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Sep
20
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Und weiter geht’s mit dem James-Bond-Countdown. Den ersten Teil gab’s vor einigen Tagen.
Platz 17 – The World Is Not Enough (1999)
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Der Rest des Films kann gar nicht gut genug sein, um den lächerlichen Auftritt einer Person auszugleichen: Dr. Christmas Jones. Denise Richards als Nuklearphysikerin ist ja schon schwierig genug, Denis Richards im trailer park trash-style als Nuklearphysikerin ist einfach nur zum Weinen. Da macht es auch nichts aus, dass die Szenen ohne Dr. Jones unterhaltsamer Durchschnittsbond sind – wenn ich an diesen Film zurückdenke, fällt mir immer nur ein: “Autsch, das ist doch der mit Denise Richards!”.
Sehr niedlich ist auch die Beschreibung der kriminellen Motivation des Bösewichts Renard: “Er ist Anarchist.” Punkt. Das sollte reichen, dass dem Zuschauer klar ist, dass er fies ist. Erinnert mich ein bisschen an die Vorstellung der Nihilisten in Big Lebowski. Aber die haben immerhin Schmerz empfunden, Renard ist Anarchist und empfindet keinen Schmerz: unstoppable!
Wenn der Abspann des Films endlich läuft, und man noch über die feinsinnigen letzten Worte Bonds zu Dr. Christmas Jones grübelt (“I thought Christmas only comes once a year.”), fühlt man sich sehr leer.
Platz 16 – The Man With The Golden Gun (1974)
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Ein dritter Nippel. Ein kleinwüchsiger henchman von der Fantasy-Island. Christopher Lee im Trainingsanzug. Der Rest des Films plätschert so vor sich hin, dass ich mich schon jetzt kaum noch erinnern kann, worum es ging. Ziemlich austauschbarer Film. Sollte sicher vom Duell Moore gegen Lee leben, leider kam das bei mir gar nicht mal so an.
Platz 15 – For Your Eyes Only (1981)
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Nach dem schlimmen Ausflug in’s Weltall ist Bond wieder auf der Erde angekommen, um gleich mal mit der peinlichsten Eröffnungsszene in den Film zu starten, in der Bond mit einem Hubschrauber einen Rollstuhlfahrer mit Gummiglatze in einen Schornstein wirft. Es scheint “sein alter Widersacher Blofeld” zu sein, diese Szene regt allerdings ausschließlich den Fremdscham an.
Danach folgt ein recht bodenständiger Film mit dem üblich unangenehm flapsigen Roger-Moore-Gags, aber alles in allem ist ein bisschen Durchatmen nach Moonraker. Offensichtlich war das Budget des Films nicht hoch genug: die Szenen, die in Spanien spielen, wurden in Griechenlang gedreht, weil man eh schon da war. Im Film sieht es aber auch aus, als wurde die Umgebung von Madrid in Griechenland sein. Dafür gibt es gleich zwei Lotus Esprits zu bewundern, das stimmt mich versöhnlich.
Platz 14 – Live And Let Die (1973)
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Roger Moores erster Bond hat eine Story mit faszinierender Aussage: Böse schwarze Männer halten die gute weiße Jungfrau gefangen, bis der gute weiße Bond die bösen Schwarzen tötet und die gute weiße (nicht mehr-) Jungfrau befreit. Das ganze wird mit jeder Menge Pseudo-Voodoo-Szenen versehen, in der die Wilden Einwohner der Karibik mal richtig schön die Augen aufreißen können. Zu allem Überfluss darf Sheriff J.W. Pepper zu einem zweiten Auftritt vorbeikommen.
Der Film hält sich bei mir so weit oben in der Liste, da er der allererste war, den ich je gesehen habe. Und das rettet über den Inhalt etwas hinweg.
Platz 13 – Diamonds Are Forever (1971)
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Nach dem Experiment mit George Lazenby musste Connery zurückkehren, um’s noch einmal zu machen. Er ist zwar älter, grauer und kräftiger geworden, doch für mich funktioniert es anfangs des Films noch ganz gut. Doch im Laufe entwickelt sich die Story zu einem konfusen Sammelsurium komischer Dinge, die echt den Film versauen. Blofeld (Jetzt mit Haaren!) hat ein (?) Double, weibliche Sicherheitskräfte namens Bambi und Thumper und eine gefühlt mehrstündige Verfolgungsjagd in Vegas geben dem Film den Rest. Und tatsächlich muss man denken: Sean Connery, geh nach Hause. Immerhin hat sich das Comeback für ihn gelohnt: Im Gegenzug bekam er die Produktion zweier Filme seiner Wahl geboten.
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