Feb 20

Was macht man, wenn man Samstag morgen um sechs aufwacht und nichts im Fernsehen kommt? Richtig, man schreibt ein ein Nautilus-Script.
Und zwar für folgendes Problem: Wenn ich hier ein Bild einstelle, skaliere ich es vorher auf eine Breite von 640 Pixeln. Zunächst um das Layout nicht zu zerhauen, aber auch, um Bandbreite und Speicherplatz zu schonen. Und bei dem Wordpress-internen Scaler kommen immer merkwürdig unrunde Werte heraus, die meinem monkartigen Vorstellungen widersprechen.
Und da es ja eine ganz gute Fingerübung darstellt, kann man so etwas auch mal selbst schreiben. Ein Script, dass ein Bild ggf. dreht und auf eine Breite von 640 Pixeln skaliert.
Im Nachhinein darauf geschaut, merke ich deutlich, dass es Samstag früh um sechs war, als ich es geschrieben habe. Irgendwann werde ich es mal etwas hübscher und vor allem effizienter gestalten, bis dahin können sich andere daran versuchen. Das Script gibt es nach dem Klick.

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geschrieben von White Rabbit

Feb 19

Ich hatte ja schon über die langsame SSD in meinem Netbook gejammert. Jetzt habe ich was dagegen getan – eine neue SSD werkelt unter der Tastatur.
Für die schnelle Lieferung habe ich dann nicht in den Staaten, sondern bei Alternate bestellt, eine 32GB von Super Talent.
Der Einbau ging supereinfach, Klappe auf, zwei Schrauben lösen, wie einen RAM-Riegel die neue SSD hineinstecken.
Die Installation von UNR karmic brauchte dann keine 15 Minuten, das schnelle Wiedereinrichten des Betriebssystems ist ja in Zeiten von dropbox kein Problem.


Ein Problem hatte allerdings mein BIOS: Die neue SSD ist offensichtlich nicht als primary master gejumpert, das schmeckt ihm nicht. Dies lässt sich aber leicht lösen: Wenn der “Boot Booster” aktiviert ist, kontrolliert Freund BIOS das nicht mehr. Und um den “Boot Booster” nutzen zu können, braucht es einfach nur eine 8 MB große EFI-Partition auf der SSD – siehe Bild.

Dann will ich mach zahlen sprechen lasse: Statt einer knappen Minute bootet mein Netbook jetzt in 24 Sekunden, wenn ich es ganz schlank halte und ein paar nice-to-have-Dienste rauswerfe, braucht es 19 Sekunden vom Knopfdruck bis zum voll aufgebauten Ubuntu-Desktop. Die Lesegeschwindigkeit der Platte hat sich mal eben verdreifacht, alles geht flinker und runder. Und nebenbei ist noch doppelt so viel Platz da.

Billig war das ganze nicht, aber der SSD-Wechsel macht sich sicher für alle bezahlt, die viel mit ihrem Netbook machen. Da es mein Rechner Nummer eins ist, bin ich happy mit der Wahl.

geschrieben von White Rabbit

Jan 06

Da heute die ganze Bloggerwelt über das neue Google Handy Nexus One berichtet und ich mir vielleicht auch ein solches aneigne dachte ich, ich schreib heute mal nicht über den neuen IPhone Killer.

Stattdessen nutze ich die Gelegenheit und tauche mal ab in meine persönliche private Handygeschichte.

Angefangen hat alles im Winter 1999 im zarten Alter von 17 oder 18. Damals gab es schon verdammt viele in meinem Bekanntenkreis die so ein Mobiltelefon hatten. Ich war schon kurz davor zu den Ausenseitern zu gehören. Das musste ich ändern. Also bin ich ohne Wissen der Eltern zu Vodafone (damals noch Mannesman D2)  und hab mir ne Callya Karte gekauft. Und mein erstes Handy war ein

TRIUM Astral

Es konnte telefonieren, SMS schreiben (noch ohne T9), hatte eine tolle ausziehbare Antenne (hat aber nichts am Empfang geändert) und das Highlight waren die Oberschalen zum Wechseln. Es gab beim Starterpaket 3 Stück dazu, rot, dunkelblau (Abbildung) und ne coole Snowboarderschale (mein Favorit).

