
Ausnahmsweise mal was für Windows-Benutzer. Eigentlich habe ich damit ja wenig am Hut, hatte allerdings irgendwann einmal folgende Herausforderung: iPod vergessen, also wollte ich von einem USB-Stick auf einem Windows-Rechner Musik hören, ohne etwas zu installieren.
Nach etwas Suche bin ich dann auf das superschlanke XMPlay gestoßen, dass neben dem reinen Abspielen auch noch rudimentäre Bibliotheksverwaltung mitbringt, sonst nicht viel mehr. Somit entspricht es meinen Anforderungen für solch eine Notsituation. Man muss nix installieren, nur das heruntergeladene zip-Paket auspacken.
In der Standardvariante sieht es ganz widerlich hässlich aus. Es kommt mir generell vor, dass die Entwickler von Musikplayern nicht die größten Designfans sind.
Als Abhilfe gibt es allerdings unzählige Skins, so auch der Fake-iTunes-Look auf dem Screenshot. Sieht dann aus wie iTunes, lässt sich allerdings gut benutzen.
Für das kleine Musikhören zwischendurch ist XMPlay, mit angenehmerem Skin ausgestattet, sehr gut geeignet.
geschrieben von White Rabbit

Bald ist es so weit: Ubuntu Version 11.04, Natty Narwhal wird veröffentlicht. Für gewöhnlich heißt das für mich: Update am der Veröffentlichung folgendem Wochenende. Doch mir wurde bewusst: Ich bin offensichtlich alt geworden. Ich habe bereits das letzte Update ausgelassen, und auch Natty wird wohl nur auf einem USB-Stick zum Testen meine Rechner sehen. Viel zu sehr habe ich mich an die Bequemlichkeit meiner über viele Wochenenden feingetunten Bertiebssysteme gewöhnt, um sie einfach so zu wechseln. Und so wird auch nach den Update weiterhin die long term support-Version 10.04, Lucid Lynx auf PC und Netbook bleiben. Diese wird bis April 2013 weiter aktualisiert, erst dann werde ich mir wieder einen Kopf über Updates machen…
Bisher fehlen mir auch die Argumente für eine Aktualisierung. Mir sind keine Features untergekommen, die ich unbedingt haben wollen würde. Die neue Unity-Oberfläche hat mir beim Ausprobieren gar nicht zugesagt. Viel zu unfexibel und gar nicht anpassbar. Und die Unity-Funktionen lassen sich für mich auch gut mit Docky und Synapse nachbilden.
Vielleicht merkt man das eigene Alter wirklich am alter des Betriebssystems. Hat jemand von Euch Windows 3.1 auf dem Rechner?

geschrieben von White Rabbit
Erstmal allen natürlich ein frohes und gesundes neues Jahr an alle.
Ja der Umzug ist fertig. Ging auch fast ohne Probleme. Der Umzug der URL ging binnen weniger Stunden. Allerdings gabs ein kleines Problem beim Administrationsbereich. Dieser war nämlich nicht erreichbar. Der Hase und ich haben nur ne weiße Seite gesehen. Laut den Logs wurde das PHP Speicherlimit von 32MB beim Ausführen der PHP-Skripte überschritten. Mmh schon komisch, beim alten Provider hatte ich nur 8 MB und es funktionierte alles super. Nach langem Suchen fand ich dann endlich die Ursache des Problems. PHP hat wohl Probleme mit 64-Bit Systemen. Die Speicheradressen werden quasi verdoppelt. Aber dank des neuen Provider Stefla Web wurde das Speicherlimit schnell und unproblematisch auf 64 MB hochgesetzt und jetzt läufts wieder. Das war mir ne Lehre. Ab sofort ist das Plugin WP-System Health installiert, der mir immer anzeigt wieviel Speicher noch zur Verfügung steht. So kann ich überprüfen, ob ein neues Plugin Probleme bringen könnte oder nich.
geschrieben von Horst_Jlamb
Früher, als das Internet noch in Cafés zu Hause war, hatten wir Programme auf den Rechnern. Die nannten wird auch Applikationen. Als dann das Internet zu uns nach Hause kam, wurde es uncool, den ganzen Kram auf dem eigenen Rechner zu haben. Wir wollten Webapplikationen, und alles im Internet speichern. Oder, in Deppensprache: In der Cloud. Jetzt ist uns aufgefallen, dass es eigentlich blöd ist, alles nur im Internet zu haben – viele haben das Internet nicht immer dabei. Deswegen wollen wir jetzt was, was aussieht, als wäre es im Internet, im Notfall (in der Deutschen Bahn oder in den minderbewohnten Teilen des Landes) ist aber alles auf dem Rechner. Außerdem ist es wichtig, dass wir das Wort “Apps” benutzen.
