Abschlussbericht Thailand

Die Rückfahrt aus Angkor Wat begann für uns übervorsichtige schon morgens um Acht. Wir wollten die Schlange an der Grenze vermeiden. Und was soll man sagen, es gab gar keine Schlange. Dementsprechend waren wir 2 Stunden zu früh am Bahnhof. Nach weiteren 6 Stunden Arsch platt sitzen im Zug waren wir back in Bangkok. Am letzten Abend haben wir dann natürlich das Ethos nochmal besucht und Pad Thai gegessen. Danach gings noch mit der eisernen Biernotreserve in den hoteleigenen Dachpool. Ich hatten dann noch ein Versprechen zu erfüllen. Es gab lecker fritierten Grasshüpfer zu essen. Eigentlich hat man nur das Fritierfett geschmeckt und das ganze Zeugs in den Zähnen hängen.

Am nächsten (letzten) Tag  haben wir erst unser Prinzesschen aufs Mofa Richtung Flughafen gesetzt und danach begann die Aktion Thailändische Baht loswerden indem man sinnloses Zeugs kauft. Zwischendurch gings noch zur Thaimassage mit anschließender Fussmassage.

Der Rückflug verlief tatsächlich ohne Probleme und auch unser Gepäck kam mit.

Zum Abschluss muss ich sagen es war ein schöner aber doch anstrengender Urlaub. Mit den beiden Prinzesschens hats super funktioniert und es gab eigentlich keinen Ärger. Danke euch beiden dafür.

Angkor Wat

Wir haben unser Paradies leider verlassen. Die Rückfahrt nach Bangkok hat erstaunlich gut geklappt. Aber nach 12 Stunden sitzen tun selbst Beamtenärsche ein wenig weh. Unser Hotel war soweit auch ganz in Ordnung. Nur leider haben wir es ja tatsächlich nur 4 Stunden genutzt.

Gestern früh halb fünf (da  sind einige von euch wahrscheinlich grade erst ins Bett 22:30 deutsche Zeit) klingelte oder vielmehr nervte der Wecker. Frisch wie immer standen wir drei Frühaufsteher natürlich sofort auf oder vielmehr sprangen freudestrahlend aus dem Bett. Draußen auf der Khao San Road feierten die letzten in spontanen Sit-ins mit Musik den neuen Morgen (oder die letzte Nacht). Natürlich gabs mal wieder kein Taxi was uns mit Taxameter zum Bahnhof bringen wollte. Also ab ins Tuk Tuk. Am Bahnhof gabs dann unsere Tickets tatsächlich zu dem erwartenden Preis von einem Euro. Dann gings auch schon los zu unserer  6 Stunden Fahrt an die Grenze zu Kambodscha (weit weg von dem Grenzteil wo geschossen wird). Die Fahrt war schon spannend. Lauter zwielichtige Gestalten im Abteil und teilweise neben uns. Kurz vor der Grenze haben n paar von denen ihre Passports an einen komischen Typen abgegeben und nach ner halben Stunden wieder zurückbekommen. Und keine 10 Minuten später kontrolliert die Polizei alle Passports (außer die von den Touris). Komisch Komisch.

Vom Bahnhof gings dann noch mit Tuk Tuk zur Grenze und 10000 Tausend Dokumente ausfüllen um n Visum zu kriegen und schon waren wir nach zwei Stunden auch schon in Kambodscha. Und auch da hat die Reise zu unserem Hotel relativ easy funktioniert. Okay es gab n bißchen Streß mit dem letzten TukTuk Fahrer. Aber wir lassen uns nicht mehr abziehen. Also isser abgezogen. Heute war dann erstmal ausschlafen angesagt und nach einem guten kräftigen Frühstück gings nach Angkor Wat. Das war früher mal eine Tempelstadt und eine der größten Städte der Welt. Zwischendurch wurde sie mehrfach erobert und natürlich kaputt gemacht. So dass jetzt nur noch Ruinen da sind. Ganz dekadent wie wir Backpacker sind haben wir uns für 13$ erstmal n TukTuk Fahrer für den ganzen Tag gemietet. Wandi war sehr nett und hat uns einige Tempel gezeigt. Zusammenfassend kann man zum heutigen Tag sagen „Alte Steine und große Bäume“(Zitat Christoph). Aber war schon interessant. Morgen gehts wieder in einer 12 Stunden Odysee nach Bangkok zur letzten Nacht in Thailand.

