Es war wieder soweit, 200 Manager des Onlinefussballmanagers trafen sich in Dresden um im Soccerpark ihre durch Chips und Cola erarbeiteten Plautzen wieder abzubauen. Selbstverständlich war auch der Hauptstadtclan wieder dabei.
Meine Reise begann bereits Donnerstag mit der Fahrt zu BayernNick nach Aschaffenburg. Die mitgebrachten Sixer wurden schnell geleert und die Liste der vergessenen Sachen immer länger (Fussballschuhe, Trikot, Badeschlappen….). Freitag früh ging es mit einer Stunde Verspätung aber dafür mit einer super netten Fahrerin ins Reich der Sachsen. Nach 4 Stunden Fahrt waren wir die ersten im Hostel um da festzustellen, dass bei der Reservierung wohl n bißchen schiefgegangen ist. Aber die Unklarheiten wurden schnell ausgeräumt, so dass wir uns auf den Weg zum Essen und Bier fassen machen konnten. Auch das stellte sich schwieriger da als gedacht. In der Dresdner Neustadt ist man wohl n bißchen angearscht wenn man nicht grade Döner essen will. Nach gutem Essen beim Mexikaner und der einen oder anderen Hopfenkaltschale waren dann auch die restlichen Atzen anwesend. Schnell Zimmer bezogen, schick gemacht und ab zur Abendveranstaltung. Das Ambiente war dann aber doch nicht so ganz was uns entsprach und so landeten wir schnell in einer Bar mit gemütlichem Ambiente und Smoking-Zone. Je nach Alter und Vitalität verschwanden die Atzen auf ihre Zimmer. Die letzten Beiden kamen gegen 7 Uhr morgens. Aber wer den Wanderpokal kennt, weiß, da is nix mit ausschlafen. 9:15 war Abfahrt Richtung Soccerhalle.
Der Hauptstadtclan ist dieses Mal aber ohne große Ambitionen angereist. Aufgrund zahlreicher Verletzungen und Absagen sollte der Spass in Vordergrund stehen. Und das stand er auch. Relativ früh kreisten die ersten Konterbiere (und -alte). Trotzdem schaffte die erste Mannschaft mit nur 1 1/2 Niederlagen einen guten 5. Platz. Und die Zweite war noch nie so dicht dran ein Spiel zu gewinnen.
Die Abendveranstaltung am Samstag war gewohnt ruhiger. Aber trotzdem sehr spassig.
Alles in allem mal wieder ein geiles Wochenende und ich freu mich jetzt schon auf den 10. Wanderpokal in BERLIN.
Nachdem in der Saison 71. der Cup leider ausgefallen ist, gab es in dieser Saison ein Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Und das obwohl aufgrund der Weihnachtsfeiertage einige sogar das Anmelden (beinahe) vergessen haben.
Mit 15 Mannschaften ging es in 4 Gruppen los. In Gruppe A setzten sich FC East Glasgow als große Überraschung und die Meisterin des Tricksens NYFC durch. Schon in Gruppe B gab es die erste große Überraschung. Die hochgehandelten Kirkland Bulldogs musste dem FCC Blau-Gelb-Weiss und Vamos Kawasaki den Vortritt lassen. Auch der “ewige” Tabellenführer aus Trinidad und Tobage (Bloody Bay Buccaneers) konnte sich in Gruppe C nicht durchsetzen. Die erstarkten Los Dioses del Plantillazo und FC Sivas58 machten hier das Rennen ums Viertelfinale. In der letzten Gruppe erreichte der 1.FC Marzahn erstmals die nächste Runde. Im Duell der bisherigen Titelträger konnte sich Ciudad Billante Tijuana mit seiner unattraktiven Spielweise und 4 Unentschieden bei 4 Spielen gegen die Los Pibes de Oro durchsetzen.
Im Viertelfinale kam es erneut zum Duell NYFC gegen FC East Glasgow, welches die Schotten aufgrund eines Tores mehr für sich entscheiden konnten. Die beiden Viertelfinalneulinge Marzahn und plantillazo hatte wohle einen Nichtangriffspakt geschlossen, so dass nach einem Unentschieden im Hinspiel und nach 90 Min. im Rückspiel erst die Verlängerung den Sieg für die Marzahner brachte. Souverän mit zwei Siegen setzten sich Ciudad (gegen blau-gelb-weiss) und Siva58 (gegen Vamos) durch. Nach jeweils 1:1 im Hinspiel, brachte das Rückspiel den FC Sivas58 (Ciudad) und der 1.FC Marzahn (Glasgow) ins Finale.
