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Sep 14

Sunshine Cleaning ist ein Film, den ich eigentlich im open-air-Kino sehen wollte. Aber da das ja unmöglich ist, habe ich es gestern in einem kleinen Programmkino nachgeholt.
Der Film wurde offensiv als “Little Miss Sunshine” des jeweils aktuellen Jahres beworben. Ich frage mich, wie man diese skurrilen Sommerfilme vor der kleinen Frau Sonnenschein genannt hat. Tatsächlich hat er mit dem Vergleichsfilm neben Alan Arkin den fotografischen Stil und die bittersüße Erzählweise gemein.
Der Plot erinnerte mich in den Grundzügen an den Beginn der Serie Weeds – eine alleinstehende Frau mit Außenseitersohn und unkonventioneller Schwester (statt Schwager, wie in Weeds) versucht durch’s Leben zu kommen und steht dabei ständig vor einem kleinen Nervenzusammenbruch.
In Sunshine Cleaning entwickelt sich daraus eine abwechselnd lustige und traurige Story über verschiedene Menschen, die versuchen, aus der Rolle auszubrechen, in die sie – wie auch immer – hineingeraten sind. Das alles wird in nachvollziehbaren kleinen Beispielen gezeigt. So wird der Film zwar nicht allzu komplex, aber trotzdem eine nette Parabel, die es schafft, gleichzeitig nachdenklich und kurzweilig zu sein.
Sicherlich ist Sunshine Cleaning kein überragender Film, aber ein sehr angenehmer Zeitvertreib für den Sonntag Nachmittag.

written by White Rabbit


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