Nov 06

Beruflich hab ich n bißchen mit Oracle Datenbanken zu tun und dabei hab ich heute morgen einen Aha-Effekt gehabt.

Es sollte eine Verbindung zur Datenbank aufgebaut werden, ging aber net. Na gut mal schnell geschaut wo der Fehler liegt und den gefundenen Fehler bei Google eingegeben. Und die erste Seite hatte tatsächlich auch gleich die Lösung:

“Wait a moment and try to connect a second time.”

Und es war tatsächlich so. Kurz gewartet, nochmal versucht zu verbinden und tata die Verbindung war da. Wie hat man mir im Studium so schön beigebracht

“Erledigung durch Zeitablauf”

geschrieben von Horst_Jlamb

Nov 03

910

Bei Betriebssystemen bin ich nun wirklich kein early adopter. Ich warte immer brav bis zum Releasedatum, warte dann, bis der Downloadsturm vorbei ist, dann wechsel ich.

auaLetzten Donnerstag kam Ubuntu 9.10 Karmic Koala heraus und am Wochenende hab ich es mir geschnappt. Da ich bei der Gelegenheit gleich von ext3 zu ext4 wechseln wollte, machte ich eine Neuinstallation statt eines Updates. Der Download ging erwartungsgemäß sehr flink, ich denke, die meisten sind eh schon seit der alpha auf karmic. Überraschen schnell ging auch die Installation: Gerade mal 13 Minuten (ja, ich habe gestoppt) vergingen vom Doppelklick auf “Installieren” bis zum Desktop nach dem reboot. Und dieser Desktop kam augenfeindlich freundlich daher, jede Menge positives Orange strahlte mir entgegen. Also waren meine ersten Einstellungen von kosmetischer Natur: Dust-Theme auswählen, einen pessimistischeres Wallpaper einstellen. Dabei ist mir aufgefallen, das jetzt schon vom Start an jede Menge Themes und Wallpaper vorhanden sind, so ganz ohne Installation von irgendwelchen Community-Paketen.

AahVor der nächsten Aktion hatte ich ein bisschen Angst: Gafiktreiber besorgen. Die Kombination von ATI-Karte und zwei Bildschirmen sorgte in der Vergangenheit immer dafür, dass nach dem dritten Versuch, 3D-Beschleunigung zu bekommen, der X-Server gar nicht mehr ging. Aber diesmal war es fast gespenstisch einfach: Ich habe den Treiber von der ATI-Homepage geladen, installiert, im Catalyst Control Center meine Einstellungen gemacht – und fertig! Natürlich lagen einige reboots dazwischen, aber dennoch hat es gut geklappt. Leider muss man sich noch immer zwischen 3D-Beschleunigung und “Fenster zwischen den Bildschirmen hin- und herschieben können” entscheiden, aber das find ich nicht so schlimm.

Zum Installieren zusätzlicher Anwendungen habe ich mal das neue Software Center statt der gewohnten Konsole benutzt, um es auszuprobieren. Es wirkt wesentlich performanter als die übliche Synaptic-Paketverwaltung und scheint auch einsteigerfreundlicher zu sein. Es gibt viel mehr Beschreibungstexte zu den einzelnen Paketen. Insgesamt wirkt es wie die Vorstufe zu einem Appstore. Für mich wird auch zukünftig die Konsole der komfortabelste Weg zu neuen Paketen sein.

software-center

Sonst kann ich keine großen Änderungen zum Vorgängerubuntu feststellen. Alles wirkt ein bisschen sauberer und solider, aber große Revolution hab ich noch nicht gefunden. Apropos gefunden: Ich habe ewig nach der /boot/grub/menu.lst gesucht, bis ich dann feststellte, dass Grub2 diese Datei nicht mehr verwendet: Fies!

