LntU Runde 6 (Die Entscheidung)

Wo sind die Chancen am größten, einen Länderpunkt zu kriegen?

Überraschung, natürlich in Mexiko. Es gibt 4 Profiligen. In der Primera División spielen 18 Mannschaften 2 Meisterschaften pro Jahr aus. In unserem Reisezeitraum fällt das Ende der Apertura und deren Playoffs. Gleichzeitig sind auch noch die Gruppenspiele der CONCACAF Champions League und die WM-Qualifikation für Brasilien 2014). Da der Zuschauerschnitt selten über 50% liegt, wirds da wohl auch möglich sein an Karten zu kommen. Und Spiele sollte es genug geben.

Auf Jamaika beginnt pünktlich im September die 12er Liga und auch in der WM-Qualifikation ist Jamaika noch dabei. Also wieder zwei Chancen auf Spiele. Allerdings sind die Stadien eher klein und ich konnte leider nichts finden, wie begehrt die Spiele sind.

Auf der Dom.Rep. beginnt die Saison erst Ende Oktober. Fussball steht dort im Schatten von Basketball, Baseball und Volleyball. Der bekannteste Spieler ist wohl einer der bei unseren Freunden aus Eupen spielt. Die Liga besteht aus 5 Mannschaften die in 3 Runden gegeneinander spielen. Also eher schlecht Karten für Karten.

Über die Seychellen und Mauritius ist relativ wenige zu finden. Beide haben eine 10er Liga. Auf den Seychellen ist die Liga im Oktober im Endspurt. Ansonsten findet man fast nur noch die lustige Geschichte, dass der Verbandspräsidenten den schottischen Urlauber Andrew Morrison zum Nationaltrainer gemacht hat. Später hat er dann aber doch noch gemerkt, dass es nicht DER Andrew Morrison (ehemaliger Kapitän von ManCity) ist und ihn wieder entlassen. Auf Mauritius ist Fussball Volkssport Nummer 1. Allerdings fängt die Saison hier erst Ende November an.

Tja und Hawaii?? Frei nach Paul Kuhn „Es gibt kein Fussball auf Hawaii…“ .Da gibts weder Profi- noch Ligafussball. Es gibt zwar einige Turniere, die sind aber eher für die Jugend oder die Senioren gedacht und auch nicht passend für Länderpunkte.

Das wars wohl für Hawaii. Schade. Ich hätte mich anfreunden können mit den Bikini-Girls.

Aber halt. Nicht so schnell. Die Dom. Rep. steigt aus dem Wettbewerb aus. Damit bleibt Hawaii weiter im Rennen. Im Interview verrät der Präsident der Dom. Rep.

„Frau Horst war schonmal bei uns und hat zahlreiche gebrochene Männerherzen hinterlassen. Die Wunden sind noch nicht verheilt. Deswegen steigen wir aus dem Wettbewerb aus.“

LntU Runde 6 (Sehenswürdigkeiten??)

Wäre das nicht langweilig wenn es diese Kategorie wirklich geben so im eigentlichen Sinne geben würde? Ich finde ja. Deswegen wird als Sehenswürdigkeiten hier mal der Fussball in den Teilnehmerländern genommen. Denn alle begeisterten Horstleser wissen ja, Horst braucht mehr Länderpunkte. Wie sieht es mit dem Fussball (und möglichen Stadionbesuchen im Urlaub) aus? Im Rennen sind noch

  • Dom.Rep
  • Jamaika
  • Seychellen
  • Mauritius
  • Mexiko
  • Hawaii

Als erste gibts mal einfach ein paar Zahlen

Fifa Rangliste WM Teilnahmen Spieler in Deutschland WM2014 Vereine Spieler
Mexiko 20 14 3 noch dabei 311 8.479.595
Hawaii(USA) 29 9 54 noch dabei 9.000 24.472.778
Jamaika 59 1 0 noch dabei 274 168.494
Dom.Rep. 135 0 2 Quali Runde 2 350 501.004
Seychellen 189 0 1 Quali Runde 1 20 5.860
Mauritius 192 0 1 Rückzug 70 76.800

 

Die Tabelle ist nach dem Rang in der Fifa Weltrangliste (der Männer) sortiert. Lustigerweise spielt der Spieler aus Mauritius in der gleichen Mannschaft wie der von den Seychellen, nämlich bei Viktoria Sindlingen. Da werde ich wohl mal vorbeischauen wenn die Zweite vom 1.FCE dort spielt.