Zu meinem zweiten Handy kam ich n bißchen wie die Jungfrau zum Kinde. Weihnachten 2000 (wissen bis heute nix vom ersten Handy) waren der Meinung, jetzt ist der Bub für ein Handy. Und schon hatte ich eine free & easy Card und ein Nokia 5130. Konnte das gleich wie das Trium nur das statt der ausziehbaren Antenne Spiele drauf waren. Am wichtigsten war natürlich snake und fortan konnte ich an der Internats-Snake-Meisterschaft teilnehmen.

Als ich dann beim Bund (2001) mal n bißchen Geld verdient habe und vie Langeweile hat, war es mir zu blöd, ständig diese blöde Karte aufzuladen. Also wieder ab zu D2 und meinen ersten Vertrag abgeschlossen. Das Handy meiner Wahl war:

Nokia 6210 “Black Night”

Das besondere daran war glaub ich die lange Akkuzeit, das geringe Gewicht, endlich keine Antenne, Infrarot und Snake 2. Das 6210 war  das nicht von einem anderen Handy abgelöst wurde. Ich fand das Handy toll und hätte es gerne noch länger behalten. Leider war es aber der Meinung mir in die vollgefüllte Badewanne folgen zu müssen. Nach diversen Trocken und Fönaktionen hats zwar nochmal kurz gepiept aber ich musste der Wahrheit ins Auge blicken “Ein neues muss her”. Wieder ab zu mittlerweile Vodafone und mal geschaut.

Sharp GX 10

Und da war sie wieder die Antenne. Dazu war es auch noch eines der ersten Fotohandys (obwohl ich das so gut wie nie genutzt hab). Außerdem kam WAP dazu, ein farbiges Display und neue Spiele. Auf Dauer hab ich aber gemerkt, dass aufklappen nicht so mein Ding ist und außerdem ich Vodafone nicht mehr mag. Also ab zu E-Plus und zum

Siemens S65

Dazu kann ich aber gar nichts mehr sagen außer, dass es mich so überzeugt hat, dass ich weiter bei Siemens bleiben wollte.

Benq Siemens S88

Das besondere daran war, dass es kurz vor der Plete der Handysparte von Benq gekauft wurde und 1 Woche nach Ende der Garantie (wenns die überhaupt noch gab) kaputtgegangen ist.

Als schnelle Alternative musste das Nokia 5000 herhalten.

Mittlerweile bin ich aber bei HTC gelandet. Bzw. XDA wie es bei O2 hieß. Zwischendurch hab ich einen Zweitvertrag bei O2 zum surfen abgeschlossen. Nachdem dieser abgelaufen ist letztes Jahr steckt meine E-Plus Karten (immer noch Studententarif :-) ) drin.

XDA Orbit 2

Das nächste wird auf jeden Fall ein Android Handy, mal schaun welches.

geschrieben von Horst_Jlamb

Jan 05

Wie gewohnt ist der Wunsch unser Leser uns Befehl. Nachdem der Dennis rumgemault hat, das Horst-Working auf seinem Handy nicht so gut dargestellt wird, hab ich mich auf die Suche begeben. Fündig geworden bin ich bei Weizenspreu auf einen interessanten Artikel zu Wordpress-Plugins gestoßen, die den Blog auch auf dem Handy passabel sichtbar machen. Dazu gibts auch einen Linktip zu ready.mobi, wo man zum einen testen kann, wie gut eine Seite auf dem Handy sichtbar ist und gleichzeitig die Seite auf verschiedenen (älteren) Handys aussieht.