Entspanntes Nichtstun

Heute ist der letzte Tag in unserer Villa und morgen früh wird bestimmt das eine oder andere Tränchen fließen. In den letzten Tagen haben wir (außer Christoph der erfolgreich seinen Tauchschein gemacht hat) nicht wirklich viel gemacht. Ausschlafen, essen gehn, am Pool chillen, ins Meer springen und nichts tun. Deswegen lassen sich die Highlights auch schnell erzählen. Die beiden Mitstreiter haben gestern ihr Pat Thai nich ganz vertragen und halten sich hier die Mägen. Dementsprechend war das Super Bowl Spiel (6:30 Ortszeit) auch nicht ganz so amüsant für Christoph. Nancy hat es vorgezogen im Bettchen zu bleiben und auf die Villa aufzupassen. In unserer Bar saßen die beiden Fan-Lager friedlich vereint zusammen beim morgendlichen Chang Bier (und Boritos). Nur ein etwas wilder Steelers Fan hat uns n bißchen Sorgen gemacht. Aber am Ende war doch alles friedlich. Was gabs sonst noch? Ich hab meine Passion als Pool-Boy gefunden. Nancy hat ihre Vorliebe für Mücken entdeckt und unser Prinzeschen Christoph traut sich nicht in den Pool zu springen. Morgen gehts in einer 12 Stunden (Tor-)Tour nach Bangkok zurück bevor wir übermorgen wohl den abenteuerlichsten Teil der Reise nach Angkor Wat antreten.

Hach was bin ich entspannt und (rot-)braun.

Endlich Uuuuuuuuuuurlaub

So da hier ja anscheinend mindestens die Hälfte nur noch auf Nancys Beiträge wartet gibts jetzt Teil 8.

Sawadee Krap wie der Thailänder so sagt. Ich bin wieder Online. Was ist in den letzten Tagen passiert? Als erstes sind wir vom Dschungel nach Surat Thani gefahren. Und wie sollte es anders sein, mal wieder übern Tisch gezogen. Unser Dschungelfranky (kleiner, netter Thai mit übergroßer Brille) hat uns persönlich zum Busabladeplatz gefahren und uns gleich an ein Fahrunternehmen vermittelt. Die ham uns dann in nem Minivan nach Surat Thani gefahren. Der normale Bus von dessen Existenz wir nichts wussten wäre 10mal billiger gewesen.  Aber egal wir sind eh die Luxusvariante von Backpackern. Das hat man dann auch gleich wieder im Hotel gesehen. Ne suite für drei Personen. Nicht schlecht das Ding (für thai-Verhältnisse). Aber das es nur einen Zwischenstop sein sollte wusste wohl auch Petrus und hat den ganzen Tag Regen geschickt. Die kurzen Pausen haben wir zum Erkunden eines thailändischen Einkaufszentrums genutzt. So richtig mit Dunkin Donut und KFC. Aber die meisten Thais da haben wohl noch nie Touris gesehen so wie du uns anschauten.

Am nächsten Ta.g gings in aller Herrgottsfrühe Richtung Fähre. Mitten in der Wallachhei wurden wir von unserem Fahrer abgesetzt und mussten dann an einem Busschalter unsere Tickets holen. Die ham übrigens keine Fahrscheine sondern jeder kriegt n Sticker an die Backe (oder T-Shirt). Gefühlte 20 Busse später hat uns dann unser Bus zur Fähre gefahren. Nach 5 Stunden Fährfahrt sind wir auf Koh Tao angekommen. Und hier ist absolute Tourigegend. N Haufen Bars und 1000mal mehr Touris. hier sieht man übrigens auch woher Thailand seinen Ruf hat. Jeder zweite Roller ist mit nem Farang (Touri) und einer Thai-Dame besetzt. Und natürlich schläft die Luxusgruppe nicht in nem Hostel sondern hat sich ne eigene Villa gemietet. Mit Pool, klima und allem DrumundDran. So wurde dann gestern der Abend mit dem x-ten Bier am pool beendet. Die  Nacht war ziemlich ruhig und angenehm. Nur ab und zu bin ich wach geworden weil neben mir jemand mit dem Moskitonetz gekämpft hat und wilde Ausrufe wie “ Ich reiß das Sch*** Ding gleich ab und ess es auf“ geschrien hat. Morgens hat zum Glück kein Wecker geklingelt außer der von unserem Toilettentiefseetaucher Christoph. Allerdings konnten wir auch nicht ausschlafen. halb elf (also immerhin halb fünf deutscher Zeit also mitten in der Nacht) gabs n lauten Krach und unser Strom war weg. Was solls ab in pool da brauchen wir kein Strom. Nach einer ausgiebigen Planschsession

gings für uns ins Zentrum zum Futtern und lebensnotwendigen Sachen wie Moskitospray besorgen. Wir ham dann auch mal ganz dekadent unsere 11 Kilo Schmutzwäsche abgegeben in der Hoffnung morgen wieder 11 kilo zurückzubekommen. Der Rest des Tages (jetzt übrigens wieder mit Strom) haben wir am, um und im Pool verbracht. Morgen gehts schnorcheln. Juhu.

Regenwald Teil 2

Nach unserem Kanutrip vorgestern mit anschließendem Abendessen mit Eiweißbeilage, gings gestern zum Dschungelwalk. Viel zu früh klingelte der Wecker und auch Morgens macht der Urwald viel Krach. Überraschenderweise hat es in der Nacht doch geregnet (erzählt zumindest unser Nancylein).