Auch hier gabs erst in der Verlängerung eine Entscheidung zu Gunsten des FC Sivas58. Herzlichen Glückwunsch dazu.
weitere Auszeichnungen:
Torschützenkönig: Khalid al-Harith (FC Siva58)
bester Zweikämpfer: Neuseli Borges (Bloody Bay Buccaneers)
Hellas Ouzo gibs nicht mehr es lebe Club Deportivo Ciudad Brillante de Tijuana. Ich hab den Wechsel gewagt und bin von der Oberliga Griechenland in die 2.Liga nach Mexiko gewandert.
Der finanzielle Mehrwert der Sponsoren hat sich nicht ganz so gelohnt wie ich gedacht hab, aber immerhin 2.Liga Bei den Funcups gab es erstmals keinen Sonne über Frankfurt Cup. Das war leider der fehlenden Internetleitung am Anfang des Monats geschuldet. Im Hauptstadtcup hab ich wie immer in der 1.Runde die Segel gestrichen. Im Banana Cup hats immerhin für das Achtelfinale gereicht. Im Landespokal war leider auch schon in Runde 1 gegen einen schwächeren Ende-Gelände.
Dafür liefs in der Liga sensationell. Als 5.schwächstes Team gings eigentlich nur um den Klassenerhalt. Aber es kamen immer mehr Siege hinzu. Es war schon gespennstig. Bis kurz vor Schluss war sogar noch der Aufstieg drin. Am Ende stand ein hervorragender 3.Platz. Dafür läufts diese Saison bescheiden. Vorletzter mit erst einem Punkt.
Horst is Back from Berlin. Und schön wars. Gründe der Reise waren:
1. AtzenPokerTurnier
2. 1.FC Union Berlin : 1.FC Kaiserslautern
3. Dienstliches Zeugs
Kommen wir zum ersten dem AtzenPokerturnier. Dazu als Erklärung, Atzen nennen sich die Mitglieder des Hauptstadtclans beim Onlinefussballmanager. Nach einer halben Weltreise kamen BayernNick und meine Wenigkeit mit einer halbstündigen Verspätung am Turnierort an. Nach Klärung der Platzfrage ging es auch gleich los. Ich hatte leider net soviel Glück mit meinem Tisch. Zwei sagen wir mal semiprofessionell Pokerspieler haben mir das Leben verdammt schwer gemacht. Und so musste ich auch relativ schnell die Möglichkeit eines ReBuy in Anspruch nehmen. Aber das Glück kam trotzdem nicht zu mir. Einen sicher geglaubten Pott hab ich mit Herzflush gegen ein besseres Herzflush verloren. Als 3. oder 4. des 9-Mann-Tisches war dann auch das Spiel für mich dabei. BayernNick (der gespielt haben soll wie ein Kind mit seinen Bauklötzen ) dagegen hatte einen Lauf der ihn bis an den Final-Tisch katapultiert hat. Während ich am Loser Expertentisch den Sieg einfahren konnte, gewannen am Finaltisch die beiden SemiPros. Nick mit seinem 4. oder 5. Gesamtplatz hat die Fahne der Familie hochgehalten. Glückwunsch dazu kleener.
Die Stimmung war den gesamten Abend über einfach nur super. Es wurde getrunken, gequatsch als ob man sich schon Jahrhunderte kennt. Zum größten Abenteuer wurde die Rückfahrt. Eigentlich wollten wir vom entlegenen Zehlendorf (Krumme Lanke) zurück zum Ostbahnhof in unser Hostel (Ostel). Aber zusammen mit einem Atzen wurde noch ein Zwischenstop in Friedrichshain in ner Kneipe gemacht. Müde und erschöpft sind uns gegen 6 Uhr morgens die Lichter ausgegangen. Allerdings auch mehr gezwungen, da wir kein offenes Etablisement mehr gefunden habe.
Das dominierende Thema der letzten OFM-Saison war natürlich der Länderwechsel. Während der Horst – gemeinsam mit drei Vierteln meiner Buddyliste – nach Mexiko wanderte, wanderte meine Mannschaft von Argentinien in das ferne Trinidad und Tobago. Um eine gute Ausgangsposition für die neue Liga zu haben, erkämpfte ich mir Platz zwei der Ligatabelle und fand mich nach dem Saisonwechsel dann in der Oberliga des Inselstaates wieder.
Diese Saison sieht nach unterem Mittelfeld aus, bei meiner ersten Pokalteilnahme habe ich mit viel Glück die erste Runde überlebt. Sonst die üblichen Vorhaben: Geld sparen, Stadion ausbauen, nicht besonderes…
* Der Titel des Artikels ist natürlich der Wahlspruch meiner neuen OFM-Heimat.
