Einige lose Gedanken zum Thema Fernsehserien am Beispiel von Mad Dogs

Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Belize gefunden.
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Mad Dogs ist eine von Amazon produzierte Serie, deren erste Staffel vor einer Weile veröffentlicht wurde. Eine ganze Weile zuvor gab es einen interessanten Ansatz, für mehrere Serien wurde eine Pilotfolge produziert, online gestellt und die Zuschauer wurden um Feedback gebeten, welche Pilotfolge wie gut gefiel. Und von den vermutlich beliebtesten wird eine ganze Staffel gemacht. Als erstes hatte es so die durchwachsene Philip K. Dick-Adaption The Man in the High Castle geschafft, danach gab es eben auch eine ganze Season Mad Dogs. Während ich bei erstgenannter gerade mal drei Folgen weit kam, habe ich bei zweitgenannter jetzt die komplette Staffel hinter mich gebracht. Die folgenden Zeilen enthalten vermutlich inhaltliche Vorwegnahmen, wenn Du also Spoiler vermeiden möchtest, geh flink zu Amazon, schau die Serie an, wir sehen uns in ungefähr 8 ½ Stunden wieder.

Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Hunde gefunden.
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Erstmal zum offensichtlichen, Mad Dogs ist das US remake einer britischen Serie, die Handlung wurde von Mallorca nach Belize verlegt. Interessanterweise spielt Ben Chaplin sowohl im Original als auch in der Kopie mit. Die restliche Besetzung besteht aus diversen bekannten Gesichtern. Michael Imperioli (Sopranos), Romany Malco (Weeds), Steve Zahn (Nebenrollen in gefühlt jedem zweiten mittelprächtigen Film der letzten 20 Jahre), Billy Zane (Twin Peaks, Titanic, Back to the Future,…), Ted Levine (Schweigen der Lämmer, Monk). Die Serie stellt also gleich sicher, dass man ab Start ein vertrautes Gefühl hat, irgendwen kennt man ja auf jeden Fall schon.
Stilistisch wirkt Mad Dogs sehr wie Weeds, zwischen krass schockierenden und abstrakt komischen Momenten. Die Staffel ist zehn Folgen lang, was im Vergleich zu sonstigen Serien mit 20+ Folgen-Staffeln recht kurz wirkt. Allerdings waren mir schon die zehn Folgen zu viel, zwischendurch wirkt es arg, als müssten drei oder vier Folgen irgendwie gefüllt werden. Die Methode ist dabei stets, noch mehr Nebenhandlung, noch mehr sonderbare Ideen, noch mehr absonderliche Wendungen einzubauen. Und so hat Mad Dogs eine sehr moderne Erzählstruktur. Es ist ganz und gar keine prozedurale Serie, bis auf das vorspannersetzende Standbild gibt es keine Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Folgen. Auch ist die Handlung zu durchbrochen, als dass man von einem linearen Aufbau über die Staffel hinweg sprechen kann. Für mich wirkte daher die Einteilung der einzelnen Folgen etwas erzwungen, ein paar Folgen ähneln sich, einige stehen atmosphärisch allein. Ich glaube, mir hätte besser gefallen, wenn die story in weniger und größeren Häppchen erzählt würde. Drei oder vier 90-Minuten-Folgen à la Sherlock würden vielleicht gut passen. Ich finde, dieses Miniserienmodell eignet sich gut, um Inhalte einzufangen, die zu groß für einen Film und zu komplex für viele Serienfolgenhäppchen sind.
Glücklicherweise wird es von Mad Dogs keine zweite Staffel geben, die gestreckte erste Staffel würde mich vermuten lassen, dass eine Fortsetzung nicht besser würde. Auch war ich zufrieden mit dem Ende, in mir fragte nichts danach, wie es jetzt weiterginge.