Diese Zahlen sind aber natürlich noch kein Grund für den Urlaub, einen der Teilnehmer rauszuschmeißen. Denn ich will da ja mindestens ein Spiel sehen. Aber es zeigt schonmal ein bißchen den Stellenwert von König Fussball. Zu den Möglichkeiten einen Länderpunkt zu ergattern und welche Urlaubsziel sich verabschieden muss, gibts morgen mehr.

London Tag 3 Teil 2

So noch schnell den letzten Schluck und dann ab zum Sitzplatz (Infomodus: Alle Stadion in den englischen Profiligen sind „All seaters“ also ausschließlich mit Sitzplätzen ausgestattet. Das ermöglicht den Vereinen, die Preise anzuheben und damit die Krawallfans elegant aus dem Stadion zu drängen. Das war eine der Konsequenzen aus den zahlreichen Hooliganübergriffen Ende der 80er). Erste Vermutung, wir ham n Platz im Familienblock. Neben mir 3 Kiddis mit Papa, vor uns 8 Kiddis mit 2 Vätern (Kindergeburtstag?), neben Nick ne asiatische Reisegruppe, hinter uns pubertierende Franken die sich ärgern, dass sie die von Papa bezahlte Spiegelreflexkamera nicht mitgenommen haben. Sehr komisches Fussballpublikum. Ein Blick in die Runde offenbart, dass ist hier in fast jedem Block so. Jetzt weiß ich auch, warum nur ein Ordner vor dem Block steht und der aussieht wie 85.

Das Spiel beginnt. Aber was machen die denn? Kaum ist der Ball ansatzweise über die Mittellinie werden alle nervös und stehen auf um ein Tor sehen zu wollen. Was meistens damit endet das natürlich nix passiert. Und die ersten „Torres Torres“ Rufe beginnen. Warum eigentlich?? Der Typ hat diese Saison in 34 Spielen 4 Tore geschossen und stand durchschnittlich ne Stunde auf dem Platz. Das sind keine Spitzenwerte für einen Stürmer. Aber egal. Kommen wir zum nächste Chelsea Spieler. Petr Cech. Wat is denn dat für n dünnes Gerippe? Wenn man den so live sieht, mag man bezweifeln, dass der sich im Strafraum durchsetzen kann.

Nach ner Viertelstunde liegt Chelsea mit 2:0 vorne (kein Torres Tor) und die Erkenntnis wächst, Herr Kaspar Schmeichel im Tor von Leicester, hat nicht ganz soviel Talent geerbt von seinem Vater. Halbzeit, Sturzbier weiter gehts. Und nun wirds nervig. 3:0 Torres (ich gebe zu, schönes Tor), das ganze Stadion feiert. Das ganze Stadion?? Nein zwei Eisernen bleiben sitzen und überlegen ob sie noch n Bier an der Expresskasse kriegen. Aus heiterem Himmel das 3:1. Liegt das an der englischen Luft, dass die Torhüter automatisch schlechter werden? dann 4:1 durch… ja ne is klar.Die ganze Zeit „Torres Torres“ als ob die Fans keinen anderen Spieler kennen. 4:2. 5:2 (jetzt macht der auch noch ne Vorlage). Ende. Alles geht brav geordnet aus dem Stadion. Unser Weg führte uns vom Stadion direkt zum „octoberfest“. Deutscher Pub, deutsches Bier, deutsche Bundesliga und deutsche Bardame aus Stuttgart. Hat die mich doch glatt sofort an meinem Akzent als Deutschen ausmachen können? Mist. Ich muss üben. Als wir gegen 20 Uhr den Rückweg zum Hotel antreten, ist kaum noch was zu merken von dem FA Cup Spiel. Und nach diversen Zwischenstops landen wir gegen halb eins im Bett und der Englandurlaub ist schon zu Ende. Schön wars. Wir kommen bestimmt wieder.

London Tag 3 Teil 1

Wenn wir schon keine Touristenattraktion bewusst mitnehmen aus London dann sollte doch wohl auf jeden Fall ein Full english Breakfast dabei sein. Gesagt getan und ab in das nächste Frühstücksdingens (das macht wirklich nachm Frühstück zu) und bestellt. Okay die Hälfte der Sachen die auf der Karte stehen konnte man mangels Englischkenntnisse und fehlendem Wörterbuch nicht erraten, aber wird schon passen. Ach ja und n Tee dazu. Milch? Nee lass gut sein Chef. Der Typ hinterm Tresen hatte aber auch ne Arschruhe weg. Aber egal wir ham ja Urlaub und versuchen uns mal mit englischen „Zeitungen“ (Sun und Mirror). Die Hälfte des Blattes war Fussball, 1/4 Royals und Celebs und der Rest Werbung 😀 Und da kam auch schon der Teller. Das Breakfast bestand aus Bohnen in irgendeiner Ketchupsauce, Kartoffelrösti, Pommes, ner komischen Tomate, einer naja sagen wir mal Bratwurst,  Speck und (bereits mit Butter bestrichenem) Toast. Also hat man seine 2500 Kalorien gleich zum Frühstück weg und kann sich auf das Bier konzentrieren.

