Das AuswärtsHeimspiel

Nach dem spannenden Derby am Samstag, ging es Sonntag den bekannte Weg ins Frankfurter Volksbankstadion. Zu Besuch war der 1.FC Wundervoll. Unterwegs traf man überall Berliner die mit dem Wochendticket bereits seit 10 Stunden unterwegs waren zu diesem Auswärtsspiel, das für mich wie ein Heimspiel ist. Dementsprechend sahen manche Gestalten auch aus.

Gut gelaunt standen wir mit maximal 600 Berlinern, Exilunionern und ähnlichen im Auswärtsblock und versuchten erfolgreich die ca. 3800 Heimfans zu übertönen. Schön war es mal wieder die Eisernen im Stadion und nicht nur im Fernsehen zu sehen. Im Vorfeld wurde der Platz im Volksbankstadion von den Unionverantwortlichen schon einvernehmlich zum schlechtesten in der 2.Liga gewählt. Und er musste teilweise nach dem Spiel auch als Ausrede herhalten. Im Tor ersetzte Jan Glinker den verletzten Haas. Auf der rechten Außenbahn kam Zoundiiiiiiiiiii für den verletzten Özbek zum Einsatz. Und auf eben dieser rechten Seite zeigten sich Abstimmungsprobleme zwischen ihm und Kopplin, so dass die Frankfurter bereits in der 1. Halbzeit mit 2 sehr identischen Spielzügen über die rechte Seite 2:0 führten. Union war über weite Teile zwar die spielbestimmende Mannschaft, konnte dass aber nicht in Torchancen umsetzten.

Als in der 2.Halbzeit noch das 3:0 fiel, war das Spiel vollends gelaufen. Aber auch vorher hatte man nicht das Gefühl, dass die Mannschaft sich gegen die Niederlage wehrte.

So war also mal wieder nichts zu holen für die Unioner am Bornheimer Hang. Aber hoffentlich ist damit das Aufstiegsgerede beendet und Union kann sich in Ruhe darauf konzentrieren, die Saison gut zu Ende zu bringen und eine Abwehr für die nächste Saison zu finden.

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4 Gedanken zu “Das AuswärtsHeimspiel

  1. Wo bitte finde ich die kritischen Stimmen zum ruhmlosen Fanverhalten der unioner, die bereits weit vor Spielende den heimweg antraten bzw ohne Zaunsitzbübchen und -vorturner so gar keine Stimmung verbreiten können/Wollen?

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