1.FC Wundervoll : Hertha BSC

Diese Woche hat endlich auch meine Fussball-Live-Saison angefangen und das sogar mit einem Doppelpack. Hier der erste Teil.

Jahrelang haben alle Berliner Fussballfans auf dieses Duell gewartet. Und endlich war es soweit. Die Run auf die Karten war entsprechend groß. Wer keine Dauerkarte hatte durfte sich brav anstellen oder aber hat ausnahmsweise das Glück, ein Exiler zu sein. Rund 10% der Karten wurden an Exil-Unioner verkauft. Und es ging erstaunlich einfach. Einfach nur ne Email senden und mit Glück unter den Ersten sein und schon gibs die Karte.

So gings dann am 17.09.10 los nach Berlin. Schön war es mal wieder (wenn auch nur kurz) in der Heimat zu sein. Von den kulinarischen Must-haves hab ich leider nur die Ket und die Currywurst geschafft. Der Döner ist nächstes Mal dran. Vor dem Spiel gabs noch das obligatorische Pils an der Union-Tanke. Schon da merkte man, dass es irgendwie anders ist als sonst. Schon 2 Stunden vor Spielbeginn Unmengen an Leuten auf dem Weg in die Alte Försterei. Und auch wir haben uns dementsprechend so früh wie noch nie in Block I eingefunden. Wie immer absolute Gänsehautatmosphäre. Die Choreografie der Union, war schick anzuschauen auch wenn sie mancher nicht gleich verstanden hat.

Das Spiel ging leider eher schlecht für Union los. 3.Minute Freist0ß Hertha 0:1. Das war an diesem Abend aber fast das Einzige was man von dem reichen Nachbarn aus Charlottenburg sah. Union drängte auf das Unentschieden. Leider waren unsere Stürmer wie so oft in letzter Zeit glücklos. Zumindest bis Santi Kolk eingewechselt wurde und mit einem strammen Schuss kurz vor Ende doch noch einen Punkt rettete. Die Meinung gehen weit auseinander. Moralischer Sieger? Einen Punkt gewonnen? 2 Punkte verloren? Ich tendiere eher zum letzten. Besonders gefallen, haben mir Menz, Peitz der immer stärker wurde und natürlich Santi Kolk. Dank dir gabs ne schöne Bierdusche für mich in Block I (wo übrigens auch Thorsten Boer gesehen wurde).

Es war mal wieder ein schöner Tag in der Alten Försterei. Jetzt heißt es, bis November auf das nächste Spiel warten und hoffen, dass bis dahin der erste Sieg geschafft ist.

Eisern

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