Ich habe keinerlei passende Fotos zum Thema Drogen gefunden.
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Ich kann durchaus den Charm einer traditionellen Serie nachvollziehen. Dieses wohlige Gefühl, dass man nicht nur die vertrauten Darsteller immer wieder sehen kann, sondern auch stets den vertrauten Folgenaufbau vorfindet. Jedoch denke ich, dass bei so einer Serie mit formulaischem Aufbau gar nicht wichtig ist, ob sie einem überhaupt gefällt. Ich denke, beim Schauen einer Serie setzt nach einigen Folgen so etwas wie das Stockholm-Syndrom ein. Die reine Vertrautheit, die sich nach wenigen Folgen einstellt, sorgt meiner Meinung nach dafür, dass man die Serie dann doch mag, auch, wenn man sie initial doch gar nicht so gut fand.
Bei all dieses neumodischen Serien, die eine ambitioniertere Struktur vorweisen, bleibt das weitgehend aus. Zwar sieht man immer wieder die gleichen Leute, aber ich denke, dass gerade der immer gleiche Aufbau viel der schnell wachsenden Vertrautheit ausmacht.
Um das auszugleichen, müssen die Charaktere einer Serie mit ausschließlich folgenübergreifendem Handlungsbogen schnell viel Bindung herbeiführen. Das macht Mad Dogs ganz passend. Schon, dass der Hauptcast aus vier recht unterschiedlichen Typen besteht, bringt das Potential, dass sich jeder Zuschauer irgendwie wiedererkennt. Die Nebenrollen bestehen fast ausnahmslos aus sehr starken, sehr krassen Charakteren, was es einfach macht, sie sich sofort einzuprägen und so einen schnellen Bezug herzustellen.

Daher illustrieren diese zufälligen Vogelbilder den Artikel.
Daher illustrieren diese zufälligen Vogelbilder den Artikel.

Ich fand Mad Dogs spannend und spaßig genug, um die ganze Staffel dabei zu bleiben, und hatte auch zwei oder drei mal am Ende einer Folge das Bedürfnis, gleich weiter zu schauen. Allerdings, wie oben schon beschrieben, bei einigen Folgen blieb eher ein dezent gelangweiltes Gefühl zurück, ein bisschen mehr Kompaktheit hätte ich da schön gefunden, und das trotz meines offensichtlichen Hangs zu Abschweifungen.
Mir haben auch die Produktion und das Produktionsdesign gefallen, das war etwas, was mir die andere Amazonserie Man in the High Castle sehr verleidete, weil diese immer billig aussah.
Wo für mich Mad Dogs richtig brillierte, waren die Nebenrollen. Die Serie lebt sehr vom stetigen Strom dazukommender Charaktere und verliert an drive, wenn man eine ganze Folge ohne neue Personen verbringen muss. Allesamt sind ausgefallen und überzeichnet. Aushängeschild ist sicher der kleinwüchsige katzenkopftragende Auftragskiller, der schon in der ersten Folge auftaucht, aber bis auf die vier Haupthelden und wenige Ausnahmen ist in Mad Dogs keiner normal oder langweilig. Und so zeigt die Serie viele Folgen lang, wie vier vermeintlich langweilige Typen in einer Welt von bedrohlich sonderbaren Personen leben, die der Artenvielfalt der lokalen Flora und Faune entspricht.
Leider hat dies zum Nebeneffekt, dass die durchaus interessante Innendynamik der Gruppe etwas in den Hintergrund rückt, weil der Kontrast zwischen den normalen Touristen und der feindlichen Außenwelt einfach deutlich spektakulärer ist. Aber man kann nicht alles haben.
So oder so, von meiner Seite aus Schauempfehlung, auch wenn, wie eben beschrieben, nicht alles super-duper ist. Aber wo ist es das schon? Außerdem, Mad Dogs gibt es bei Amazon gratis für prime-Kunden.

Links aus dem Artikel:
Mad Dogs
The Man in the High Castle
Ben Chaplin
Michael Imperioli
Romany Malco
Steve Zahn
Billy Zane
Ted Levine
Stockholm-Syndrom

Ewige Helden Finale

Die Sendung beginnt mit einem Nightgame zwischen Uschi Disl und Faris al Sultan. Und gleich werden die zwei größten Schwächen der Sendung sichtbar. 1. Ruth Moschner und 2. das Nightgame. Sie ist langweilig und hat keine Ausstrahlung. Der Wechsel zwischen harte Showmasterin und mitfühlende Freundin die wirklich alle am liebsten hat ist einfach zu gekünzelt. Das Spiel ist langweilig und mit der Glaskugel sogar gefährlich. Gewonnen hat übrigens Faris al Sultan und steht damit ebenfalls im Finale.

Nach einem ewig (viel zu) langem Rückblick über die Staffel gibt es noch ein Spiel vor dem alles entscheidenden Hindernisparcour. Danny Ecker, der als Führender die „Vorrunde“ beendet hat, bekommt hier bereits 1 Minute Gutschrift für das Finale. In dem Spiel können weitere Gutschrift gewonnen werden. Gewinner ist Frank Busemann vor Danny Ecker. Ergebnis ist, dass beide 2 Minuten vor Faris in den Parcour dürfen. Auch diese Regelung ist unglücklich gemacht. Ich finde, alle sollten bei allen Disziplinen die gleichen Voraussetzungen haben, um den wirklichen Helden herauszufinden.

