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Nov
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Mit viel Verspätung habe ich jetzt den “Little Miss Sunshine” des Jahres 2007 angeschaut. Ich bin damals nicht ins Kino gegangen, da es mir suspekt immer ist, wenn sich alle Kritiken so positiv überschlagen, wie es damals bei “Juno” der Fall war.
Beim Gucken stellte sich bei mir allerdings nur ein sehr gehalten positives Gefühl ein – ich hatte den Eindruck, der Film versuche mehr zu wollen, als er wirklich ist. Die Kameraeinstellungen erinnern an einigen Stellen an trostlose Fotografien, ein Stilmittel, mit dem Wes Anderson seine Filme gern verpestet. In Zach Braffs “Garden State” fand ich diese Momente aber deutlich gelungener, bei “Juno” wirken sie fremdartig montiert.
Dafür lohnt sich der Film für alle Moldy Peaches-Fans, der Soundtrack besteht ausschließlich aus infantilen Antifolkliedchen. Das mag zwar anfangs erfrischend sein, doch spätestens, wenn im Film über die Stooges und Primal Scream diskutiert wird, fühle ich mich verstört, wenn Kimya Dawsons klare Stimme aus den Lausprechern tropft.
Im Gegensatz zur originalen kleinen Frau Sonnenschein bleibt mir von “Juno” wenig im Gedächtnis. Zu belanglos bemüht, zu wenig originell für einen bleibenden Eindruck.
November 26th, 2009 at 20:32
krass!
ich fand den gut!?
ok, sunshine war besser,
vielleicht lags bei mir auch daran, dass ich mit ner schwangeren freundin drin war… hm
du verstörst mich jetz ein wenig, weil ich ihn so schlecht wirklich nich in erinnerung habe..
November 26th, 2009 at 21:51
Das gleiche hab ich auch gesagt
Allerdings mit ner anderen Begründung