Gerade läuft meine 15. OFM-Saison, davon jetzt die 13. in Folge in der argentinischen Landesliga. Meine Mannschaft bleibt dabei deutlich hinter den Möglichkeiten zurück, nach der Stärke müsste ich eigentlich um den Titel kämpfen, in der Realität bin ich im unspektakulären Mittelfeld der Tabelle.
Vielleicht ja kann ich mit dem OFM-Torerechner meiner Mannschaft ein wenig auf die Sprünge helfen. Man gibt dort die eigene Aufstellung und Taktik an, das gleiche für den Gegner – die Taktik muss man natürlich erraten – dann spukt das Tool die Wahrschinlichkeiten für Sieg, Unentschieden und Niederlage aus. Ich werde in der nächsten Zeit ein wenig damit experientieren – vielleicht funktioniert es ja wirklich…
Auch wenn meine Mannschaft diese Saison noch die Kurve kriegt und ich um den Aufstieg spiele – das wird meine letzte Saison in Argentinien sein. Ich werde die Möglichkeit nutzen und in ein neues Land wechseln, welches das sein wird, ist noch Verhandlungssache. Diesmal will ich die Chance nutzen, ganz unsportlich zwei bis drei Ligen aufzusteigen…
Zum Abschied aus Südamerika gibt das passende Lied:
Die Saison war geprägt durch die Urlaubsvertretung des weißen Hasen. Und eigentlich war sie total unspektakulär wenn der Hase die Mannschaft nicht in die 3.Pokalrunde geführt hätte. Ansonsten wurde zum 2. Mal die Klasse in der Oberliga gehalten. Durch den selbstauferlegten Sparkurs konnte ein neuer Rekordgewinn von genau 3.500.000 Euro erzielt werden. Und es gab noch einen weiteren Rekord. Mit 13 Feldspielern habe ich es diese Saison auf 23 Rote Karte gebracht. Super Jungs. Die Funcups liefen leider auch nicht sehr zufriedenstellend mit einmal Halbfinale und einmal Vorrunde.
Die neue Saison wird sehr hart. Nur 4 Teams sind unwesentlich schwächer. Sollte sich die Kartenflut weiterziehen wird es ne ganz harte Saison. Gerüchten zufolge plant der Vorstand zusammen mit einigen anderen Teams ein Mexiko-bashing in der neuen Saison.
Auf gehts Hellas in die 18.Saison
Achja der Weiße Hase hat den Aufstieg in die Verbandsliga knapp verpasst. Was bestimmt auch groß gefeiert wurde.
Der 2. FreundeFunCup stand an und als Titelverteidiger war natürlich auch Hellas Ouzo wieder dabei. Die Stärkebegrenzung wurde auf 100 angehoben. Das hatte zur Folge, dass zwei Mannschaften der ersten Auflage (u.a. der Vizemeister) nicht mehr teilnehmen konnten/wollten. Dafür wurde Verstärkung aus Schottland geholt. Die beiden Schotten machten auch gleiche den Sieg in Gruppe B unter sich aus (Kirkland Bulldogs knapp vor Celtic Oban FC). Bemerkenswert waren die beiden Unentschieden für den FC High Ball vor allem gegen die weitaus stärkeren Bulldogs aus Kirkland.
In Gruppe A konnte sich Hellas Ouzo leider nicht gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Ziemlich souverän marschierten die Oromo Warriors zum Gruppensieg. Der zweite Platz wurde erst im letzten Gruppenspiel zwischen dem FC White Rabbit und Hellas Ouzo entschieden. Das bessere Team hat leider gewonnen.
Im Halbfinale hatten die beiden Schotten das Nachsehen sodass das Finale Oromo Warriors : White Rabbit hieß.
Das einseitige Finale entschied letztendlich der Verbandsligist aus Kamerun. Herzliche Glückwunsch dazu.
weitere Auszeichnungen:
Torschützenkönig: Harry Verwey (Oromo Warriors) mit 13 Toren
bester Zweikämpfer: Christophe Glesener (Hellas Ouzo) (Wenigstens der Titel bleibt im Blog)
Nachtrag zum Thema OFM-Urlaubsvertretung für Horst: Wie erwartet, war in der dritten Pokalrunde Schluss. Immerhin hat die Mannschaft den deutlich stärkeren Gegner bis zum Elfmeterschießen gezwungen.
Bei Horsts nächstem Urlaub bringe ich die Mannschaft dann in die vierte Runde…
Ich glaub es nicht. Ich habe die 200’000 Leser dieses Blog freundlich gebeten, im Onlinefußballmanager für Luxemburg zu stimmen. Und was musste ich sehen:
Da muss sich noch einiges ändern! Also; Jetzt. Für. Luxemburg. Abstimmen!
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