AppBrain ist mehr als eine App. AppBrain ist so etwas wie eine Fassade mit Extrafunktionen vor dem Android Market, der ja schnell unübersichtlich werden kann.
Bei AppBrain kann man genauer suchen, kann schauen, welche Apps wie oft aus einem bestimmten Land geladen werden, für jede Kategorie die aktuellen Charts anschauen und so weiter. Es gibt auch eine Liste von persönlichen Empfehlungen, die allerdings für mich selten passend wirken.
Und wenn man dann auf der AppBrain-Seite etwas gefunden hat, was man unbedingt haben möchte, dann kommt das wirklich coole Feature zum Einsatz: Man klickt am Rechner auf “Installieren” und wie durch Geisterhand wird die App auf dem Handy installiert. Wem das zu spooky ist, der kann sich auch den passenden QR-Code anzeigen lassen und sich so mit Handy und Barcode-Scanner auf die passende Market-Seite führen lassen.
Um diesen großen Zauber miterleben zu können, braucht es drei Schritte:
Bei AppBrain ein Konto mit der eigenen Google ID anlegen
Für den finalen Installier-Hokus-Pokus Fast Web Install auf dem Handy installieren
Bei mir sorgte das dafür, dass ich nur noch sehr selten den Original-Market benutze. Einzige Unannehmlichkeiten sind oft unpassenden Empfehlungen und die Tatsache, dass man manchmal eine App bei AppBrain findet, die es dann gar nicht im Market gibt.
Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich vom bösen Microsoft zur Datenkrake Google wechseln möchte, das ist jetzt geschehen. Mein neues Handy ist ein HTC Desire, der Horst wird mir das nachmachen.
In vier Jahren Windows mobile konnte ich kaum Fortschritt feststellen. Einzig die daraufgepappte HTC-Oberfläche sorgte dafür, dass sich WM 6 besser anfühlte als WM 5.
Und auch beim Desire findet man eine ähnliche, sonderbar vertraute Oberfläche wieder. Die Uhr sieht gleich aus, das Wetterwidget auch. Daher wirkte das Desire nach dem Anschalten gar nicht sooo revolutionär im Vergleich zu meinem alten HTC Diamond. Ungewohnt ist natürlich das deutlich größere Display – als Einhandbediener tut nach einer Weile die Daumenwurzel weh, weil der Weg zur anderen Displayseite dann doch sehr lang ist. Aber nach einiger Eingewöhnungszeit entwickelt man wohl entweder einen längeren Daumen oder eine kräftige Daumenwurzel – es tut jedenfalls nicht mehr weh.
Am Anfang natürlich gab es die Standardaktionen – viel zu viele Apps runterladen, die sieben (Sieben!) Homescreens mit glänzenden Widgets bevölkern, schauen, wie lange der Akku bei normalem Gebrauch durchhält. Das sind bei mir übrigens um die 15 Stunden, man kommt also gut über einen Tag mit einer Ladung – das klappte bei meinem Diamond damals leider nicht.
Nach drei Wochen mit dem Desire haben wir uns gut aneinander gewöhnt, es funktioniert einfach vor sich hin. Sogar der mp3-player reicht aus, um mal die Wartezeit auf die Straßenbahn zu überbrücken. Leider ist allerdings bei 32 GB Speicher Schluss, allzuviel Musik und Videos passen da nicht in die Tasche. Dafür kann man den Rest der Zeit ja mit tausenden sinnvoller und -loser Apps verbringen, zu denen ich in der nächsten Zeit versuche, hier was zu schreiben.
Das für mich hervorstechendste ist die nahtlose Google-Integration. Da ich schon vorher all meine Daten bereitswillig bei Google abgegeben habe, macht Android für mich richtig Sinn. Egal ob Mails und Kontakte in Gmail, Fotos in Picasa, Termine im Kalender – alles quasi automatisch auf dem Handy. Mit Grausen erinnere ich mich zurück, dass man mal Handys per Kabel an einen Computer anschließen musste, um Daten zu synchronisieren.
Leider heißt es für mich Warten auf Froyo, mein Gerät ist o2-gebrandet und muss wohl noch eine Weile auf das Android-Update warten…
Still und heimlich ist der kleine Blog am 8.Juli ein Jahr alt geworden. Zeit mal ein kleines Resüme zu ziehen. Wir die Autoren, haben gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, ständig neuen Content zu generieren. Umso mehr freut es mich, dass es eine kleine Gemeinde gibt, die uns trotz längerer Kreativpausen treu geblieben ist und auch immer mal wieder neu Vorschläge hat. Ich werde jetzt nicht versprechen, dass wieder mehr Beiträge kommen. Das kann und will ich nicht. Es ist eine Freizeitbeschäftigung für mich und den Hasen und mehr nicht. Aber wir haben viel Spass und Freude dran.
So nun mal zu den Zahlen:
11.276 Seiten wurden von 3.104 Besuchern gesehen
347 Artikel wurden insgesamt 300 mal kommentiert
der beliebteste Artikel scheint immer noch der über Charlie Harpers Trinkgewohnheiten zu sein, der nach wie vor auch am meisten gesucht wurde
kleines internes Ranking 198 Beiträge von Horst stehen 150 Beiträge vom Hasen gegenüber
Top-Kommentatorin ist mit 95 Kommentaren 00Brö (Dir und allen anderen vielen Dank. Ohne euch wären wir nichts)
Und wir wurden schon in 38 Ländern der Erde gelesen
Also nochmal vielen Dank allen treuen Lesern und wir machen weiter
Ick muss mir hier mal aufregen. Erstmal warum gibt es dies quasi-Kartelle bei den Kabelanbietern? Die können machen was se wollen und keinen interessiert weil gibt ja eh keine Konkurrenz. Ich war guter Dinge in der neuen Wohnung Internet, Telefon und Digitales Fernsehen der Firma zu nehmen. Das Angebot sah sehr gut aus. Okay Verfügbarkeitscheck gemacht. Unitymedia sagt, geht nicht. Warum?? Als Voraussetzung steht nur da “analoger Kabelanschluss” und der is da. Na gut da angerufen und nachgefragt. Ihrer Meinung nach sind die Kabel im (frischsanierten) Haus nicht für digital ausgelegt. Ich möchte mich doch bitte an den Vermieter wenden.
Vermieter angerufen. Ja das muss doch gehen. Eine Hausnummer weiter gehts doch auch (gleiches Haus). Okay noch n bißchen mit Unitymedia rumgestritten. Das Ergebnis sie wollen können nichts machen. Is ja auch egal. Dann halt nicht. Internet krieg ich auch woanders her und das die neue Monsterglotze nur analoge Signale kriegt, stört mich auch nur ein ganz klein wenig.
Aber dann gestern der Hohn schlechthin. Ich schalte so durch die Programme, gibts da doch n Unitymedia-Werbe-Sender. Und was preist der natürlich an -> Digitales Fernsehen und Internet.
Es ist endlich wieder soweit, der Hase und ich haben unser Lieblingsgesprächsthema des Jahres wieder. Und wir sind auf eine lustige Spielerei gestoßen.
Google und HTC sind ja seit Android ganz dicke Kumpels. Und was liegt da näher, als alle HTC-Columbia Fahrer mit nem HTC Handy auf Android Basis auszustatten, n lustiges App drauf und schon kann man während der Etappen unter http://www.google.com/intl/de/landing/mytrackstour/index.html die Fahrer verfolgen. Sehr lustige Idee.
Und was viele schon lange vermutet haben, wurde durch diese Spielerei aufgedeckt. Herr Cavendish hat einfach kein Herz:
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