Aug 14

Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich vom bösen Microsoft zur Datenkrake Google wechseln möchte, das ist jetzt geschehen. Mein neues Handy ist ein HTC Desire, der Horst wird mir das nachmachen.
In vier Jahren Windows mobile konnte ich kaum Fortschritt feststellen. Einzig die daraufgepappte HTC-Oberfläche sorgte dafür, dass sich WM 6 besser anfühlte als WM 5.
Und auch beim Desire findet man eine ähnliche, sonderbar vertraute Oberfläche wieder. Die Uhr sieht gleich aus, das Wetterwidget auch. Daher wirkte das Desire nach dem Anschalten gar nicht sooo revolutionär im Vergleich zu meinem alten HTC Diamond. Ungewohnt ist natürlich das deutlich größere Display – als Einhandbediener tut nach einer Weile die Daumenwurzel weh, weil der Weg zur anderen Displayseite dann doch sehr lang ist. Aber nach einiger Eingewöhnungszeit entwickelt man wohl entweder einen längeren Daumen oder eine kräftige Daumenwurzel – es tut jedenfalls nicht mehr weh.

Am Anfang natürlich gab es die Standardaktionen – viel zu viele Apps runterladen, die sieben (Sieben!) Homescreens mit glänzenden Widgets bevölkern, schauen, wie lange der Akku bei normalem Gebrauch durchhält. Das sind bei mir übrigens um die 15 Stunden, man kommt also gut über einen Tag mit einer Ladung – das klappte bei meinem Diamond damals leider nicht.

Nach drei Wochen mit dem Desire haben wir uns gut aneinander gewöhnt, es funktioniert einfach vor sich hin. Sogar der mp3-player reicht aus, um mal die Wartezeit auf die Straßenbahn zu überbrücken. Leider ist allerdings bei 32 GB Speicher Schluss, allzuviel Musik und Videos passen da nicht in die Tasche. Dafür kann man den Rest der Zeit ja mit tausenden sinnvoller und -loser Apps verbringen, zu denen ich in der nächsten Zeit versuche, hier was zu schreiben.

Das für mich hervorstechendste ist die nahtlose Google-Integration. Da ich schon vorher all meine Daten bereitswillig bei Google abgegeben habe, macht Android für mich richtig Sinn. Egal ob Mails und Kontakte in Gmail, Fotos in Picasa, Termine im Kalender – alles quasi automatisch auf dem Handy. Mit Grausen erinnere ich mich zurück, dass man mal Handys per Kabel an einen Computer anschließen musste, um Daten zu synchronisieren.

Leider heißt es für mich Warten auf Froyo, mein Gerät ist o2-gebrandet und muss wohl noch eine Weile auf das Android-Update warten…

geschrieben von White Rabbit

Apr 09

Da ich gerade nicht die Zeit finde, was richtiges zu schreiben: Bald gibt’s die neue Ubuntuversion. Ick freu mir.

Ubuntu 10.4 Countdown

Vielleicht schau ich mir am Wochenende mal die Beta an.

geschrieben von White Rabbit

Feb 20

Was macht man, wenn man Samstag morgen um sechs aufwacht und nichts im Fernsehen kommt? Richtig, man schreibt ein ein Nautilus-Script.
Und zwar für folgendes Problem: Wenn ich hier ein Bild einstelle, skaliere ich es vorher auf eine Breite von 640 Pixeln. Zunächst um das Layout nicht zu zerhauen, aber auch, um Bandbreite und Speicherplatz zu schonen. Und bei dem WordPress-internen Scaler kommen immer merkwürdig unrunde Werte heraus, die meinem monkartigen Vorstellungen widersprechen.
Und da es ja eine ganz gute Fingerübung darstellt, kann man so etwas auch mal selbst schreiben. Ein Script, dass ein Bild ggf. dreht und auf eine Breite von 640 Pixeln skaliert.
Im Nachhinein darauf geschaut, merke ich deutlich, dass es Samstag früh um sechs war, als ich es geschrieben habe. Irgendwann werde ich es mal etwas hübscher und vor allem effizienter gestalten, bis dahin können sich andere daran versuchen. Das Script gibt es nach dem Klick.

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geschrieben von White Rabbit

Feb 19

Ich hatte ja schon über die langsame SSD in meinem Netbook gejammert. Jetzt habe ich was dagegen getan – eine neue SSD werkelt unter der Tastatur.
Für die schnelle Lieferung habe ich dann nicht in den Staaten, sondern bei Alternate bestellt, eine 32GB von Super Talent.
Der Einbau ging supereinfach, Klappe auf, zwei Schrauben lösen, wie einen RAM-Riegel die neue SSD hineinstecken.
Die Installation von UNR karmic brauchte dann keine 15 Minuten, das schnelle Wiedereinrichten des Betriebssystems ist ja in Zeiten von dropbox kein Problem.


