soll diverser zusammengestellt werden, mit mehr Frauen, Schwarzen, Latinos und Asiaten. So soll sichergestellt werden, dass die Quotierung der auswählenden Personen eine Entsprechung des Kinopublikums ist.

Ich bin mir aber gar nicht sicher, dass das viel ändern sollte. Ich finde die Unterstellung, dass ein weißer Juror ausschließlich weiße Männer in Filmen gut findet, und dass sich auch das Kinopublikum nur mit der eigenen Rasse und dem eigenen Geschlecht zurechtfindet, klingt einleuchtend – aber ist meiner Meinung nach nicht zutreffend.
Hinter zehn Filmen, die irgendwie menschliche Antagonisten haben, ist Shrek 2 der finanziell elfterfolgreichste Film aller Zeiten in den USA. Ich wage zu bezweifeln, dass viele Oger die Einnahmen an den Kinokassen klingeln ließen. Also scheint es doch die menschliche Fähigkeit zu geben, einen Film gut zu finden, obwohl der Hauptdarsteller nicht der eigenen Rasse und dem eigenen Geschlecht entspricht. Wenn sich Millionen von Kinogängern mit einer grünen, computeranimierten Figur identifizieren können, warum dann nicht mit einem Menschen mit anderer Hautfarbe?

Ob es also hilft, als Maßnahme die Jury heterogener zu besetzen, mit dem Ziel, dass die Demographie des Auswahlkomitees der der gesamten Kinogänger in den USA entspricht?
Ich hoffe eigentlich, dass diese Maßnahme nichts bringt. Ein Erfolg würde ja nur bestätigen, dass selbst professionelle Filmschaffende nur das gut finden, was zu ihrem Geschlecht, Ihrer Hautfarbe und Herkunft passt – und das fände ich ziemlich peinlich. Und außerdem ist das natürlich ein sehr nationaler Ansatz, der internationale Kinogänger wäre dann ja im Umkehrschluss egal.
Überhaupt wäre es doch merkwürdig, wenn die Oscar-Jury farbenfroh besetzt würde, während die überragende Mehrheit der in Hollywood produzierten Filme doch schneeweiß daherkommt.

"Auf dem roten Teppich" Übrigens, Fotos haben nichts mit dem Thema zu tun, bitte nicht nach Sinn suchen.
„Auf dem roten Teppich“
Übrigens, Fotos haben nichts mit dem Thema zu tun, bitte nicht nach Sinn suchen.

Neben Straight Outta Compton war Beasts of No Nation mit Idris Elba in Nebenrolle der Film, dessen Fehlen bei den Nominierungen kritisiert wurde. Neben der ausschließlich schwarzen Besetzung, die inkompatibel zur Juryzusammensetzung sein soll, bleibt mir unklar, ob der Film überhaupt bei der Oscarauswahl berücksichtigt werden könnte. Die Regeln dafür erscheinen mir relativ komplex, ein Film muss soundsolang in den amerikanischen Kinos gelaufen sein, um nominiert werden zu dürfen. Beasts of No Nation kam nur sehr eingeschränkt in den Kinos, dafür kam er gleichzeitig auf Netflix raus. Ich finde die Frage interessant, ob Filme, deren Verleih von streaming services wie Netflix übernommen werden, für den Oscar berücksichtigt werden dürfen. Denn ist das derzeit vor allem ein Modell für Serien, aber zukünftig wird es sicher zunehmend Filme geben, die trotz Onlinepremiere qualitativ gut genug sind, um der bis dann farbenfrohen Jury gut genug zu gefallen, um eine Nominierung zu bekommen.
Bis dahin kann sich dann ohnehin keiner mehr über irgendwelche rassistisch motivierten Entscheidungen beschweren, schließlich durfte uns Chris Rock ja schon mehrfach bei der Verleihungszeremonie unterhalten. Diese Begründung gab es allerdings vor 50 Jahren auch schon.

