LntU Runde 6 (Sehenswürdigkeiten??)

Wäre das nicht langweilig wenn es diese Kategorie wirklich geben so im eigentlichen Sinne geben würde? Ich finde ja. Deswegen wird als Sehenswürdigkeiten hier mal der Fussball in den Teilnehmerländern genommen. Denn alle begeisterten Horstleser wissen ja, Horst braucht mehr Länderpunkte. Wie sieht es mit dem Fussball (und möglichen Stadionbesuchen im Urlaub) aus? Im Rennen sind noch

  • Dom.Rep
  • Jamaika
  • Seychellen
  • Mauritius
  • Mexiko
  • Hawaii

Als erste gibts mal einfach ein paar Zahlen

Fifa Rangliste WM Teilnahmen Spieler in Deutschland WM2014 Vereine Spieler
Mexiko 20 14 3 noch dabei 311 8.479.595
Hawaii(USA) 29 9 54 noch dabei 9.000 24.472.778
Jamaika 59 1 0 noch dabei 274 168.494
Dom.Rep. 135 0 2 Quali Runde 2 350 501.004
Seychellen 189 0 1 Quali Runde 1 20 5.860
Mauritius 192 0 1 Rückzug 70 76.800

 

Die Tabelle ist nach dem Rang in der Fifa Weltrangliste (der Männer) sortiert. Lustigerweise spielt der Spieler aus Mauritius in der gleichen Mannschaft wie der von den Seychellen, nämlich bei Viktoria Sindlingen. Da werde ich wohl mal vorbeischauen wenn die Zweite vom 1.FCE dort spielt.

Diese Zahlen sind aber natürlich noch kein Grund für den Urlaub, einen der Teilnehmer rauszuschmeißen. Denn ich will da ja mindestens ein Spiel sehen. Aber es zeigt schonmal ein bißchen den Stellenwert von König Fussball. Zu den Möglichkeiten einen Länderpunkt zu ergattern und welche Urlaubsziel sich verabschieden muss, gibts morgen mehr.

Google Drive Werbung?

Google hat vor einigen Tagen Drive auf das Internet losgelassen, ein weiterer Cloudspeicher wie Microsofts Skydrive, Apples iCloud oder eben die gute alte Dropbox. Ich bin eher unaufgeregt, was Google Drive angeht, schließlich bin ich treuer Dropbox-Kunde und hab mich echt gefragt, warum man denn von Dropbox zu Google Drive wechseln sollte, schließlich habe ich mit Dropbox noch nichts negatives erlebt.

Doch wie passend, pünktlich zum Konkurenzstart leistet sich Dropbox mal ganz blöde publicity:

Dropbox hat eine Datei einfach mal so gelöscht, weil eine Urheberrechtsvermutung vermutet wurde. Und als Bonus dazu auch noch die sharing-Funktionen des Kontos gesperrt. Und zum perfekten Abschluss: Das offenbar zu unrecht und beim öffentlichkeitswirkamen Mario Sixtus.

Bessere Werbung für Drive könnte Google nicht selbst machen.

The Talented Mr. Ripley

Jetzt mal was brandaktuelles: Ein Buch wurde 1955 geschrieben, 1999 verfilmt, und jetzt schreibe ich darüber.
Ich hatte den Film mal teilweise im Fernsehen gesehen, konnte mich aber nur diffus erinnern und wusste, dass es mir ganz gut gefallen hat. Das fiel mir ein, als mir die freundliche Amazon-Suchhilfe das Buch als 3 Euro irgendwas-Sonderangebot für kindle anbot. Ich schlug zu, und nur ein paar Zugfahrten später war das Buch gelesen und ich beschloss, im Anschluss den Film “noch mal richtig” zu gucken.

Mein Fazit, echt gutes Buch, guter Film, aber irgendwie ausgesprochen unterschiedlich. Die Handlung natürlich ist die selbe: Tom Ripley wird von einem amerikanischen Industriellen nach Europa geschickt, um den dort hingezogenen Sohn wieder zurück zu holen. Das endet mit Morden und einem Tom Ripley, der die Identität des abtrünnigen Sohns annimmt.

Die Unterschiede liegen in der Gestaltung der Charakter, dort liegen zwischen Buch und Film Welten. Während Tom Ripley im Film eiskalt berechnend wirkt, hatte ich im Buch den Eindruck, dass er sich die ganze Handlung über stets zur nächsten noch verheerenderen Handlung getrieben fühlte. Auch der verlorene Sohn Dickie Greenleaf, der im Buch noch ein unangenehm gutgelaunter netter Typ ist, wird im Film zu seinem fremdgehenden Halbsoziopathen.