Genau diese Wünsche möchte uns Google jetzt mit Chrome OS erfüllen. Wer nicht weiß, was das ist, kann sich dieses erklärende Video anschauen. Mit dem Chrome Betriebssystem gibt – wie sollte es anders sein – natürlich auch einen Appstore Webstore, in dem es Apps gibt. Diese funktionieren aber auch ganz ohne das Google Betriebssystem, im ganz normalen Chrome Browser geht das meiste genau so. Wenn man sich die jeweilige URL kopiert, sollte es oft auch in jedem anderen modernen Browser funktionieren.
Die meisten Sachen sind die gewohnten Google-Produkte, vom Rest habe ich mal drei Sachen rausgepickt, die mir erwähnenswert erscheinen. Klicken vergrößert die Bilder.
TweetDeck
Ist bislang der Überflieger der Chrome Apps – der beliebte Twitter-Client im Browser. Mit den gewohnten Spalten und so weiter… Ich bin selbst kein allzu großer Fan von TweetDeck, allerdings ist es schon wesentlich angenehmer, die Applikation im Browser zu haben, als sich alternativ Adobe Air installieren zu müssen. Wer also diesen Powertwittererclient nutzen möchte, ohne alle gefühlte 12 Minuten ein wichtiges Sicherheitsupdate für Adobe Air installieren zu müssen, ist hier richtig.
NewsSquares
Google Reader ist eine überzeugende Erfindung, allerdings nicht allzu attraktiv. NewsSquares ist eine alternative Darstellungsweise für den Google Reader, wie der Name schon sagt, mittels kleiner Kästchen. Jedes Kästchen ist ein Abbonement, man kann eigentlich alles, was man im Reader macht, auch hier: Mit Stern versehen, teilen, mailen und so weiter. Stolperstein bisher – großen Feedmengen klickt man sich tot, da man immer nur eine Quelle am Stück anschauen kann, nicht alle Artikel aus einem Ordner oder Label. Aber für das genüssliche Lesen einer überschaubaren Anzahl von Artikel ein netter Ansatz.
NYTimes

Bei Deutschen Zeitungen habe ich immer den Eindruck, sie würden versuchen, ihre Internetauftritte möglichst ähnlich zu jeder beliebigen Internetseite zu gestalten. Um sich dann zu beschweren, dass die Leute lieber bei Google News, als bei den hässlich zugeklatschten Zeitungsportalen zu lesen, bei denen man versuchen muss, einen gekürzten Artikel zwischen Werbung, Klickstecken und nochmal Werbung zu finden.
Einen ganz anderen Weg geht die New York Times. Schon auf dem Android-Handy mag ich die zugehörige App sehr, auch im Browser macht das ganz Spaß. Es wirkt, als würde man eine Zeitung durchblättern, nicht eine Internetseite anschauen. Alles ist klar strukturiert, übersichtlich und macht Spaß. Die Seite nytimes.com/chrome kann man auch ganz ohne App so nutzen.
geschrieben von White Rabbit

Bei Dropbox gibt es gerade eine Aktion, bei der man 768 MB gratis bekommt, wenn man sich ein wenig prostituiert und seine Wertschätzung für Dropbox bei Facebook und Twitter kundtut.
Wer nicht verstanden hat, was der Satz eben bedeutet, weil er / sie / es nicht weiß, was eine Dropbox ist: Dropbox ist ein Onlinespeicher. das heißt, man bekommt Speicherplatz, irgendwo “in the cloud”. Damit man den komfortabel nutzen kann, gibt es clients für Linux, Windows, Mac, iPhone, iPad, Android oder Blackberry – oder eine freundlich hellblaue Weboberfläche.