Nach ersten Tests mit dem wordpress-mobile-pack hab ich mich doch auch für wordpress-mobile-edition entschieden. Die Installation war ziemlich einfach. Das enthaltene Theme in den Theme-Ordner und die wp-mobile.php in den Plugins Ordner. Aktivieren und tata es geht. Ohne das Plugin lag mein Ergebnis bei schwachen 1,28 Punkten und einer Ladezeit von 2,5 Minuten (GPRS Geschwindigkeit). Mit Plugin sind es immerhin gute 3,71 (von max 5) Punkten und einer Ladezeit von 3,31 Sekunden (GPRS).

Es besteht zwar noch ein bißchen Verbesserungsbedarf aber das ist schonmal ein Anfang.

Und wieder einen Leser glücklich gemacht.

geschrieben von Horst_Jlamb

Jan 04

Mit dem Opera Mobile 9.7 Beta war ich ja nicht so ganz zufrieden. Am meisten hat gestört, dass bei eingeschaltetem Turbomodus Downloads und Tabs nicht mehr genutzt werden können. Dieses Problem ist bei der letzten Variante des mobilen Browsers behoben – und nebenbei sieht die Oberfläche mal ganz anders aus.
Tatsächlich könnte man 9.7 und 10 für grundverschiedene Browser halten, so unterschiedlich sehen sie aus und lassen sich bedienen.
Die Nummer 10 übernimmt endlich die Schnellwahlseite von der der Desktopvariante, wenngleich es einige Seitenbesuche dauert, bis das richtige Vorschaubildchen zu sehen ist.
Beim Seitenaufbau verhält sich 10 Beta wie ein Opera: Es geht schön schnell. Einziges Problem bisher: Hin und wieder vergisst Opera, dass mein Handy im Netz ist und kann keine Seiten abrufen – während andere Programme fröhlich laden, sagt Opera 10: Es besteht keine Netzwerkverbindung. Ich werde noch probieren, ob das am Turbo liegt oder ein generelles Problem ist.

Und auch hier wieder mein bisheriger Eindruck:
+ Operaüblich schneller Seitenaufbau
+ Schnellwahl als Startseite
+ Sinnvolle Tabverwaltung
+ Turbomodus wirklich nutzbar

- Pseudoverbindungsabbrüche
- Weniger Konfigurationsmöglichkeiten – opera:config ist nur noch sehr klein…
- Langsam sind zu viele Browser auf meinem Hnady ;-)

Sobald ich das Netzproblem gelöst habe, wird 10 Beta mein Alltagsbrowser. So!

geschrieben von White Rabbit

Dez 01

Der weiße Hase und meiner Einer wollen ja als nächstes unbedingt ein Android Handy und schon gibt es ein weiteres Argument dafür.  Der Android App Store ist der erste der auch ein Pornoabteilung hat :-) Bisher gibts zwar erst ein App (Dildroid soll ein Vibratorersatz sein) aber das ist bestimmt nur eine Frage der Zeit. Die Altersverifikation gibts wohl auch noch net aber auch das wird wohl bald kommen. Ich bin gespannt.

gefunden bei ndroidblog

geschrieben von Horst_Jlamb

Nov 27

Besonders für Horst, der ja auf Arbeit viel Zeit auf Datenbanken verbringt: Den Stinkefinger zeigen, als T-Shirt, in SQL.

SQL-Finger

(gefunden bei ThinkGeek)

geschrieben von White Rabbit

Nov 09

mouse

Die OpenOffice-Maus hat 18 – in Worten: achtzehn – Tasten. Da kann man schon fast von einer Maustatur sprechen. Meine Idee für die nächste Generation Eingabegerät: Eine Tastatur, die beim hin- und herschieben den Curser bewegt…

Diese Maus kostet 75 $, das sind gerade mal 4,17  € pro Taste. Leider sind keine 26 Tasten dran, sonst könnte man die Buchstaben darauf programmieren…

(gefunden bei gizmodo)

geschrieben von White Rabbit

Nov 06

Beruflich hab ich n bißchen mit Oracle Datenbanken zu tun und dabei hab ich heute morgen einen Aha-Effekt gehabt.