Gestärkt ging es wieder per pedes Richtung Stamford Bridge. Diesmal nicht an der Themse lang, dafür n bißchen schneller und man mag es kaum glauben, bei Sonnenschein. In der Nähe des Stadions angekommen, wollten wir nicht gleich ins erste Pub rein sondern erst noch weiter zum Stadion. Großer Fehler. In unmittelbarer Nähe zum Stadion steht vor jedem Pub Security mit dem Hinweis „for Home Supporters only“. Aber wie beweise ich denen das ich wenn überhaupt doch eher Chelsea supporte? Mal davon abgesehen das ich die einfach nicht verstehe?? Und warum sind 2 Stunden vor dem Spiel schon soviele Massen auf dem Weg zum Stadion? Es soll wohl auch 2-3 Pubs geben die die Gästefans aufnehmen, aber die waren natürlich geschlossen, so dass wir nach längerem Suchen in nem Restaurant mit den Leicester Fans gelandet sind. Die Restaurantbesucher waren sichtlich erstaunt.

Im Stadion ähnliches Bild wie bei Millwall. Erstmal gibs ne große Halle, in der noch Bier und Futter vernichtet werden kann. Übrigens gab es weder in Millwall noch bei Chelsea Personenkontrollen mit abtasten und so. Dafür gabs bei Chelsea Bier mit Kohlensäure (Singha Bier) am Expressstand. Hier wurde auch erstmals der Unterschied der Fan“kulturen“ sichtbar. Bei Chelsea sind bestimmt 90% Eventfans und man stelle sich unsere Gesichter vor als uns ein (dicker) Chelsea Fan (ausgestattet mit allem was der Fanshop hergibt) fragt, wo denn hier im Stadion die Klos sind (mal davon abgesehen, dass er genau aus der Richtung kam).

 

London Tag 2 Teil 2

Hach ja das läuft ja wie n Heimspiel. Karten für Chelsea sind abgeholt, den Weg haben wir auch ohne verlaufen gefunden. Also ab gehts zu Millwall. Nochmal kurz mittels SMS-Standleitung gecheckt wann das Spiel stattfindet. 16 Uhr? Okay dann ham wa ja noch viel Zeit. Und morgen? Ach gehts 15:05 los. Na gut dann schön ausschlafen. Aber warum steht denn auf den Karten für Tag 3 14:05 drauf? (Mal abgesehen davon das da draufsteht das permanentes Stehen verboten ist). Ach ja die ham ja gar nich unsere Zeit. Na ein Glück noch gemerkt das Millwall doch schon 15 uhr anfängt.

Als erstes gings zur London Bridge um dort Frühstück/Mittag zu essen und ein zwei Pints zu trinken. Dabei hab ich doch tatsächlich aus Versehen die Tower Bridge fotografiert. Ich gebs zu wir wollten nur die Schiffe fotografieren:

Die Pubs rund um die London Bridge waren schon gut gefüllt und entgegen der Lockangebote draußen gabs kein Essen. Also irgendwo n Sandwich geschnappt und in den nächsten Pub. Hier kam man aus dem grinsen nicht mehr raus. Jedes zweite Gesicht kam uns bekannt vor. „Hat der nicht bei Football Factory mitgespielt oder war es doch Hooligans?“ Auf jeden Fall eine sehr entspannte Atmosphäre.

Rechtzeitig gings dann zum Stadion. Alles sehr geordnet und entspannt. Vor dem Stadion hat sich Horst dann sicherheitshalber mal einen Millwallbuddy gekauft (dem armen Mann haben 1,60 für n Programm für seinen Enkel gefehlt und er war sehr dankbar) und dann sofort ab an den Ticketschalter und mal eben 54 Pfund für zwei Karten hingeblecht. (Aber is schon noch 2.Liga oder??).