Beim abschließendem Parcours geht es mit Handschellen und Seil gefesselt einen Berg hoch, ein Turm aus Steinen muss gestappelt werden, eine Brücke muss 3 mal rückwertslaufend bewältigt werden und am Ende muss eine Gefäß mit einem Stein abgeworfen werden. Um den Stein zu bekommen, muss man sowohl auf dem Hin als auch auf dem Rückweg über ein Hindernis klettern. Als Faris seinen Rückstand aufgeholt hat und zum Steinewerfen kommt, haben die beiden anderen schon gefühlt 30 mal geworfen und sind aufgrund der Kletterei entsprechend fertig. Sehr witzig mit anzusehen, wie sich die Kerls nur noch schleppend vorwärts bewegen. Am Ende gewinnt Mr. Buseman. Durchaus verdient.
Fazit: Danny Ecker hab ich bei weitem nicht so gut eingeschätzt. Von daher sehr überraschend und er wurde auch zunehmend sympathischer. Buseman ist natürlich ein Freak was die Vorbereitung angeht und von Anfang an sympathisch. Faris al Sultan ist am Anfang eher wenig aufgefallen. Aber am Ende hätte ich ihm (auch aufgrund der blöden Regel mit dem Vorsprung der anderen) den Sieg durchaus gegönnt.Eine zweite Staffel ist im Bereich des Möglichen, nachdem in den letzten Woche die Quoten langsam gestiegen sind. Allerdings hoffe ich, dass dann ein wenig am Konzept gearbeitet wird. Ansonsten, tolle Sendung. Mir hats Spass gemacht. Und ich hab mir mal Gedanken um mögliche Teilnehmer einer zweiten Staffel gemacht. Ihr könnt eure Vorschläge gerne in den Kommentaren posten.Hier meine Vorschläge

  • Dieter Thoma (Skispringen)
  • Kati Witt (Eiskunstlauf)
  • Franziska Schenk (Eisschnelllauf)
  • Michael Groß (Schwimmen)
  • Magdalena Neuner (Biathlon)
  • Henry Maske (Boxen)
  • Christian Schwarzer (Handball)
  • Ole Bischoff (Judo)
  • Matthias Steiner (Gewichtheben)
  • Jens Voigt (Radsport)
  • Astrid Kumbernuss (Kugelstoßen)
  • Oli Kahn (Fussball)

TV Tipp: „Ewige Helden“

So hier dann auch mal ein seichtes Thema, das gute alte Fernsehen. Frau Horst und ich gucken seit einiger Zeit „Ewige Helden“ auf VOX. Am Anfang war es eher so „Mal schauen wie die sich zum Affen machen“. Aber mittlerweile gucken wir die Sendung sehr gern.

Worum geht es? 10 ehemalige Sportstars (Welt-, Europameister, Olympiasieger, Sportler des Jahres) verbringen eine nette gemeinsame Zeit in einer Finca in Andalusien. Das ist natürlich noch nicht alles. Wäre auch echt langweilig. Nein, Sie treten in jeder Folge in 3 Disziplinen zu einem Thema (Ausdauer, Durchhaltevermögen, Teamgeist, Strategie etc.) an. Die Disziplinen gehen von „Steintürmchen bauen“ über „Tauchen“ bis hin zu „Nagel einschlagen“. Die Sportler kriegen jeweils Punkte und am Ende des Tages müssen die Beiden mit den wenigsten Punkten zu einem Nightgame. Dabei wird versucht eine Glaskugel im Feld des Gegners so unterzubringen, dass sie kaputtgeht. Der Verlierer verlässt die Show.

Wer sind die Sportler?

Einziges Manko aus meiner Sicht ist, die Spezialisierung auf Einzelsportler. Der einzige Teamplayer der dabei ist/war, ist/war Thomas „Icke“ Häßler. Allerdings musste der kleine Mann gleich als erstes gehen. Wahrscheinlich hätte er sonst das Training zu Let’s Dance nicht geschafft. Ansonsten ist die Leichtathletik stark vertreten mit Frank Busemann (10 Kämpfer), Danny Ecker (Stabhochsprung), Heike Drechsler (Weitsprung), Lars Riedel (Diskuswurf). Dazu kommen der Traithlet Faris al-Sultan und die Snowboarderin Nicola Thost. Die zweite Wintersportlerin ist Biathletin Uschi Disl. Aus dem Schwimmbecken ist noch Britta Steffen dabei. Und der Haudrauf darf mit Markus Beyer auch nicht fehlen. Zumindest meine Generation und älter dürfte mindestens einen der 10 kennen.