Das heißt, ich lege am Desktop-Rechner irgendeine Datei in den Dropbox-Odner. Wenn ich dann das nächste mal mit meinem Notebook ins Netz gehe, synchronisiert sich die Dropbox und die Datei liegt auch auf dem Notebook. Und das ist erst der Anfang. Alle Änderungen werden versioniert, ich kann Ordner mit anderen Leuten teilen, sodass jeder darin lesen oder schreiben kann und vieles vieles mehr.
Tatsächlich ist das ein Service, der vieles leichter macht. Wer mehrere Rechner hat, oder sich das PC-neu-aufsetzen sehr viel leichter machen will oder dazu neigt, USB-Sticks gern zu verlegen – perfekt.
Für gratis gibt es 2 GB Platz, den kann man entweder gegen Geld erweitern, oder mit der eingangs beschriebenen Aktion – oder mit Empfehlungen. Jedes mal, wenn man einen Neukunden in die Dropbox lockt, bekommen Neukunde und Empfehler 250 MB Platz dazu. Und da ich mir nicht zu schade bin, um um mehr Speicherplatz zu betteln: Hier mein Empfehlungslink.
geschrieben von White Rabbit
Wie schnell doch die Zeit vergeht, HAPPY INTERNATIONAL CAPS LOCK DAY!
geschrieben von White Rabbit
Jaja der Horst hat es dem Hasen gleichgetan und sich auch das HTC Desire besorgt. Aber bevor ich irgendwas zu dem Handy schreibe, kommt erstmal die unendliche Geschichte Hermes , O2 und ich.
Vor ungefähr 6 Wochen hab ich den ersten Versuch gestartet das Desire zu erhalten. In den O2 Shops war jede Anfrage vergeblich, also im Internet bestellt. Die Bestellung wurde auch zügig bearbeitet. Nach drei Tagen hatte ich schon die Information, dass mein Handy unterwegs ist (inklusive Link zur Paketverfolgung bei Hermes). Nach zwei Tagen hatte ich dann den Zettel drin, dass Hermes mich nicht erreicht hat. Okay bei Hermes angerufen. “Natürlich ist es kein Problem das Paket an den Paketshop zu schicken”. Paketshop ausgewählt und gefreut.
Nächster Tag (laut Hermes ist das Paket in der Zustellung), ab zum Shop und nachgefragt. Kein Paket. Nächster Anruf bei Hermes. Ja der Fahrer ist bestimmt noch unterwegs, ich soll doch nächsten Tag nachfragen.
Nächster Tag (Paket ist wieder in der Zustellung) ,ab zum Shop und nachgefragt. Kein Paket. Anruf bei Hermes. Die Identifikation ist fehlgeschlagen, dass Handy zurück zur Hauptstelle und wird am nächsten Tag ausgeliefert. Was es dann auch nicht wurde. Mittlerweile stand auch im Internet, dass die Identifikation fehlgeschlagen ist und das Handy zurück an O2 geht. Next Call bei Hermes. “Bitte rufen Sie beim Versender an, die können da was machen.” O2 konnte natürlich nix machen. Also Handy weg. Zwei Tage später Anruf von O2 ob sie das Handy nochmal rausschicken sollen. Nee das war mir zuviel.
2.Akt
Einen Tag später kommt die email, dass das Handy wieder auf dem Weg is. War mir egal. Ich bin ja eh net da wenn Hermes kommt. Nach einer Woche hab ich mal wieder auf die Paketverfolgung geguckt. Und jetzt stand da, wir haben ihre Adresse nicht gefunden, bitte helfen Sie uns Sie zu finden. Ha da lach ich ja.
Per Zufall hab ich es dann doch endlich in einem Shop bekommen und jetzt kommt die erste Einschätzung:
Ich liebe es.
geschrieben von Horst_Jlamb
Ich bekenne mich gern zu meiner Vergesslichkeit. Bei vielen Fotos, die ich mal gemacht habe, frage ich mich, wo. Deswegen wär es doch ganz praktisch, wenn man den Mehrwert aus der Kombination Digitalfotos + Handy mit GPS nutzt.