Ein Problem hatte allerdings mein BIOS: Die neue SSD ist offensichtlich nicht als primary master gejumpert, das schmeckt ihm nicht. Dies lässt sich aber leicht lösen: Wenn der “Boot Booster” aktiviert ist, kontrolliert Freund BIOS das nicht mehr. Und um den “Boot Booster” nutzen zu können, braucht es einfach nur eine 8 MB große EFI-Partition auf der SSD – siehe Bild.

Dann will ich mach zahlen sprechen lasse: Statt einer knappen Minute bootet mein Netbook jetzt in 24 Sekunden, wenn ich es ganz schlank halte und ein paar nice-to-have-Dienste rauswerfe, braucht es 19 Sekunden vom Knopfdruck bis zum voll aufgebauten Ubuntu-Desktop. Die Lesegeschwindigkeit der Platte hat sich mal eben verdreifacht, alles geht flinker und runder. Und nebenbei ist noch doppelt so viel Platz da.

Billig war das ganze nicht, aber der SSD-Wechsel macht sich sicher für alle bezahlt, die viel mit ihrem Netbook machen. Da es mein Rechner Nummer eins ist, bin ich happy mit der Wahl.

geschrieben von White Rabbit

Jan 06

Da heute die ganze Bloggerwelt über das neue Google Handy Nexus One berichtet und ich mir vielleicht auch ein solches aneigne dachte ich, ich schreib heute mal nicht über den neuen IPhone Killer.

Stattdessen nutze ich die Gelegenheit und tauche mal ab in meine persönliche private Handygeschichte.

Angefangen hat alles im Winter 1999 im zarten Alter von 17 oder 18. Damals gab es schon verdammt viele in meinem Bekanntenkreis die so ein Mobiltelefon hatten. Ich war schon kurz davor zu den Ausenseitern zu gehören. Das musste ich ändern. Also bin ich ohne Wissen der Eltern zu Vodafone (damals noch Mannesman D2)  und hab mir ne Callya Karte gekauft. Und mein erstes Handy war ein

TRIUM Astral

Es konnte telefonieren, SMS schreiben (noch ohne T9), hatte eine tolle ausziehbare Antenne (hat aber nichts am Empfang geändert) und das Highlight waren die Oberschalen zum Wechseln. Es gab beim Starterpaket 3 Stück dazu, rot, dunkelblau (Abbildung) und ne coole Snowboarderschale (mein Favorit).

Zu meinem zweiten Handy kam ich n bißchen wie die Jungfrau zum Kinde. Weihnachten 2000 (wissen bis heute nix vom ersten Handy) waren der Meinung, jetzt ist der Bub für ein Handy. Und schon hatte ich eine free & easy Card und ein Nokia 5130. Konnte das gleich wie das Trium nur das statt der ausziehbaren Antenne Spiele drauf waren. Am wichtigsten war natürlich snake und fortan konnte ich an der Internats-Snake-Meisterschaft teilnehmen.

Als ich dann beim Bund (2001) mal n bißchen Geld verdient habe und vie Langeweile hat, war es mir zu blöd, ständig diese blöde Karte aufzuladen. Also wieder ab zu D2 und meinen ersten Vertrag abgeschlossen. Das Handy meiner Wahl war:

Nokia 6210 “Black Night”

Das besondere daran war glaub ich die lange Akkuzeit, das geringe Gewicht, endlich keine Antenne, Infrarot und Snake 2. Das 6210 war  das nicht von einem anderen Handy abgelöst wurde. Ich fand das Handy toll und hätte es gerne noch länger behalten. Leider war es aber der Meinung mir in die vollgefüllte Badewanne folgen zu müssen. Nach diversen Trocken und Fönaktionen hats zwar nochmal kurz gepiept aber ich musste der Wahrheit ins Auge blicken “Ein neues muss her”. Wieder ab zu mittlerweile Vodafone und mal geschaut.

Sharp GX 10

Und da war sie wieder die Antenne. Dazu war es auch noch eines der ersten Fotohandys (obwohl ich das so gut wie nie genutzt hab). Außerdem kam WAP dazu, ein farbiges Display und neue Spiele. Auf Dauer hab ich aber gemerkt, dass aufklappen nicht so mein Ding ist und außerdem ich Vodafone nicht mehr mag. Also ab zu E-Plus und zum

Siemens S65

Dazu kann ich aber gar nichts mehr sagen außer, dass es mich so überzeugt hat, dass ich weiter bei Siemens bleiben wollte.

Benq Siemens S88

Das besondere daran war, dass es kurz vor der Plete der Handysparte von Benq gekauft wurde und 1 Woche nach Ende der Garantie (wenns die überhaupt noch gab) kaputtgegangen ist.

Als schnelle Alternative musste das Nokia 5000 herhalten.

Mittlerweile bin ich aber bei HTC gelandet. Bzw. XDA wie es bei O2 hieß. Zwischendurch hab ich einen Zweitvertrag bei O2 zum surfen abgeschlossen. Nachdem dieser abgelaufen ist letztes Jahr steckt meine E-Plus Karten (immer noch Studententarif :-) ) drin.

