XMPlay

Ausnahmsweise mal was für Windows-Benutzer. Eigentlich habe ich damit ja wenig am Hut, hatte allerdings irgendwann einmal folgende Herausforderung: iPod vergessen, also wollte ich von einem USB-Stick auf einem Windows-Rechner Musik hören, ohne etwas zu installieren.
Nach etwas Suche bin ich dann auf das superschlanke XMPlay gestoßen, dass neben dem reinen Abspielen auch noch rudimentäre Bibliotheksverwaltung mitbringt, sonst nicht viel mehr. Somit entspricht es meinen Anforderungen für solch eine Notsituation. Man muss nix installieren, nur das heruntergeladene zip-Paket auspacken.

In der Standardvariante sieht es ganz widerlich hässlich aus. Es kommt mir generell vor, dass die Entwickler von Musikplayern nicht die größten Designfans sind.

Als Abhilfe gibt es allerdings unzählige Skins, so auch der Fake-iTunes-Look auf dem Screenshot. Sieht dann aus wie iTunes, lässt sich allerdings gut benutzen. 😉

Für das kleine Musikhören zwischendurch ist XMPlay, mit angenehmerem Skin ausgestattet, sehr gut geeignet.

Opera Mobile 10 Beta

Mit dem Opera Mobile 9.7 Beta war ich ja nicht so ganz zufrieden. Am meisten hat gestört, dass bei eingeschaltetem Turbomodus Downloads und Tabs nicht mehr genutzt werden können. Dieses Problem ist bei der letzten Variante des mobilen Browsers behoben – und nebenbei sieht die Oberfläche mal ganz anders aus.
Tatsächlich könnte man 9.7 und 10 für grundverschiedene Browser halten, so unterschiedlich sehen sie aus und lassen sich bedienen.
Die Nummer 10 übernimmt endlich die Schnellwahlseite von der der Desktopvariante, wenngleich es einige Seitenbesuche dauert, bis das richtige Vorschaubildchen zu sehen ist.
Beim Seitenaufbau verhält sich 10 Beta wie ein Opera: Es geht schön schnell. Einziges Problem bisher: Hin und wieder vergisst Opera, dass mein Handy im Netz ist und kann keine Seiten abrufen – während andere Programme fröhlich laden, sagt Opera 10: Es besteht keine Netzwerkverbindung. Ich werde noch probieren, ob das am Turbo liegt oder ein generelles Problem ist.

Und auch hier wieder mein bisheriger Eindruck:
+ Operaüblich schneller Seitenaufbau
+ Schnellwahl als Startseite
+ Sinnvolle Tabverwaltung
+ Turbomodus wirklich nutzbar

– Pseudoverbindungsabbrüche
– Weniger Konfigurationsmöglichkeiten – opera:config ist nur noch sehr klein…
– Langsam sind zu viele Browser auf meinem Hnady 😉

Sobald ich das Netzproblem gelöst habe, wird 10 Beta mein Alltagsbrowser. So!

Alles wieder gut in Gimpistan

Ich gehörte ja auch zu den Gimp-Benutzern, die bitterlich über das drohende Einzelfensterlayout von Gimp 2.8 geweint haben. Offensichtlich war die Sorge umsonst – der Einzelfenstermodus wird eine Option darstellen. Das ist ja die optimale Variante – plötzlich freue ich mich sehr auf 2.8. Und ich bin sehr gespannt auf die „Polaroid-Overlays“, unter denen ich mir so recht noch gar nichts vorstellen kann.

Opera Button Generator

Wer zu vergesslich für Tastaturkürzel ist, und zu grobmotorisch für Mausgesten, braucht Buttons. Im von mir bejubelten Opera lassen sich alle möglichen Buttons selbst bauen.

opera_button_generator

Und das geht ganz einfach mit dem Opera Button Generator – man sucht sich die gewünschte Aktion und das passende Icon aus Listen aus, klickt auf „Create Button“ und schon kann man den neuen Knopf drag’en und in den Browser drop’en. Die toughen Leute schreiben natürlich trotzdem per Hand.

