FC Metz

Der FC Metz ist wohl der bekannteste von den Vereinen die wir besuchen. Nachdem man 35 Jahre ununterbrochen der 1.Liga angehörte, ist man seit 2002 sowas wie der VfL Bochum Frankreichs mit Auf- und Abstiegen und einem beinahe 3.Liga Abstieg. Bekannteste Ex-Spieler sind wohl Frank Ribery und Sylvain Wiltord. Fanfreundschaften bestehen mit dem 1.C Kaiserslautern und Eintracht Trier. Derzeit steht Metz auf Platz 13 der 2.Liga. Vom aktuellen Kader sagt mir allerdings kein Spieler was.

Das Stadion:

Das Stade Saint-Symphorien fasst 26.700 Sitzplätze (da wird doch wohl noch Platz für zwei Deutsche sein) und wurde 1932 erbaut (letzte Renovierung 2001). Ein weiterer Ausbau ist wohl geplant wenn ich das mit meinem Schulfranzösisch richtig verstanden hab. Die Plätze sind alle überdacht.

Der Gegner:

Der AC Le Havre ist einer der ältesten Fussballvereine (gegründet 1872) Frankreichs und hatte immer wieder kurze Phase Erstligazugehörigkeit (zuletzt 2009). Letzte Saison wurde die 2.Liga auf Platz 9 abgeschlossen. Als derzeit Tabellensechster geht Le Havre als Favorit in die Begegnung. Bekannte ehemalige Spieler sind Lassana Diarra und Ibrahim Ba. Und auch hier sagt mir der aktuelle Kader nich wirklich was.

Die Bilanz:

Bei 31 Spielen gab es 14 Siege für Metz und 8 für Le Havre.

Tour de Horst

Richtig Horst geht mal wieder auf Reisen. Da das Madamchen jetzt ihren eigenen Blog hat muss ich sie auch nich mehr mitnehmen. Aber Ersatz is schnell gefunden. Bayern Nick hat sich großzügig bereit erklärt auf seinen kleinen Bruder aufzupassen. Gut Reisepartner is gefunden. Brauchen wir jetzt nur noch ein Männerziel. Und schon erklärt sich, warum ich gestern übers groundhoppen geschrieben hab. Atze und ick machen ne richtig Männerfussballtour. Der Plan ist 4 Spiele in 4 Ländern an 4 Tagen zu sehen.

14.10   FC Metz – Le Havre AC
15.10 AS Eupen – SK Heist
16.10 Racing FC Union Luxemburg – Union 05 Kayl-Tétange
17.10  Fortuna Sittard – Telstar

Ick bin jespannt ob das alles so klappt. Sehr spannend war schonmal die Bahnreisen zu organisieren bzw. den günstigsten Weg rauszufinden. Die Strecke sieht dann folgendermaßen aus:

Frankfurt Main -> Saarbrücken ->Metz->Luxemburg->Lüttich->Eupen->Aachen->Köln->Luxemburg->Köln->Sittard->Mönchengladbach->Frankfurt (->Bayernland für BayerNick). Insgesamt 1.479 km im Zug.Die Strecke klingt abenteuerlich aber dadurch (und durch Nutella Gutscheine) spart man pro Person 100 Euro im Gegensatz zum Interrailticket der DB.

Ich werd die nächsten Tage mal noch n bißchen zu den Vereinen schreiben da die ja doch eher unbekannt sind.

 

 

 

Groundhopping

Was ist das eigentlich und warum schreibt Horst darüber. Ganz einfach ich bin ein Hobby-Hopper 😀

Als Groundhopping bezeichnet man das Besuchen von möglichst vielen Grounds. Das kann je nach Sportart ein Sportplatz/Stadion oder eine Halle/Arena sein. Am Bekanntesten ist dieses „Hobby“ wohl beim Fussball aber auch Eishockey und Handballfans gehen diesem Hobby nach. Für jedes Stadion bekommt man einen Punkt. Dabei gibt es verschiedene Auslegungen wann der Punkt zählt. Wenn man mindestens die Hälfte eines Spieles in dem Ground gesehen hat oder 2/3 oder das ganze Spiel. Zählt eine Eintrittskarte als Beweis oder reicht auch ein Stadionheft oder einfach ein Foto? Diese Frage werden wohl nie einheitlich geklärt werden Um in die Vereinigung der Groundhopper Deutschlands aufgenommen zu werden, braucht man 300 Punkte (ich bin übrigens bei höchstens 30 die ich beweisen kann) oder aber 30 Länderpunkt. Einen Länderpunkt kriegt man für das erste Spiel das man in einem Land gesehen hat. Da steh ich mit einem lausigem Punkt für Deutschland schlecht da. Aber wie gesagt ich mach das auch mehr zum Spass. Es gibt aber wirklich viele die das sehr ernst nehmen und z.b. 92 Vereine in 8 Tagen besuchen wollen .

Warum ich das jetzt schreibe? Antwort kommt bis spätestens Freitag.

Reiselektüre I

Urlaub ist für mich auch immer die Zeit, viel zu lesen. Dieses Mal hab ich 7 Bücher fast geschafft. Den Anfang hat „Ist doch ein geiler Verein: Reisen in die Fussballprovinz“ gemacht. Ich dachte mir erstmal was einfach zum Runterkommen. Der Inhalt ist auch schnell beschrieben. Der Autor hat ne ganze Menge Vereine besucht und dazu Anekdoten geschrieben.
Als erstes ist mir aufgefallen, dass der Autor unter „Fussballprovinz“ wohl eher die Ligenzugehörigkeit gemeint ist. Denn Vereine wie Dynamo Dresden, Carl Zeiss Jena oder Chemnitz kann man von den Zuschauerzahlen wohl net als Provinz bezeichnen.
Das Buch an sich liest sich ziemlich schnell und gut. Man erfährt auch interessante Einblicke in einige Vereine. Allerdings find ich persönlich nicht so toll, dass sich die meisten Geschichten um die Insolvenzen oder den Niedergang der Vereine drehen. Bzw. bei den Ostvereinen fast immer um rechte Fangruppen. Ich hatte mehr typische Fangschichten erhofft (z.B. Gruppe A fährt von Bayern nach Schleswig-Holstein feiert mit den gegnerischen Fans usw.).
Mein Highlight war die Geschichte des 1. SC Göttingen 05. Der Verein wurde in der Saison aus dem Vereinsregister gelöscht und vom Spielbetrieb abgemeldet. Zur neuen Saison sollte mit Hilfe einer Fusion wieder gespielt werden. Damit die Fans zusammen und in Übung bleiben, haben sich die Fans quasi zum Mieten angeboten. Aber lest selbst.