Ins Stadion ging es dann durch sehr enge Durchgänge mit Drehtür und schon steht man im… äh ja was is das? Das war so ne Art Zwischenhalle vor den eigentliche Zuschauerränge. Und zu unserer Überraschung gab es dort sogar Bier in Flaschen. Mmh is ja schon sehr gefährlich und so. Ach sind ja nur Plastikflaschen. Aber trotzdem?? Ach man darf damit nicht zu seinem Sitzplatz. Na gut dann halt Sturzbier.

Kurz vor Spielbeginn schnell auf die Plätze in der ersten Reihe knapp einen Meter entfernt vom Spielfeld. Das Einzige was uns vom Flitzer abgehalten hätte, war ein 30 cm hohes Mäuerchen. Ca. 5 Minuten nach Anpfiff auf einmal Aufregung im zu 75% besetzten Stadion. Der Schiri stopppt das Spiel und läuft zu seinem Linienrichter. Watn nu los? War doch gar nix. Jetzt läuft auch noch die 4. Offizielle (Ja es war eine Frau) dahin. Ah der Herr Linienrichter hat sich verletzt 😀 und Frau Vier muss einspringen. Na ob sie sich das gut überlegt hat.

Erwartungsgemäß geht Southampton in Führung (Tabelleführer). Wenige Minuten später gelingt jedoch der Ausgleich durch ein Eigentor nach Vorlage von Keogh. Dieser Keogh wird auch in der Folgezeit immer wieder gefeiert. Allerdings nicht wegen seiner spielerischen Klasse, sondern weil er einen nach dem Anderen von Southampton von den Beinen holt. Tja wir sind halt bei nem Arbeiterverein. Noch vor der Pause dann der Führungstreffer für Millwall und das Stadion feiert. In der Halbzeit schnell noch n Sturzbier und ab zu den 2. 45 Minuten. Die sind allerdings geprägt von schwachen Torhütern (auf Millwallseite eine 40 jährige Leihgabe von Leeds geboren in Hildesheim das nur am Rande) und 2 umstrittenen Elfmetern innerhalb von 2 Minuten für Southampton (beide getroffen) Zwischendurch landet der Spielball noch in meinen Händen und die Linienrichterin muss sich diverse Beschimpfungen gefallen lassen. Doch pünktlich zum Heimweg sind alle Gemüter wieder beruhigt. Sehr faszinierend. Entspannt gehts zurück zur Victoria Station und da in den nächsten Pub. Dort gibt es aufgrund des Six-Nations-Rugbyturnier „Free Curry“. Schade hätten wir das vor der Fastfoodattacke gewusst. Und da das Ale im Angebot war, nehmen wir einfach das. Sieht n bißchen dunkler aus, hat genauso wenig Kohlensäure wie die Lager Biere und schmeckt beim ersten Schluck schon n bißchen eklig. Aber ab dem zweiten Schluck is alles gut. Und bei dem Preis sowieso. Achja 23 Uhr Sperrstunde is klar.

London Tag 2 Teil 1

Morgens hat es sich gleich ausgezahlt, dass es die Sperrstunde gibt. Wir waren doch relativ fit. Wobei es unsere Unterkunft es uns echt schwer gemacht hat ausgeruht zu sein. Die Heizung knallte auf Full Power. Und bei 4 qm wirds dann sehr schnell sehr warm. Das Fenster konnte man nur komplett öffnen, womit man sich aber dem nicht ganz unerheblichem Straßenlärm aussetzte. Aber wir sind ja echt Kerls und so wurde einfach beschlossen, abends mindestens ein Bier mehr zu trinken damit sich der Schlaf schneller einstellt.

Der erste Weg führte an der Themse entlang Richtung Stamford Bridge (Chelsea Stadion). Da unser Karten für das FA Cup Spiel gegen Leicester leider auf dem Postweg nicht angekommen waren, hofften wir dort gegen eine Abgabe von 5 Pound Ersatztickets zu ergattern. Aber Überraschung unsere Tickets waren noch gar nicht auf dem Postweg sondern lagen noch ganz brav am Ticketschalte. Na dann nehmen wir die doch gleich mit. Aber warum macht der die ganze Zeit den DJ Ötzi und tanzt den Pizza Hut Tanz?? Ach der will wissen wo wir herkommen 😀 Na Deutschland steht doch auf dem Briefumschlag drauf! Was? Pizza Hut? Ach aus welcher Stadt. Die nuscheln aber auch die Londoner. Lange Rede kurzer Sinn wir ham die Karten bekommen und die Stimmung war gleich viel euphorischer und das obwohl immer noch kein Frühstück (mittlerweile 13 Uhr) in Sicht war.