Schlechte Nachricht für GIMP-Traditionalisten?

Für mich ziehen gerade dunkle Wolken über Gimpistan auf: Es grüchtet, dass die Version 2.8 in einem einzelnen Fenster laufen soll. Das mag zwar für den Photoshop- und Paintnutzer eine selbstverständliche Sache sein, aber mich erfüllt es mit großer Sorge.
Ich habe zwei Bildschirme und mich daran gewöhnt, dass auf Bildschirm Nummer eins das Bild ist, auf Bildschirm Nummer zwei tummeln sich die verschiedenen Menüfenster. Und das will man mir nehmen?
Ich hoffe doch, dass ewig gestrige GIMP-Nutzer wie ich einen „classic-mode“ einschalten können, bei dem der GIMP wieder aussieht, wie ich ihn mag…

Neuer persönlicher XP Rekord

Wer kennt es net, alle x Monate ist entweder XP so langsam geworden, dass man es net mehr gebrauchen kann oder es ist komplett abgeschmiert.

Und was soll ich sagen, gestern an meinem ersten Urlaubstag war es soweit. Ich konnte net mal mehr booten. Panik war groß. Okay als erstes XP CD rein und versucht die Reperaturkonsole zu öffnen. Nix ging. Sch***. Gut versuche ich hatl Knoppix. Ging och net. So langsam machte sich Ratlosigkeit breit. Okay die Lösung war dann recht einfach. Aus einem mir noch nicht bekannten Grund haben die USB-Ports kein Strom mehr bekommen und desdawechen ging natürlich die Tastatur net. Jut Tastatur an den PS/2 Anschluss rangeklemmt und schon war ich in der Reperaturconsole. Mal schnell n CHKDSK /r machen und alles geht wieder. Dachte ich. Das Schnell hat 5 Stunden gedauert und ich konnte danach immer noch net booten.

Jut next Try Reparaturinstallation führte zumindest dazu das ich wieder starten konnte. Aber so richtig rund liefs trotzdem net. Najut machste halt ne komplette Neuinstallation. Und ich muss sagen nach knapp 90 Minuten sieht mein Rechner schon fast wieder aus wie vor dem Crash. So schnell hab ick glob ich noch nie ne Neuinstallation gemacht

Geheimer iTunes-Ordner ist zu geheim für mich

Bei CrunchGear gab es einen Artikel über einen „geheimen Ordner„, der mit iTunes 9 aufgetaucht ist. Zwar finde ich, die Beschreibung „geheimer Ordner“ klingt sehr nach „1000 geheime Registrytricks für Windows Vista“ in der ComputerBild, aber ausprobieren wollte ich den magischen Ordner trotzdem.
Vielleicht weil ich altmodisch bin und noch XP habe – bei mir gibt es diesen Ordner nicht. Auch beim Versuch, den Ordner per Hand anzulegen – keine hineingelegte Datei verschwindet automatisch gen iTunes…
Schade.

Edit: Wie dumm von mir! Bei deutscher Lokalisation heißt der Ordner natürlich: „Automatisch zu iTunes hinzufügen“. Und er funktioniert! Datei hineinlegen, sie verschwindet, in iTunes erscheint sie.

Ein bisschen Turbo in der Hand: Opera mobile 9.7 Beta

Nachdem ich den überzeugenden Eindruck, den der „Desktop“-Opera 10 bei mir hinterlassen hat, wollte ich „the next best thing“ auf dem Handy haben. Und das ist derzeit Operas Version 9.7 Beta des mobile. Um den Download bei Opera zu finden, muss die Sprache unten links auf „English“ gestellt werden.
Die Installation unter WM 6.1 verläuft unspektakulär. Der mobile lässt sich problemlos auf der Speicherkarte installieren und koexistiert friedlich mit meinem bisherigen 9.5.
Nach dem ersten Aufruf habe ich als erstes den Turbo angeschaltet – bei UMTS macht das wirklich Sinn. Zwar warnt Opera, dass die mobile-Beta nur eine Beta des Turbo hat (eine Beta in der Beta, sozusagen), aber zum Testen sollte es reichen.