So ist der Film für mich ein Thriller mit tollem Bildern und Musik, der etwas zu kräftig holzhammerpsychologisiert, während das Buch zwischentöniger ist. Besonders schätzte ich am Buch, dass ich bis zur letzten Seite mit dem Bösewicht mitfieberte.

Serien 11/12

Ich mag es sehr, neue Serien “auszuprobieren”. Bei den seit Herbst im US-Fernsehen gestarteten habe ich einige angetestet. Das reichte vom nur-den-Pilot-schauen bis zu ganzen Staffeln. Meine Eindrücke:

Awake
Kam als mid season replacement etwas später, hier meine Piloterfahrungen. Obwohl die Serie echt eine gute Grundidee und Ausführung hat, fehlt mir nacht drei Folgen die Motivation, weiterzuschauen. Schade eigentlich.

Noch konnte ich nichts zu einer Deutschlandausstrahlung finden.

Bent
Bäääh. Ganz langweilige rom com, da wirkte schon die Pilotfolge abgestanden. Ein chaotischer Handwerker fängt an, das Haus einer kontrollierten soccer mom umzubauen. Und sie hassen sich natürlich, weil sie ja ach so unterschiedlich sind. Man kann echt total gespannt sein, wie diese Story weitergeht. Gähn.

Eventuell bleibt Deutschland davon verschont, noch keine Infos zur Ausstrahlung hier gefunden.

Charlie’s Angels
Noch hirnloser als der zweite Film. Dafür nicht so gut produziert. War zu recht ein Riesenflop, der nach ein paar Folgen abgesetzt wurde.

Aber diese paar Folgen wird in Deutschland bei AXM im pay tv ab 17.05.2012 ausgestrahlt.

Bevor ich die ganze Startseite zuschreibe, mehr gibt’s nach dem Klick…

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Pirates of the Caribbean

Ich habe die Regenzeiten am langen Osterwochenende unter anderem dazu genutzt, alle vier Pirates of the Caribbean-Filme anzuschauen. Teile eins bis drei hatte ich mit gleichmäßig schwindender Begeisterung noch im Kino gesehen, nur weil ich beim “weil nichts besseres kommt”-Besuch von Teil eins überrascht war, wie kurzweilig die Verfilmung eines Themenparks doch sein kann. Und natürlich weil das alles sehr an die Monkey Island-Spiele erinnerte, mit denen ich die langweiligen Winterabende einst an meinem ersten PC verbrachte.

Mit ein wenig Abstand bleibt Teil eins ein unterhaltsam blöder Film, Teil zwei deutlich uninspirierter und bei Teil drei freute ich mich nur noch über die “an Krabben/Steinen lecken”-Szene die fast schon art house Kino darstellt.

Und dann kam Teil vier. So was beleidigend schlechtes! Ich hoffe einfach mal, dass alle Beteiligten genügend Geld bekommen haben, so dass sie die Schande des schlimmen schlimmen Films mit Übersprungskäufen kompensieren konnten. Denn an dem hoffentlich letzten Teil ist so gar nichts Sehenswertes.

Da aber bei den meisten Angeboten die Viererbox billiger ist, als nur die ersten drei Teile einzeln zu kaufen, stellt Teil vier zum Beispiel einen prima Bluray-Getränkeuntersetzer dar. Oder ein glänzendes Minifrisbee.

Make-Up Tipps

Ich wusste ja schon lange, dass mit „Der Jugend“ was nicht stimmt. Und meine Gefühle zu folgendem Make-Up-Tutorial fasst ein youtube-Kommentator sehr gut zusammen:

i dunno if its just me, but i found this creepy as fuck o.O

Während ich das ganze Coslay-Zeug generell sehr unterhaltsam finde, wirkt die mir bisher unbekannte asian ball-jointed doll-szene sehr gruselig…

(Gefunden bei boingboing)

60 Jahre Blöd

Die Blöd-Zeitung wird im Juni 60 Jahre alt. Grund zu feiern? Eher nich. Aber die Blöd denkt schon. Deswegen möchte sie gerne in ganz Deutschland Freiexemplare verschenken. Und sie fragt natürlich nicht, ob wir das überhaupt wollen. Mal davon abgesehen, dass Unmengen an Müll produziert werden und unzählige Bäume sterben müssen, ist das natürlich eine gigantische Werbemaßnahme. Ich will die „Zeitung“ nicht und deswegen hab ich mich hier eingeschrieben. Das Schöne an der Aktion ist, wenn genug Leute sich anmelden, wird der logistische Aufwand zu groß (da ja genau geguckt werden muss wo ausgeliefert wird und wo nicht, andernfalls kann es zu einer Klagewelle kommen), wird die Aktion wahrscheinlich abgeblasen.

Ich werde schonmal nicht mehr beliefert.