Links aus dem Artikel nochmal zum weiterlesen:
Statistik zum Thema Film und Rasse
Zusammensetzung der Jury 2012
Finanziell erfolgreichste Filme aller Zeiten
Hollywood whitewashing
Entertainment vor 50 Jahren

TV Tipp: „Ewige Helden“

So hier dann auch mal ein seichtes Thema, das gute alte Fernsehen. Frau Horst und ich gucken seit einiger Zeit „Ewige Helden“ auf VOX. Am Anfang war es eher so „Mal schauen wie die sich zum Affen machen“. Aber mittlerweile gucken wir die Sendung sehr gern.

Worum geht es? 10 ehemalige Sportstars (Welt-, Europameister, Olympiasieger, Sportler des Jahres) verbringen eine nette gemeinsame Zeit in einer Finca in Andalusien. Das ist natürlich noch nicht alles. Wäre auch echt langweilig. Nein, Sie treten in jeder Folge in 3 Disziplinen zu einem Thema (Ausdauer, Durchhaltevermögen, Teamgeist, Strategie etc.) an. Die Disziplinen gehen von „Steintürmchen bauen“ über „Tauchen“ bis hin zu „Nagel einschlagen“. Die Sportler kriegen jeweils Punkte und am Ende des Tages müssen die Beiden mit den wenigsten Punkten zu einem Nightgame. Dabei wird versucht eine Glaskugel im Feld des Gegners so unterzubringen, dass sie kaputtgeht. Der Verlierer verlässt die Show.

Wer sind die Sportler?

Einziges Manko aus meiner Sicht ist, die Spezialisierung auf Einzelsportler. Der einzige Teamplayer der dabei ist/war, ist/war Thomas „Icke“ Häßler. Allerdings musste der kleine Mann gleich als erstes gehen. Wahrscheinlich hätte er sonst das Training zu Let’s Dance nicht geschafft. Ansonsten ist die Leichtathletik stark vertreten mit Frank Busemann (10 Kämpfer), Danny Ecker (Stabhochsprung), Heike Drechsler (Weitsprung), Lars Riedel (Diskuswurf). Dazu kommen der Traithlet Faris al-Sultan und die Snowboarderin Nicola Thost. Die zweite Wintersportlerin ist Biathletin Uschi Disl. Aus dem Schwimmbecken ist noch Britta Steffen dabei. Und der Haudrauf darf mit Markus Beyer auch nicht fehlen. Zumindest meine Generation und älter dürfte mindestens einen der 10 kennen.

Die Show?

Tatsächlich ist die Sendung so schön schlicht. Es gibt keine Zickereien. Wie Frau Horst aufgefallen ist, laufen die fast alle immer ungeschminkt rum und unterstützen sich gegenseitig. Mal abgesehen von der Thost, die den Sinn eines Wettkampfes teilweise nicht verstanden hat. In jeder Sendung wird dann natürlich auch noch die sportliche Geschichte von 2 Protagonisten erzählt. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es bei jedem Tiefschläge gab, die aber symphatischerweise auch bei den Anderen zu Tränen führen.

Fazit:

Ich finde die Show sehr erfrischend vor allem wegen den symphatischen Sportlern (Nr.1 Herr Busemann), die zeigen, dass sie nur normale Menschen sind. Seichte angenehmens Abendfernsehen. Okay perfekt ist die Sendung natürlich nicht. Um den wirklich besten der Ewigen Helden rauszufinden, hätte man auf das Rausschmeißen verzichten sollen. Mal abgesehen davon, dass das Nightgame nicht nur langweilig sondern auch saugefährlich ist. Auch die Regel einzelner Spiele sind teilweise unglücklich gewählt. Genauso wie übrigens auch Frau Moschner als Moderatorin. Da bitte für die zweite Staffel (sofern es denn aufgrund der mangelnden Zuschauer eine gibt)  nachbessern