Die Show?

Tatsächlich ist die Sendung so schön schlicht. Es gibt keine Zickereien. Wie Frau Horst aufgefallen ist, laufen die fast alle immer ungeschminkt rum und unterstützen sich gegenseitig. Mal abgesehen von der Thost, die den Sinn eines Wettkampfes teilweise nicht verstanden hat. In jeder Sendung wird dann natürlich auch noch die sportliche Geschichte von 2 Protagonisten erzählt. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es bei jedem Tiefschläge gab, die aber symphatischerweise auch bei den Anderen zu Tränen führen.

Fazit:

Ich finde die Show sehr erfrischend vor allem wegen den symphatischen Sportlern (Nr.1 Herr Busemann), die zeigen, dass sie nur normale Menschen sind. Seichte angenehmens Abendfernsehen. Okay perfekt ist die Sendung natürlich nicht. Um den wirklich besten der Ewigen Helden rauszufinden, hätte man auf das Rausschmeißen verzichten sollen. Mal abgesehen davon, dass das Nightgame nicht nur langweilig sondern auch saugefährlich ist. Auch die Regel einzelner Spiele sind teilweise unglücklich gewählt. Genauso wie übrigens auch Frau Moschner als Moderatorin. Da bitte für die zweite Staffel (sofern es denn aufgrund der mangelnden Zuschauer eine gibt)  nachbessern

Geschaute Herbstserien, Teil I

Zeit für einen Zwischenstand zu all den Serien, die ich mir vorgenommen hatte. Sieben von 25 sind erstbeguckt…

666 Park Avenue (ABC)
(Pilot gesehen)
Die Serie sieht nicht sonderlich gut aus, die Hauptdarsteller sind unangenehm farblos, die soften Gruselmomente wirken fremdartig ausgesetzt, die Kameraeinstellungen sind zu gewollt cinematisch. Wird nicht weitergeguckt, obwohl es nicht richtig übel ist.

Animal Practice (NBC)
(Pilot gesehen)
Die schlimmsten 22 Minuten des Fernsehherbsts. Ganz ganz ganz schlimm. Wirklich.

Ben and Kate (Fox)
(Pilot gesehen)
War ganz OK. Nicht, was worauf ich mich jede Woche freuen würde, aber falls man 20 Minuten rumbringen möchte und sonst nix findet, ganz passabel.

Go On (NBC)
(Drei oder vier Folgen gesehen)
Bisher mein Favorit des Herbsts, nach dem etwas abgedroschen-bemüten Piloten wird die Serie sehr angenehm zu schauen, die Darsteller haben ein gutes Maß an Schrulligkeit, um weder in die Langeweile noch ins Nerven abzufallen.

Guys With Kids (NBC)
(Zwei Folgen gesehen)
Ist nicht ganz so schlimm, wie ich annahm. Tatsächlich sind ein paar Dialoge ganz witzig – allerdings spielt das so gut wie keine Rolle, da diese in einer schlimm stereotypen SitCom stecken, die an Uninspiriertheit kaum zu übertreffen ist.

The New Normal (NBC)
(Drei Folgen gesehen)
Plus: Zeigt für einen großen Sender und eine prime timige Serie endlich unverkrampft eine homesexuelle Beziehung. Minus: DIe Serie ist schrecklich klischeeig und jede Folge teilt mit lehrerhafter Attitüde mit, was man denn diese Woche gelernt hat.

Revolution (NBC)
(Zwei Folgen gesehen)
Hunger Games meets Flash Forward meets Game of Thrones meets Lord of the RIngs meets Fallout meets was auch immer gerade gut geht. Die Serie stiehlt sich schonungslos die eigene Identität zusammen, ist aber unterm Strich anschaubar. Vollkommen unpassend finde ich die offenbar obligatorischen choreografierten Kampfszenen, die der dem eigentlich sehr weiten Handlungsbogen etwas sehr prozedurales verleihen.