London Tag 1

Also eigentlich Tag 0,5.  Freitag ab eins macht jeder seins und getreu dem Motto gings Richtung London. Na gut es ging zum Rewe Fachmarkt um ähhh Wasser zu kaufen und danach erstmal zum Flughafen Frankfurt. Zeitlich voll in der Zeit freute ich mich schon auf den Zwischenstopp am HBF zum Mitaggen. Das hat sich dann auch schnell erledigt als ich ne Stunde Frankfurt West stand weil irgendwo ein Herrenloses Gepäckstück gefunden wurde. Also gleich zum Flughafen. Gepäckabgabe und erstes äh Wasser liefen flüssig. Aber wo jetzt noch n zweites äh Wasser und Mittag herbekommen? Okay einmal quer durchs Terminal um dann doch beim Fleischkäsebrö vom Rewe zu landen. Und dann gings los Richtung London.

Nach nem Flugähwasser pünktliche Landung in London, wieder n ewiger Marsch zur Gepäckausgabe und Überraschung unsere Rucksäcke kreisen schon seit ner Weile. Okay ab zur Underground und Richtung Victoria Station. Kommentar zur Fahrt von Nick: „Hier hat ja sogar jeder Penner so ne Smartphone“. Victoria Station is ja wohl mal voll streßig. Alle laufen wie Ameisen umher und sind gestreßt und es sieht auch nicht so aus als ob die wissen wo se hinwollen. Relativ schnell haben wir unser Hotel in bester Citylage gefunden. Aber is schon krass was die als Zimmer für teuer Geld verkaufen. Zwei Betten, n Schrank und n Viertel Meter Platz zwischendrin. Aber das war immerhin mehr als im Bad 😀

Zum Abschluß der anstrengenden Reise gabs das wohlverdiente Bier im Prince of Wales Pub. Ans Ale ham wa uns noch nich getraut aber das Lager war gut süffig. Die letzte Erkenntnis des Tages war, eigentlich ist Sperrstunde 23 Uhr gar nich so schlecht.

Chelsea Football Club

Muss man zu Chelsea tatsächlich noch was sagen? Spätestens seit Abramowitsch und dem anschließendem Spieler und Trainerkaufrausch ist wohl selbst für Nicht-Fussballfans, der Name ein Begriff. Deswegen gibts einfach nur einen Link auf eine nicht ganz so ernstgemeinte Vorstellung vom FC Chelsea (leider nicht ganz aktuell). Und eine Verbindung zum 1.FC Wundervoll gibts natürlich auch, ein gewisser Herr Robert Huth ist im Jahre 2001 von Berlin nach London gezogen um bei Chelsea zu spielen.

Das Stadion

Stamford Bridge wurde 1877 erbaut und 2001 zum letzten Mal umgebaut. Mittlerweile passen 41.837 Zuschauer rein und die sind auch fast immer da außer es ist ein langweiliges FA, League Cup oder Champions League Spiel. Interessanterweise ist das Stadion an seine Grenzen angekommen und kann auch nicht mehr weiter ausgebaut werden. Na der Roman findet schon noch n Fleckchen für sein 200.000er Stadion

Der Gegner

Es geht im FA-Cup gegen Leicester City (wie spricht man das eigentlich richtig aus?? Leikester oder Lester oder ganz anders??). Leicester spielt derzeit in der 2.Liga eine eher (sportlich) unauffällige Runde. Angepeilt war von dem Besitzer (Überraschung ein Multimillionär) eigentlich der Aufstieg. Dafür wurden rund 13 Mio. Pfund für Spielerverstärkungen bereitgestellt, so dass der Großteil der Mannschaft neu gekauft wurde. Der bekannteste ist wohl Kaspar Schmeichel der Sohn von Torhüter-Legende Peter Schmeichel. Außerdem spielt im Sturm noch ein Deutsch-Ghanaer mit Namen Jeffrey Schlupp. Dieser ist aber in England aufgewachsen (in Hamburg geboren und dadurch für die deutsche, ghanaische und englische Nationalmannschaft spielberechtigt. In der deutschen U19 hat er es immerhin zu einer Einladung geschafft, in der ghanaischen A sogar zu einem Freundschaftssspiel.

Die Bilanz

Bei 17 Spielen gab es 10 Siege für Chelsea und 3 für Leicester. Und alles andere als ein Sieg der Blues wäre mehr als eine Überraschung.