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Dez 17
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Ich habe habe ja ständig das Gefühl, mir gingen die Serien aus. Deswegen freue ich mich immer, eine (für mich) neue Serie auszuprobieren. Das kann mal mehr, mal weniger gut ausgehen.
Das aktuelle Testobjekt ist “My Name Is Earl”, bei der ich mittlerweile eine gute Hälfte der ersten Staffel gesehen habe. Zunächst fallen alte Bekannte auf: Jason Lee (Vanilla Sky, verschiedene Kevin-Smith-Filme) und Ethan Suplee (American History X, Butterfly Effect, verschiedenste Kevin-Smith-Filme) stellen Earl und seinen Bruder Randy dar.
Die Story des ganzen ist einfach erklärt: Earl ist ein Kleinkrimineller, der beschließt, zukünftig nur noch gute Dinge zu tun. Dazu schreibt er eine Liste der schlechten Dinge, die er bisher gemacht hat, um sie Punkt für Punkt wieder gut zu machen. Diese Story diktiert natürlich den Inhalt der einzelnen Folgen: In jeder Episode werden ein oder zwei Listenpunkte von Earl angegangen. Diese formale Verbindlichkeit ist recht ungewöhnlich für eine Sitcom, erinnert an Brian Fullers gute und schlechte Serien über tote Menschen. Dieses Vorgehen gestaltet es einfach, die Serie zu überschauen, nervt aber nach einigen Folgen ein bisschen, weil es so vorhersehbar wie eine Folge House ist.
Den meisten Charm hat MNIE durch den konsequent durchgezogenen white-trash-style, man lebt im trailer und fährt El Camino, spricht den Akzent der Verlierer des Sezessionskrieges. In Kombination mit dem Umstand, dass ich Earl und Randy recht uneingeschränkt sympathisch finde, werde ich nach der ersten wohl auch die restlichen Staffeln schauen wollen.
Ich hatte mir noch nie Gedanken gemacht, ob und welches Bier Charlie Harper trinkt. Aber es scheint da draußen jede Menge Leute zu geben, denen das Kopfzerbrechen bereitet.
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