London Tag 3 Teil 1

Wenn wir schon keine Touristenattraktion bewusst mitnehmen aus London dann sollte doch wohl auf jeden Fall ein Full english Breakfast dabei sein. Gesagt getan und ab in das nächste Frühstücksdingens (das macht wirklich nachm Frühstück zu) und bestellt. Okay die Hälfte der Sachen die auf der Karte stehen konnte man mangels Englischkenntnisse und fehlendem Wörterbuch nicht erraten, aber wird schon passen. Ach ja und n Tee dazu. Milch? Nee lass gut sein Chef. Der Typ hinterm Tresen hatte aber auch ne Arschruhe weg. Aber egal wir ham ja Urlaub und versuchen uns mal mit englischen „Zeitungen“ (Sun und Mirror). Die Hälfte des Blattes war Fussball, 1/4 Royals und Celebs und der Rest Werbung 😀 Und da kam auch schon der Teller. Das Breakfast bestand aus Bohnen in irgendeiner Ketchupsauce, Kartoffelrösti, Pommes, ner komischen Tomate, einer naja sagen wir mal Bratwurst,  Speck und (bereits mit Butter bestrichenem) Toast. Also hat man seine 2500 Kalorien gleich zum Frühstück weg und kann sich auf das Bier konzentrieren.

Gestärkt ging es wieder per pedes Richtung Stamford Bridge. Diesmal nicht an der Themse lang, dafür n bißchen schneller und man mag es kaum glauben, bei Sonnenschein. In der Nähe des Stadions angekommen, wollten wir nicht gleich ins erste Pub rein sondern erst noch weiter zum Stadion. Großer Fehler. In unmittelbarer Nähe zum Stadion steht vor jedem Pub Security mit dem Hinweis „for Home Supporters only“. Aber wie beweise ich denen das ich wenn überhaupt doch eher Chelsea supporte? Mal davon abgesehen das ich die einfach nicht verstehe?? Und warum sind 2 Stunden vor dem Spiel schon soviele Massen auf dem Weg zum Stadion? Es soll wohl auch 2-3 Pubs geben die die Gästefans aufnehmen, aber die waren natürlich geschlossen, so dass wir nach längerem Suchen in nem Restaurant mit den Leicester Fans gelandet sind. Die Restaurantbesucher waren sichtlich erstaunt.

Im Stadion ähnliches Bild wie bei Millwall. Erstmal gibs ne große Halle, in der noch Bier und Futter vernichtet werden kann. Übrigens gab es weder in Millwall noch bei Chelsea Personenkontrollen mit abtasten und so. Dafür gabs bei Chelsea Bier mit Kohlensäure (Singha Bier) am Expressstand. Hier wurde auch erstmals der Unterschied der Fan“kulturen“ sichtbar. Bei Chelsea sind bestimmt 90% Eventfans und man stelle sich unsere Gesichter vor als uns ein (dicker) Chelsea Fan (ausgestattet mit allem was der Fanshop hergibt) fragt, wo denn hier im Stadion die Klos sind (mal davon abgesehen, dass er genau aus der Richtung kam).

 

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