Folgender Versuchsaufbau: Digitalkamera (ohne GPS), Androidhandy, Ubuntu-PC. Um die drei zusammenspielen zu lassen, habe ich mir zuerst die App My Tracks aus dem Market geschnappt. Die macht nicht viel, außer GPS-Koordination mitzuloggen. Mit angeschaltetem GPS geht man dann fotografieren, MyTracks passt auf, wo man wann ist. Dieses Log kann man unter anderem auch als .gpx-Datei exportieren und sich per Email schicken.
Um dann am Rechner die Bilder mit der MyTracks-Datei zusammenzubringen, nutze ich GPSCorrelate, für die sonderbaren Windows-Nutzer gibt es bestimmt etwas entsprechenden als Freeware. GPSCorrelate war der erste Treffer im Ubuntu Software Center zum Thema GPS, ist also bei den Standard-Repositories dabei. Die Software liest aus, wann ein Foto gemacht wurde und schaut dann in der GPS-Datei nach, wo man da war. Deswegen ist wichtig, dass Uhr bei Kamera und Handy richtig eingestellt sind.
Die Koordinaten werden dann in die Metadaten der Bilder geschrieben – et voilà: Geogetaggte Bilder. So weiß ich auch später noch, wo ich welches Bild gemacht habe.
Wem die Bildqualität egal ist, kann die Fotos natürlich gleich mit dem Handy machen – dann spart man sich den ganzen Quatsch…
geschrieben von White Rabbit
Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich vom bösen Microsoft zur Datenkrake Google wechseln möchte, das ist jetzt geschehen. Mein neues Handy ist ein HTC Desire, der Horst wird mir das nachmachen.
In vier Jahren Windows mobile konnte ich kaum Fortschritt feststellen. Einzig die daraufgepappte HTC-Oberfläche sorgte dafür, dass sich WM 6 besser anfühlte als WM 5.
Und auch beim Desire findet man eine ähnliche, sonderbar vertraute Oberfläche wieder. Die Uhr sieht gleich aus, das Wetterwidget auch. Daher wirkte das Desire nach dem Anschalten gar nicht sooo revolutionär im Vergleich zu meinem alten HTC Diamond. Ungewohnt ist natürlich das deutlich größere Display – als Einhandbediener tut nach einer Weile die Daumenwurzel weh, weil der Weg zur anderen Displayseite dann doch sehr lang ist. Aber nach einiger Eingewöhnungszeit entwickelt man wohl entweder einen längeren Daumen oder eine kräftige Daumenwurzel – es tut jedenfalls nicht mehr weh.
Am Anfang natürlich gab es die Standardaktionen – viel zu viele Apps runterladen, die sieben (Sieben!) Homescreens mit glänzenden Widgets bevölkern, schauen, wie lange der Akku bei normalem Gebrauch durchhält. Das sind bei mir übrigens um die 15 Stunden, man kommt also gut über einen Tag mit einer Ladung – das klappte bei meinem Diamond damals leider nicht.
Nach drei Wochen mit dem Desire haben wir uns gut aneinander gewöhnt, es funktioniert einfach vor sich hin. Sogar der mp3-player reicht aus, um mal die Wartezeit auf die Straßenbahn zu überbrücken. Leider ist allerdings bei 32 GB Speicher Schluss, allzuviel Musik und Videos passen da nicht in die Tasche. Dafür kann man den Rest der Zeit ja mit tausenden sinnvoller und -loser Apps verbringen, zu denen ich in der nächsten Zeit versuche, hier was zu schreiben.
Das für mich hervorstechendste ist die nahtlose Google-Integration. Da ich schon vorher all meine Daten bereitswillig bei Google abgegeben habe, macht Android für mich richtig Sinn. Egal ob Mails und Kontakte in Gmail, Fotos in Picasa, Termine im Kalender – alles quasi automatisch auf dem Handy. Mit Grausen erinnere ich mich zurück, dass man mal Handys per Kabel an einen Computer anschließen musste, um Daten zu synchronisieren.
Leider heißt es für mich Warten auf Froyo, mein Gerät ist o2-gebrandet und muss wohl noch eine Weile auf das Android-Update warten…
geschrieben von White Rabbit
Da ich gerade nicht die Zeit finde, was richtiges zu schreiben: Bald gibt’s die neue Ubuntuversion. Ick freu mir.
Vielleicht schau ich mir am Wochenende mal die Beta an.
geschrieben von White Rabbit
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