Mein Fazit: Der Koala macht nicht viel neues, dafür vieles besser als die Jackalope. Für ein halbes Jahr werden wir wohl gute Freunde werden…
Bei meinem Netbook warte ich noch mit dem Update, bis eee-control für karmic (hoffentlich noch) erscheint. Ich bestehe nämlich darauf, alle Buttons am Gerät komfortabel belegen zu können.

geschrieben von White Rabbit

Nov 02

Da sehr viele Leute hier nach Nautilus-Scripten suchen, noch ein kleiner Tipp zusätzlich zu meinem alten Artikel für alle Ubuntuuser (zu denen ich die Easy-Peasy-Leute mal zähle): Wenn man sich Ubuntu Tweak installiert, bekommt man neben vielen praktischen Sachen auch eine große Portion fertiger Nautilus-Scripte, die man sich einfach per Klick einrichten kann. Komfortabel!

Die Repos für Ubuntu Tweak stehen es auf der Downloadseite.

geschrieben von White Rabbit

Okt 31

Brigitte Zypries scheint einen Google-Insider zu kennen. Schließlich redet sie schon vom next big thing, Google SMSe.

Und weil’s so schon ist, hier der Link zur berühmten Browser-Antwort von Frau Zypries.

(gefunden bei Indiskretion Ehrensache)

geschrieben von White Rabbit

Okt 27

Nein ich hab keins und ich werde mir auch keins kaufen. Aber tolle Sachen scheints da ja echt zu geben. Amazon hat jetzt ein App entwickelt um seine Wunschliste einfacher und schneller riesengroß machen. Der Ablauf is ganz einfach (laut Amazon). Wenn man etwas sieht was man unbedingt haben will, macht man ein Foto, schickt es per App zu Amazon und die wiederum analysieren das Foto und suchen nach Produkten die zum Foto passen und setzt diese auf die eigene Wunschliste. Ich seh schon wilde Männer durch den BlödMarkt sprinten und jeden Sch… mit dem Iphone fotografieren.

geschrieben von Horst_Jlamb

Okt 24

An die Philosophie “never change a running system” glaube ich nicht. Wo bleibt denn da der Spaß?
Bei meinem Netbook ist jetzt mal wieder ein Punkt erreicht, bei dem es mir in den Fingerspitzen kribbelt – ich will daran herumbasteln. Und natürlich soll es dabei auch schneller werden, mehr Platz haben und auch schöner aussehen. (Na gut, das letzte ist mir egal)

Was läge da näher, als die SSD zu wechseln? Jetzt ist ein 16-GB-Chip mit wenig mitreißenden Schreib- und Leseraten darin. Allerdings scheinen SSDs noch immer nicht so im Preis gefallen zu sein, wie ich mir erhofft habe. midigitaldiscount.com scheint der online-Laden der Wahl für Ersatz-SSDs zu sein – und da wollen sie für die schnelle 32-GB-Variante vermessene 120 $. Das sind immerhin 80 € in harter Währung. Und das erscheint mir ein bisschen happig für 16 GB mehr Platz.

Aber mein Dilemma ist jetzt gelöst: Ich gewinne eine 64-GB-SSD beim Gewinnspiel von netbooksnews.de, bei dem ich natürlich hiermit mitmache. Ach, manchmal ist die Lösung eines Problems so leicht!

geschrieben von White Rabbit

Okt 23

los tres browsares

Mit einem Netbook verbringt man ja, wie der Name schon vermuten lässt, viel Zeit im Netz. Dazu braucht man natürlich einen Browser. Ich kann mich seit längerer Zeit nicht entscheiden, welcher nun der Browser meiner Wahl ist.

Fangen wir mit dem offensichtlichsten an: Mozilla Firefox. Dieser hat den Vorteil, dass fast alle Seiten für ihn optimiert sind, man findet kaum mal eine Seite, die im Feuerfuchs nicht geht oder häßlich ist. Außerdem natürlich gibt eine Fantastillion an Addons, die dem Browser von essentiellen über praktischen bis hin zu sinnlosen Features beibringen. Vor allem beim Netbook für mich wichtig: Google Gears geht.
Dafür hat der Firefox ein Riesenproblem: Er ist unglaublich langsam. Sowohl der Start des Browsers als auch das Seitenrendern dauert wesentlich länger als bei seinen Konkurenten. Auch mein Versuch, ihn “nackig” ohne Addons zu benutzen, zeigte: lahm.