Herbstzeit, Fernsehserienzeit

Alle Jahre wieder startet im Herbst die US-Seriensaison. Ich habe mir mal angeschaut, was dieses Mal an neuen Serien dabei ist, grob rausgesiebt, wovon mir schon beim Lesen der Beschreibung schlecht wurde und den Rest in eine Liste gepackt. Und hier sind die 25 Serien, von denen ich zumindest versuchen werde, den Piloten zu sehen – und da sind schon jede Menge Sachen dabei, die echt schlimm aussehen… Aber für die Wissenschaft gehe ich auch dahin, wo’s wehtut.

666 Park Avenue (ABC)
Jemand hat Devil’s Advocat geschaut und gedacht, ach, eine schöne Wohnung, die man in NYC vom Teufel bekommt, da sollte man mal eine Serie draus machen. Sieht ziemlich übel aus, aber versuchen kann man es ja mal. Nur am Rande, seit Reaper finde ich, dass Satan immer von Ray Wise gespielt werden sollte. Und auch, dass Ray Wise ausschließlich in diese Rolle besetzt werden sollte.

Animal Practice (NBC)

Das sieht nach nem Flop aus, aber es enthält Justin Kirk aus Weeds als die Veterinärvariante von House. Und eine Suizidkatze. Ich freu mich drauf!

Arrow (CW)

Das hat das Potential zum Superfremdschämen! Eine verschwundener Milliardär wird zum ernsthaft maskierten Rächer mit Pfeil und Bogen. Hach das wird wehtun!

Weiter geht es nach dem Klick…

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Serien 11/12

Ich mag es sehr, neue Serien “auszuprobieren”. Bei den seit Herbst im US-Fernsehen gestarteten habe ich einige angetestet. Das reichte vom nur-den-Pilot-schauen bis zu ganzen Staffeln. Meine Eindrücke:

Awake
Kam als mid season replacement etwas später, hier meine Piloterfahrungen. Obwohl die Serie echt eine gute Grundidee und Ausführung hat, fehlt mir nacht drei Folgen die Motivation, weiterzuschauen. Schade eigentlich.

Noch konnte ich nichts zu einer Deutschlandausstrahlung finden.

Bent
Bäääh. Ganz langweilige rom com, da wirkte schon die Pilotfolge abgestanden. Ein chaotischer Handwerker fängt an, das Haus einer kontrollierten soccer mom umzubauen. Und sie hassen sich natürlich, weil sie ja ach so unterschiedlich sind. Man kann echt total gespannt sein, wie diese Story weitergeht. Gähn.

Eventuell bleibt Deutschland davon verschont, noch keine Infos zur Ausstrahlung hier gefunden.

Charlie’s Angels
Noch hirnloser als der zweite Film. Dafür nicht so gut produziert. War zu recht ein Riesenflop, der nach ein paar Folgen abgesetzt wurde.

Aber diese paar Folgen wird in Deutschland bei AXM im pay tv ab 17.05.2012 ausgestrahlt.

Bevor ich die ganze Startseite zuschreibe, mehr gibt’s nach dem Klick…

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Don’t Trust the Bitch in Appartment 23

Und mal wieder ist es Zeit für eine Pilotfolgenbesprechung… Diesmal nicht das übliche 40-Minuten-Drama, sondern eine 20-Minuten-Sitcom.
Die beschriebene bitch in appartment 23 ist die ünermüdliche Seriennebenrollendarstellerin Krystin Ritter, die es sich in der Serie zur Gewohnheit gemacht hat, WG-Mitbewohner in ihre Wohnung zu lassen, um sie dann so zu in den Wahnsinn zu treiben, dass die Mitbewohner aufgeben und eine wichtige Lektion über Vertrauen lernen.
Das passiert auch mit dem zuziehenden Landei, und den Piloten über darf man sich daran erfreuen, mit welchen skurrilen Methoden die Mietervertreibung durchgeführt wird.
Apropos skurril: Bis auf die langweilige zugezogene Hauptheldin sind alle Charaktere der Serie etwas sonderbar. Und der König von sonderbar ist “Dawson” *kreisch* James van der Beek, der sich selbst darstellt. Und das ist überraschend angenehm und sehr lustig.

Insgesamt waren die 20 initialen Minuten sehr unterhaltsam, allerdings befürchte ich, dass der Inhalt für viel mehr als eine Folge nicht reichen wird. Denn wenn bei der nächsten Folge dann Krystin Ritter übertrieben sonderbar und James van der Beek total selbstironisch ist, wird sicher der Überraschungseffekt fehlen.
Dennoch werde ich die Folge zwei anschauen. Die läuft nach etwas Pause dann 18. April in den USA. Über eine Deutschland-Ausstrahlung hab ich noch nichts gefunden.