Nach kurzem American Breakfast wartete auch schon unser Dschungelguide. Wat ne Type. Zwei Zähne im Mund, kaum verstädnliches Englisch sprechend (hätten wir doch bloß den Vater dabei mit seinem Englischzertifikat) , aber er hatte Spass an der Sache. Im Khao Sok Nationalpark angekommen war keine Liane vor ihm sicher und jeder „Bamboo“ musste geklopft werden. Aber trotzalledem war er echt gut. Er hat Tiere gesehen, wo wir nur Blätter und Äste entdeckten und wusste alle paar Minuten mit einer neuen Überraschung aufzuwarten. Es gibt also doch Tiere im Regenwald. Zwar nur kleine und kriechende aber immerhin. Die „Monkeeeees“ und „Elephants“ war wohl grad im Streik.

Nach dem Walk gabs kurz Überlegungen ob wir vielleicht noch Elefantenreiten machen, aber meine beiden Prinzesschens wollten dann doch lieber noch ne Runde Mittagsschlaf in ihrem Himmelbetten machen.

Da alle ihre Dschungelprüfung verkackt haben (unser Guide wollte lieber weiter den Dschungel als Spielplatz benutzen und nicht die alte Försterei umpflügen), musste der Dschungelkönig im „Stadt-Land-Fluss“ Spiel ermittelt werden. 22 Buchstaben, 6 Singha-Bier und einer ganzen Liste voll Google-Suchbegriffen später stand der Sieger fest…. Christoph hauchdünn vor Nancy und mir.

Jetzt ist das Dschungelcamp vorbei und wir warten auf tolle Angebote wie wir unsere erlangte Popularität zu Geld machen können.

Im Regenwald gibts Internetz

Nun sind wir also im Regenwald. Voll Natur hier. Sollte man in Schland auch einführen. Aber eigentlich ist das alles Lüge. Kein Regen, außer Insekten keine Tiere und ganz schön laut isses auch.
Aber von Anfang an. Nach einer längeren Trinktour durch Krabi, an deren Ende ich Zigaretten zu deutschen Preisen gekauft habe und einer kurzen Nacht war unser Fahrer pünktlich um 10 da. Nach zwei Stunden Fahrt sind wir mitten im Dschungel angekommen. Kleine niedliche Hütten und das wars. Hier ist nix weiter. Nach kurzer Stärkung ging auf zum Kanutrip. Leider durften wir nicht selbst aktiv werden. Zur Dschungelprüfung war heute Christoph ausgewählt. Sein Kanuguide bog auf einmal in eine Art Baumhöhle ab. Gedanklich hatten wir seine Habseeligkeiten schön aufgeteilt. Aber er kam doch zurück. Er wollte wohl kleinen äffchen Krombacherbierkästen zum Erhalt des Regenwaldes verkaufen. muss er ganz gut gemacht haben, denn das Essen sah nach voller Sterneausbeute aus. Ansonsten muss man sagen, schön beeindruckend so ein Regenwald. Morgen gehts auf Schatzsuche beim Dschungelwalk. Gut Nacht
Achja meine Beine sind mittlerweile ein einziger Streuselkuchen voll Mückenstiche.

Thailand im Regen

Nancys Kolumne hat drei neue Einträge.

Der zweite Tag in Krabi war sehr entspannt. Dadurch, dass das Wetter nachwievor nicht  das beste ist, habe wir von Inselhopping und Strandgeliege Abstand genommen. So bestand der Tag heute ausschließlich aus Bier trinken, Ao Nang besuchen, Bier trinken, Sly Stalone in Over the Top auf Englisch gucken und Nachtmarkt besuchen. Morgen werde wir wieder aktiver und machen im Khao Sok Nationalpark ne kleine Kajak Tour. Und schon verlassen wir Krabi (endlich) wieder.  Nach der Kajak Tour steht am nächsten Tag eine Dschungelprüfung an. Nancy muss komische Sache essen ohne ein Klo in der Nähe. Christoph wird versuchen den Affen und Elefanten etwas zu überteuerten Thai-Preisen zu verkaufen. Ich werde versuchen in den abgelegenen Winkel des Dschungels einen Torjäger für Union zu finden. Wer wird wohl erfolgreich sein am Ende und Peer die Dschungelkrone entreißen? Also im Ernst. Wir werden übermorgen einen Dschungelwalk mit anschließender Reise nach Sura Thani machen. Von Sura Thani gehts dann zum entspannenden Teil auf Koh Tao wo wir eine Präsidentenvilla gebucht haben 😀

Wie in den nächsten Tage der Internetanschluss aussieht, kann ich noch nicht abschätzen. Aber spätestens auf Koh Tao melde ich mich wieder.