Opera mobile 9.7 - weggezoomt

Opera mobile 9.7 - rangezoomt


Mein bisheriger Eindruck:
+ Die Seiten werden wesentlich schneller gerendert
+ Durch Turbo sind Bilder zwar hässlich, aber sehr schnell da (schade, dass man nicht einzelne Bilder nachladen kann)
+ Der Wechsel von portrait auf landscape-mode geht deutlich schneller
+ Der Zeitversatz zwischen Klick auf den Link und Reaktion des Browsers ist quasi weg

– Auch wenn man weggezoomt hat, werden die Texte für eine hohe Zoomstufe gerendert (siehe linkes Bild)
– Stufenloser Zoom per clickwheel touchwheel runder Regler geht nicht mehr
– Das hellgraue theme gefällt mir nicht (nicht sooo wichtig)

Ich werde noch ein bisschen mit den widgets spielen – vielleicht wird mein 9.5 ja dauerhaft ersetzt, denn die Geschwindigkeit des Beta-Turbos überzeugt mich sehr.

Ade, stolzer Donnervogel

Ciao Thunderbird

Jahrelang war ich begeisterter Thunderbird-Nutzer. Ich hatte meine Mails, Termine und Feeds auch offline zur Verfügung und alles ist schöner als in Outlook.
Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich schon seit Monaten keinen Thunderbird mehr benutzt habe. Der Grund dafür hat einen Namen: Google.
Mit Google Gears lassen sich gMail, Reader und co. auch offline nutzen – wie im Thunderbird. Und den fehlenden Komfort hat Google mit drag’n’drop in gMail vor einiger Zeit auch nachgerüstet. Also entfiel für mich der Grund, Thunderbird zu verwenden. Gerne verzichte ich auf das Spiel „Thunderbird wurde aktualisiert, welche Add-ons gehen jetzt noch?“.
Irgendwie schade. Denn über die Jahre habe ich den Donnervogel echt liebgewonnen. Vielleicht macht ja seine Reinkarnation Spicebird unsere Beziehung wieder würziger, den probier‘ ich mal aus.

Platz schaffen

Das schöne an Netbooks ist, dass sie so klein sind.
Das unschöne an Netbooks ist, dass sie so klein sind. Auf einem kleinen Bildschirm mit passend kleiner Auflösung wird der Platz nämlich schnell knapp. Bei mir ist es ein 9-Zoll Display mit 1024×600 Auflösung. Mit den 1024 kann ich sehr gut leben, die 600 sind schon schwieriger.
Daher versuch man vertikale Pixel zu sparen, wo es nur geht.
Bei den Browsern meiner Wahl gibt es dafür elegante Lösungen.

Mozilla Firefox

Zunächst weg mit der Lesezeichen-Symbolleiste. Die brauche ich nicht, wenn die begabte Adresszeile meine Favoriten durchsucht. Dieses Feature scheint übrigens einige User vom update auf Firefox 3.X abzuhalten.

Als nächsten muss die Menüleiste dran glauben. Die benutze ich viel zu selten, als dass sie immer da sein müsste. Mit dem Add-on Tiny Menu versteckt sich das Menü hinter einem Button. Dann noch alles aus der Navigantionsleiste in die (jetzt leere) Menüleiste verschieben, die Navigationsleiste ausblenden: Fertig ist der platzsparende Firefox.

Schlanker Firefox

Opera

Im Opera lässt sich die Menüleiste auch hinter einem Button verstecken. Im Opera-Wiki gibt es Menü-Buttons, die sich per drag’n’drop in die Navigationsleiste ziehen lassen. Um dann noch die nicht mehr benötigte Menüleiste auszublenden, sucht man in opera:config nach „show menu“ und nimmt das entsprechende Häkchen weg.

So erhält man einen sehr schlanken Opera.

Schlanker Opera