Genau in diesem Bereich punktet sein alter Rivale Opera. Blitzeschnell im Seitenaufbau und seit Version 10 mit dem wunderbaren Turbo gesegnet, hängt er den Mozillabrowser ab. Gerade der Turbo rettet den Tag, wenn man via 3g im Netz ist und trotzdem Bilder sehen möchte. Dafür kann ich mich nicht an ein paar Bedienungsdetails gewöhnen, zum Beispiel fehlt mir der gwohnte Strg+Klick zum öffnen einer Seite in einem neuen Tab.
Außerdem scheint die freundlichen Jungs und Mädels von Google den Opera nicht so zu mögen, einige der Applikationen funktionien im Opera nur schlecht oder gar nicht. Und Gears gibt’s auch nicht für den Linuxopera.

Verwirrenderweise gibt es auch kein Gears für Chromium auf Linux. Die verschiedenen Webapps laufen im familieneigenen Browser sauber, aber auf offline muss man verzichten. Chromiums Charme liegt für mich im minimalistischen Aufbau und der Geschwindigkeit. Da er kaum besondere Features hat, ist er entsprechend schlank und leicht. Mittlerweile gibt es sogar einige sinnvolle Extensions, die das Leben schöner machen.

Irgendwie passen mir alle drei nicht so recht. Ich hätte gern einen Chromium mit dem Turbo aus Opera und dazu Gears. Und natürlich mit dem Addon-Angebot des Firefox. So, wer macht das schnell mal?

geschrieben von White Rabbit

Okt 21

moblin

Im Vorfeld des nahenden Ubuntu 9.10 wollte ich auch mal einer anderen Distribution eine Chance geben: Moblin. Moblin kommt von Intel und ist ein ziemlich abgespecktes Linux speziell für Netbooks. Ich hab es auf meinen EEE 901 go probeweise installiert.

Die Installationsdialoge sehen etwas zusammengebastelt aus, entsprechen inhaltlich aber den üblichen Ubuntu-Masken. Das größte Werbeargument von Moblin ist die Bootzeit. Und tatsächlich: Von Knopfdruck bis Desktop dauerte es bei mir gerade mal 12 Sekunden, das ist super. Wenn man dann auf dem Desktop angekommen ist, sind alle Sachen etwas anders, als man sie von anderen Distributionen kennt, aber vollkommen selbsterklärend. Die Oberfläche wirkt, als wenn man sie eher per Touchdisplay als mit dem Mauszeiger bedienen sollte. Sonst ist es recht minimalistisch: Es gibt einen Browser (etwas anders aussehender Firefox), einen Mailclient (etwas anders aussehender Evolution), einen Instant-Messaging-Client (etwas anders aussehender Empathy) und eine große Portion Social Networking – Twitter, Facebook und co. sind in die Oberfläche integriert. Das alles lässt sich ausgesprochen flüssig bedienen. Aber insgesamt ist es eher ein minimalistisches Netbook-OS à la Xandros als ein volles Betriebssystem. Der Ansatz ist für mobile Geräte sehr gut gewählt, noch fehlen aber auch moblinisierte Programme für die hübsche Oberfläche.

Das Todesurteil für Moblin kam per Netzwerk: Mein integriertes 3g-Modem (das “go” bei 901 go) wird nicht erkannt, und ich konnte das auch nicht ändern. Dabei ist mir aufgefallen, dass es generell noch recht wenig Community für Moblin gibt. Das andere K.O.: Mit jedem Neustart vergaß das OS mein verstecktes WLAN. Blöd.
Deswegen: Weg mit Moblin, vielleicht versuch ich’s bei Version 3 oder 4 nochmal…

Nachtrag: Die frische Version 2.1 soll 3g unterstützen.

geschrieben von White Rabbit

Okt 15

geschrieben von Horst_Jlamb

Sep 21

Ich gehörte ja auch zu den Gimp-Benutzern, die bitterlich über das drohende Einzelfensterlayout von Gimp 2.8 geweint haben. Offensichtlich war die Sorge umsonst – der Einzelfenstermodus wird eine Option darstellen. Das ist ja die optimale Variante – plötzlich freue ich mich sehr auf 2.8. Und ich bin sehr gespannt auf die “Polaroid-Overlays”, unter denen ich mir so recht noch gar nichts vorstellen kann.

geschrieben von White Rabbit