Google Currents

Es gibt schätzungsweise drei Fantastilliarden Googleprdukte, eins davon – Google Currents – kam jetzt gerade für Deutschland raus.
Um zu beschreiben, was das ist, starte ich mal mit zwei Theorien.

  1. Immer mehr Content wird mit mobilen Geräten konsumiert
  2. Bald gibt es keinen Rentner ohne Android oder iPhone, keine Hausfrau ohen iPad oder Tab, dafür aber jede Menge Leute, die Computer nur von der Arbeit, nicht aber von Ihrem privaten Umfeld kennen.

  3. Contentersteller veröffentlichen ihre Sachen auf immer mehr Plattformen
  4. Man schreibt in einem Blog, twittert und postet auf Google+, hat einen tumblr, veröffentlicht Fotos bei flickr, andere Fotos bei Picasa, Videos auf youtube und vimeo, und irgendwelche Leute scheinen ja auch dieses Facebok für etwas anderes als schlechte Spiele und cyber stalking zu nutzen.

Diese beiden Ideen scheinen Google durch den Kopf gegangen zu sein, und die Google-Antwort ist eben Currents. Für die Nichmöger der englischen Sprache, currents sind Ströme, wie in Flüsse.
In Google Currents baut der geneigte Ersteller eben eine Edition seiner Contentströme zusammen, die er dem Konsumenten dann zur Verfügung stellt. Dieser hat eine App, mit der er verschiedene Editionen abonnieren kann, um all den Content aufbereitet für ihr Gerät nutzen zu können.

Zunächst dachte ich, dass dass nur so was wie der Pulse Reader ist, ein weiterer hübscher Feedreader. Denn beim ausprobieren der App schien mir das logisch zu sein, ich importierte einfach ein paar Abos aus meinem Google Reader.

Als ich dann anfing, selbst eine Edition für Horst Working zu machen, dämmerte mir, dass die Grundidee doch eine nicht ganz schlechte ist. Denn neben dem Zusammenkleben von verschiedenen RSS-Feeds kann man noch jede Menge mehr machen.
So zum Beispiel hat das ganze eine Rechteverwaltung. Lesergruppe 1 kann die Fotos im Segment “dickpics” sehen, der Rest nicht.
Außerdem kann man für jedes Zielgerät bestimmen, in welcher Form und in welchem Layout die einzelnen Elemente angezeigt werden. Einfache Liste auf iPhone, hübsche Seite auf iPad.

Und beim darüber nachdenken fallen dann tatsächlich viele Quellen ein, die man zusammenkleben kann. Ich habe jetzt für Horst Working den unvermeidlichen Artikelfeed genommen, den Kommentarfeed, meinen Flickrstream.

Google hat natürlich das positive Resultat, dass so selbst Content, der vorher gar nichts mit ihnen zu tun hatte, jetzt via Google verteilt wird.

Insgesamt halte ich Currents für eine ganz gute – wenn auch noch zu frische – Idee. Es ist echt angenehm, eine extra dafür erstellte Edition am Tab zu lesen, viel komfortabler, als zuerst in einem Feedreader zu schauen, dann die Google+-App zu starten, um danach bei youtube die Abos durchzugehen, bevor man in flickr… und so weiter. Currents versucht, Content nach Personen zu bündeln, nicht nach Diensten. Es ist, als ob man eine von einer Person erstellte Zeitungsausgabe liest.

Ein paar Sachen finde ich noch störend. Aus Contentproduzentensicht nervt, dass Google (natürlich) die eigenen Kinder lieber hat, als die anderen. So ist es viel komfortabler, einen Google+ stream einzubinden als Twitter. Gleiches mit Youtube statt vimeo und so weiter. Einzig flickr scheint selbst für Google mindestens genau so akzeptabel wie Picasa zu sein.

Aus Konsumentensicht natürlich zunächst die größte Sorge – wer wird sich schon den Aufwand machen, Editionen zu erstellen? Setzt sich das durch? Denn nur, um normale RSS feeds zu lesen, lohnt sich das nicht.
Und klar zielt es auf den mobilen Markt, aber ich hätte schon gern eine Chrome App, um Sachen auch mal am Laptop und nicht nur auf Tab/Telefon lesen zu können.

Zum Abschluss werfe ich mit Links um mich:

Wenn Ihr gerade mit Eurem iGerät lest, hier ist der Link zum Store. Oder scannt diesen QR code:

qrcode

Und jetzt für Android, hier der Link, hier der code.:

qrcode

Und wenn Ihr die App installiert habt und gerade mit dem jeweiligen Gerät lest – hier könnt ihr die Horst Working Edition abonnieren: https://www.google.com/producer/editions/CAowjdHeAQ/horst_working