|
Jul
30
|
1. Carlos Sastre
Es hat sich gezeigt, das Carlos Sastre sicherlich ein guter Fahrer ist, aber mit den besten einfach nicht mithalten kann. Vielleicht hätte er bei Saxo Bank bessere Chancen gehabt..?
2. Dennis Menchov
Ein bißchen überraschend hat Menchov den Giro schon gewonnen. Aber bei der Pleitentour von Rabobank, wundert es wohl wenig, dass auch der Kapitän nicht so richtig mithalten konnte.
3. Lance Amstrong
Ja Lance war auch schon bei den Gewinnern dabei. Aber durch seine Art und Fahrweise hat er sich denke ich ein wenig Respekt und Anerkennung verspielt. Hätte er ganz klar zu Contador (den er dieses Jahr auf keinen Fall hätte schlagen können) gestanden, wäre seine Tour gewiss ein wenig ruhiger verlaufen. Und nächstes Jahr hätte er angreifen können. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Vor seinem dritten Platz hab ich vollsten Respekt.
4. Cadel Evans
Und wieder hat es Evans nicht geschafft. Die Frage ist jetzt, ob in den letzten Jahren das Feld so schwach war, dass er vorne mitfahren konnte? Oder war er einfach dieses Jahr nicht gut drauf? Mit Van Den Broeck hätte er dieses Jahr sogar einen ganz guten Helfer gehabt. Als jedoch dessen Zeit gekommen war, war Cadel meistens schon nicht mehr dabei.
5. Quick Step
Einen Fahrer der dreimal mit Koks erwischt wurde kurzfristig reinzunehmen und dafür einen Sprinter der vielleicht sogar Chancen auf einen Sieg gehabt hätte rauszunehmen, war sicherlich kein cleverer Schachzug. Am positivsten ist wohl der 20. Platz im Gesamtklassement von Sylvain Chavanel. Kein Etappensieg, kaum Aufmerksamkeit und bei weitem keine Chance auf irgendein Trikot. Schade Quick Step
6. Der deutsche Radsport
Während der Tour hatte einer der Eurosport-Reporter die Frage aufgeworfen, ob Deutschland eine Radsport-Nation sei und wenn nein, warum nicht. Ich denke das Deutschland keine Radsport-Nation ist. Es gibt zwar viele Fans und auch viele gute Fahrer. Aber wenn man sich die Berichterstattung anschaut dann weiß man warum ich der Meinung bin. Keine Live-Übertragung (Ist ja eigentlich nur noch die Tour) ohne pausenloses Dopinggequatsche. Wann begreifen die öffentlich-rechtlichen endlich mal, dass die Wenigen Verrückten die die Tour noch verfolgen, den Sport, die Taktik und die Spannung erleben wollen und nicht irgendwelche Medikamenten-Beipackzettel. Das die wenigen deutschen Sponsoren dann aussteigen ist natürlich zu verstehen (Obwohl in den wirklichen Radsportnationen viele Sponsoren treu bleiben siehe Spanien, Italien, Frankreich).
Ich hoffe das es irgendwann wieder um den Sport geht.
Letzte Kommentare