Es sollte eine Verbindung zur Datenbank aufgebaut werden, ging aber net. Na gut mal schnell geschaut wo der Fehler liegt und den gefundenen Fehler bei Google eingegeben. Und die erste Seite hatte tatsächlich auch gleich die Lösung:

“Wait a moment and try to connect a second time.”

Und es war tatsächlich so. Kurz gewartet, nochmal versucht zu verbinden und tata die Verbindung war da. Wie hat man mir im Studium so schön beigebracht

“Erledigung durch Zeitablauf”

geschrieben von Horst_Jlamb

Nov 03

910

Bei Betriebssystemen bin ich nun wirklich kein early adopter. Ich warte immer brav bis zum Releasedatum, warte dann, bis der Downloadsturm vorbei ist, dann wechsel ich.

auaLetzten Donnerstag kam Ubuntu 9.10 Karmic Koala heraus und am Wochenende hab ich es mir geschnappt. Da ich bei der Gelegenheit gleich von ext3 zu ext4 wechseln wollte, machte ich eine Neuinstallation statt eines Updates. Der Download ging erwartungsgemäß sehr flink, ich denke, die meisten sind eh schon seit der alpha auf karmic. Überraschen schnell ging auch die Installation: Gerade mal 13 Minuten (ja, ich habe gestoppt) vergingen vom Doppelklick auf “Installieren” bis zum Desktop nach dem reboot. Und dieser Desktop kam augenfeindlich freundlich daher, jede Menge positives Orange strahlte mir entgegen. Also waren meine ersten Einstellungen von kosmetischer Natur: Dust-Theme auswählen, einen pessimistischeres Wallpaper einstellen. Dabei ist mir aufgefallen, das jetzt schon vom Start an jede Menge Themes und Wallpaper vorhanden sind, so ganz ohne Installation von irgendwelchen Community-Paketen.

AahVor der nächsten Aktion hatte ich ein bisschen Angst: Gafiktreiber besorgen. Die Kombination von ATI-Karte und zwei Bildschirmen sorgte in der Vergangenheit immer dafür, dass nach dem dritten Versuch, 3D-Beschleunigung zu bekommen, der X-Server gar nicht mehr ging. Aber diesmal war es fast gespenstisch einfach: Ich habe den Treiber von der ATI-Homepage geladen, installiert, im Catalyst Control Center meine Einstellungen gemacht – und fertig! Natürlich lagen einige reboots dazwischen, aber dennoch hat es gut geklappt. Leider muss man sich noch immer zwischen 3D-Beschleunigung und “Fenster zwischen den Bildschirmen hin- und herschieben können” entscheiden, aber das find ich nicht so schlimm.

Zum Installieren zusätzlicher Anwendungen habe ich mal das neue Software Center statt der gewohnten Konsole benutzt, um es auszuprobieren. Es wirkt wesentlich performanter als die übliche Synaptic-Paketverwaltung und scheint auch einsteigerfreundlicher zu sein. Es gibt viel mehr Beschreibungstexte zu den einzelnen Paketen. Insgesamt wirkt es wie die Vorstufe zu einem Appstore. Für mich wird auch zukünftig die Konsole der komfortabelste Weg zu neuen Paketen sein.

software-center

Sonst kann ich keine großen Änderungen zum Vorgängerubuntu feststellen. Alles wirkt ein bisschen sauberer und solider, aber große Revolution hab ich noch nicht gefunden. Apropos gefunden: Ich habe ewig nach der /boot/grub/menu.lst gesucht, bis ich dann feststellte, dass Grub2 diese Datei nicht mehr verwendet: Fies!

Mein Fazit: Der Koala macht nicht viel neues, dafür vieles besser als die Jackalope. Für ein halbes Jahr werden wir wohl gute Freunde werden…
Bei meinem Netbook warte ich noch mit dem Update, bis eee-control für karmic (hoffentlich noch) erscheint. Ich bestehe nämlich darauf, alle Buttons am Gerät komfortabel belegen zu können.

geschrieben von White Rabbit