XDA Orbit 2

Das nächste wird auf jeden Fall ein Android Handy, mal schaun welches.

geschrieben von Horst_Jlamb

Jan 05

Wie gewohnt ist der Wunsch unser Leser uns Befehl. Nachdem der Dennis rumgemault hat, das Horst-Working auf seinem Handy nicht so gut dargestellt wird, hab ich mich auf die Suche begeben. Fündig geworden bin ich bei Weizenspreu auf einen interessanten Artikel zu WordPress-Plugins gestoßen, die den Blog auch auf dem Handy passabel sichtbar machen. Dazu gibts auch einen Linktip zu ready.mobi, wo man zum einen testen kann, wie gut eine Seite auf dem Handy sichtbar ist und gleichzeitig die Seite auf verschiedenen (älteren) Handys aussieht.

Nach ersten Tests mit dem wordpress-mobile-pack hab ich mich doch auch für wordpress-mobile-edition entschieden. Die Installation war ziemlich einfach. Das enthaltene Theme in den Theme-Ordner und die wp-mobile.php in den Plugins Ordner. Aktivieren und tata es geht. Ohne das Plugin lag mein Ergebnis bei schwachen 1,28 Punkten und einer Ladezeit von 2,5 Minuten (GPRS Geschwindigkeit). Mit Plugin sind es immerhin gute 3,71 (von max 5) Punkten und einer Ladezeit von 3,31 Sekunden (GPRS).

Es besteht zwar noch ein bißchen Verbesserungsbedarf aber das ist schonmal ein Anfang.

Und wieder einen Leser glücklich gemacht.

geschrieben von Horst_Jlamb

Jan 04

Mit dem Opera Mobile 9.7 Beta war ich ja nicht so ganz zufrieden. Am meisten hat gestört, dass bei eingeschaltetem Turbomodus Downloads und Tabs nicht mehr genutzt werden können. Dieses Problem ist bei der letzten Variante des mobilen Browsers behoben – und nebenbei sieht die Oberfläche mal ganz anders aus.
Tatsächlich könnte man 9.7 und 10 für grundverschiedene Browser halten, so unterschiedlich sehen sie aus und lassen sich bedienen.
Die Nummer 10 übernimmt endlich die Schnellwahlseite von der der Desktopvariante, wenngleich es einige Seitenbesuche dauert, bis das richtige Vorschaubildchen zu sehen ist.
Beim Seitenaufbau verhält sich 10 Beta wie ein Opera: Es geht schön schnell. Einziges Problem bisher: Hin und wieder vergisst Opera, dass mein Handy im Netz ist und kann keine Seiten abrufen – während andere Programme fröhlich laden, sagt Opera 10: Es besteht keine Netzwerkverbindung. Ich werde noch probieren, ob das am Turbo liegt oder ein generelles Problem ist.

Und auch hier wieder mein bisheriger Eindruck:
+ Operaüblich schneller Seitenaufbau
+ Schnellwahl als Startseite
+ Sinnvolle Tabverwaltung
+ Turbomodus wirklich nutzbar

- Pseudoverbindungsabbrüche
- Weniger Konfigurationsmöglichkeiten – opera:config ist nur noch sehr klein…
- Langsam sind zu viele Browser auf meinem Hnady ;-)

Sobald ich das Netzproblem gelöst habe, wird 10 Beta mein Alltagsbrowser. So!

geschrieben von White Rabbit

Dez 01

Der weiße Hase und meiner Einer wollen ja als nächstes unbedingt ein Android Handy und schon gibt es ein weiteres Argument dafür.  Der Android App Store ist der erste der auch ein Pornoabteilung hat :-) Bisher gibts zwar erst ein App (Dildroid soll ein Vibratorersatz sein) aber das ist bestimmt nur eine Frage der Zeit. Die Altersverifikation gibts wohl auch noch net aber auch das wird wohl bald kommen. Ich bin gespannt.

gefunden bei ndroidblog

geschrieben von Horst_Jlamb

Nov 27

Besonders für Horst, der ja auf Arbeit viel Zeit auf Datenbanken verbringt: Den Stinkefinger zeigen, als T-Shirt, in SQL.

SQL-Finger

(gefunden bei ThinkGeek)

geschrieben von White Rabbit

Nov 09

mouse

Die OpenOffice-Maus hat 18 – in Worten: achtzehn – Tasten. Da kann man schon fast von einer Maustatur sprechen. Meine Idee für die nächste Generation Eingabegerät: Eine Tastatur, die beim hin- und herschieben den Curser bewegt…

Diese Maus kostet 75 $, das sind gerade mal 4,17  € pro Taste. Leider sind keine 26 Tasten dran, sonst könnte man die Buchstaben darauf programmieren…

(gefunden bei gizmodo)

geschrieben von White Rabbit