Missing

Ich hab mal wieder einen Trailer für eine gerade gestartete Fernsehserie angeschaut, diesmal war es Missing. Das scheint ein recht beliebter Name zu sein, ich meine nämlich nicht den einen Film, den anderen Film oder gar die andere Serie mit gleichem Namen.
Das Missing, das ich meine gibt zunächst mit einem Halbstaraufgebot an – Ashley Judd und Sean Bean sind im Aufgebot.

Die Story klingt bekannt, aber theoretisch nicht schlecht. Ashley Judds Mann (= Sean Bean) stirbt angeblich mittels einer Autobombe. Zehn Jahre später geht der gemeinsame Sohn nach Italien, um dort zu studieren. Uuund verschwindet dort – das erklärt den Serientitel… Ashley Judd fliegt hinterher, um – ganz die protektive Mutter – nach dem Sohn zu suchen. Und damit das nicht eine Serie wird, in der eine Mutter von europäischen Einwohnermeldeamt zu Einwohnermeldeamt tingelt, ist sie eine ehemalige CIA-Agentin, die neben irren Kampfkunstkenntnissen auch noch ein intaktes Agentenhilfenetzwerk über Europa verteilt hat. Und natürlich versucht das CIA, sie einzufangen, während sie versucht, böse Söhneentführer einzufangen.

Es handelt sich also prinzipiell um eine Kombination aus Taken/96 Hours oder 24 mit Alias und der Bourne- Reihe. Könnte also eine wenig innovative, aber gut anzuschauende und kurzweilige Serie sein.

Könnte.

Ist aber nicht.

Überhaupt nicht.

Die Missing-Pilotfolge ist so was von schlecht. Und zwar so gut wie jeder Aspekt davon. Ashley Judds abwechselnde Darstellung der besorgten Mutter sowie der kaltblütigen CIA-Agentin sind in beiden Fällen so karikaturhaft übertrieben, dass es unfreiwillig komisch wirkt, sobald sie eine Dialogszene hat.
Zwar spielt die Serie auf dem papier an atemberaubenden Schauplätzen, allerdings glaube ich nach dem Piloten, dass keine einzige Minute außerhalb eines Studios in L.A. gedreht wurde. Manche Szenen sehen so green-screenig aus, als ob sie direkt aus einem 50er-Jahre-Film kämen.
Für die “atemberaubende” Verfolgungsjagd klaut sich die Hauptheldin eine 50-km/h-Vespa, die sich so entwickelnde slow motion-Szene wird dann dadurch dynamisiert, indem die Kameraführung wackelig wie ein Handyvideo ist.
Nur die Kampszenen gehen ganz in Ordnung, wenn gleich sie im Piloten mit über die Maßen übertriebenen swish-Geräuschen hinterlegt sind.

Mein Fazit:Eine schon oft gesehene Story wird ganz schlecht umgesetzt. Ab Folge zwei sucht Frau Judd bitte ohne mich weiter.

Missing läuft auf ABC, über eine Ausstrahlung in Deutschland hab ich noch nichts finden können.

Huch! Rodman in den Nachrichten

Dennis Rodman ist so was wie der gemeinsame Basketballnenner für Horst und mich, damals vor gefühlten 25 Jahren fanden wir den wohl beide cool. In letzter Zeit ist es recht still um den bunthaarigen, buchschreibenden Ex-Basketballer geworden.
Jetzt gibts mal wieder News, offensichtlich vermelden sein Anwalt und seine Finanzberaterin, dass er pleite ist und auf Grund seines Alkoholismus auch so richtig gar kein Geld mehr könne… Während seine Ex-frau behauptet er hätte genug Geld und solle gefälligst Unterhalt bezahlen.
Das ist prinzipiell total langweilig, aber die „Nachricht“ scheint groß genug zu sein, dass sie unerklärlicherweise bei Google etwas trendet.
Mir kommt das ausgesprochen komisch vor, beim Erklärungsversuch lehne ich mal ganz weit aus dem Fenster. Ich tippe mal auf eine baldige reality tv show mit Familie Rodman.
Wenn es sowas bald gibt, erwarte ich dann eine Gewinnbeteiligung fürs Voraussehen.
Wenn es doch keine Serie gibt, war dieser Artikel nur ironisch gemeint.