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Dez 19

Die Mutti hat mir das Taschengeld gestrichen, die CIA meinen ganzen Balkon vollschneien lassen und die Freimaurer haben mein Wochenende viel zu kurz gemacht. Aber das hält mich nicht ab weitere brisante Details über den weißen Hasen zu veröffentlichen. Mein Informant hat mir geheime Dokumente zugespielt, aus denen ersichtlich ist, dass der weiße Hase schlimmer foltert als die Amis mit ihrem Waterboarding:

geschrieben von Horst_Jlamb

Dez 19

Früher, als das Internet noch in Cafés zu Hause war, hatten wir Programme auf den Rechnern. Die nannten wird auch Applikationen. Als dann das Internet zu uns nach Hause kam, wurde es uncool, den ganzen Kram auf dem eigenen Rechner zu haben. Wir wollten Webapplikationen, und alles im Internet speichern. Oder, in Deppensprache: In der Cloud. Jetzt ist uns aufgefallen, dass es eigentlich blöd ist, alles nur im Internet zu haben – viele haben das Internet nicht immer dabei. Deswegen wollen wir jetzt was, was aussieht, als wäre es im Internet, im Notfall (in der Deutschen Bahn oder in den minderbewohnten Teilen des Landes) ist aber alles auf dem Rechner. Außerdem ist es wichtig, dass wir das Wort “Apps” benutzen.
Genau diese Wünsche möchte uns Google jetzt mit Chrome OS erfüllen. Wer nicht weiß, was das ist, kann sich dieses erklärende Video anschauen. Mit dem Chrome Betriebssystem gibt – wie sollte es anders sein – natürlich auch einen Appstore Webstore, in dem es Apps gibt. Diese funktionieren aber auch ganz ohne das Google Betriebssystem, im ganz normalen Chrome Browser geht das meiste genau so. Wenn man sich die jeweilige URL kopiert, sollte es oft auch in jedem anderen modernen Browser funktionieren.
Die meisten Sachen sind die gewohnten Google-Produkte, vom Rest habe ich mal drei Sachen rausgepickt, die mir erwähnenswert erscheinen. Klicken vergrößert die Bilder.

TweetDeck

Ist bislang der Überflieger der Chrome Apps – der beliebte Twitter-Client im Browser. Mit den gewohnten Spalten und so weiter… Ich bin selbst kein allzu großer Fan von TweetDeck, allerdings ist es schon wesentlich angenehmer, die Applikation im Browser zu haben, als sich alternativ Adobe Air installieren zu müssen. Wer also diesen Powertwittererclient nutzen möchte, ohne alle gefühlte 12 Minuten ein wichtiges Sicherheitsupdate für Adobe Air installieren zu müssen, ist hier richtig.

NewsSquares
Google Reader ist eine überzeugende Erfindung, allerdings nicht allzu attraktiv. NewsSquares ist eine alternative Darstellungsweise für den Google Reader, wie der Name schon sagt, mittels kleiner Kästchen. Jedes Kästchen ist ein Abbonement, man kann eigentlich alles, was man im Reader macht, auch hier: Mit Stern versehen, teilen, mailen und so weiter. Stolperstein bisher – großen Feedmengen klickt man sich tot, da man immer nur eine Quelle am Stück anschauen kann, nicht alle Artikel aus einem Ordner oder Label. Aber für das genüssliche Lesen einer überschaubaren Anzahl von Artikel ein netter Ansatz.

NYTimes

Bei Deutschen Zeitungen habe ich immer den Eindruck, sie würden versuchen, ihre Internetauftritte möglichst ähnlich zu jeder beliebigen Internetseite zu gestalten. Um sich dann zu beschweren, dass die Leute lieber bei Google News, als bei den hässlich zugeklatschten Zeitungsportalen zu lesen, bei denen man versuchen muss, einen gekürzten Artikel zwischen Werbung, Klickstecken und nochmal Werbung zu finden.
Einen ganz anderen Weg geht die New York Times. Schon auf dem Android-Handy mag ich die zugehörige App sehr, auch im Browser macht das ganz Spaß. Es wirkt, als würde man eine Zeitung durchblättern, nicht eine Internetseite anschauen. Alles ist klar strukturiert, übersichtlich und macht Spaß. Die Seite nytimes.com/chrome kann man auch ganz ohne App so nutzen.

geschrieben von White Rabbit

Dez 19

So, weiter mit den Jahresrückblicken: Für diejenigen, denen es bei Gawker zu ausgefallen war, gibt es eine Top 10 von youtube – hier der Teaser:

Die vollen Videos gibt es sehr hübsch unter youtube.com/rewind, zusammen mit einer Timeline à la Google Zeitgeist.

Bei den Top 10 gibt es wenig Überraschungen: Neben den unvermeidlichen Justin Bieber, Twilight, OK Go und Greyson Chance sind die üblichen Internetverdächtigen vertreten. Die Kurzfassung für das internet-meme-affine Publikum: Double Rainbow auf 6, Old Spice Guy auf 5 und der autogetunete Antoine Dodson auf 1. Leider nicht geschafft in die Top 10 haben es die Chatroulette Piano Improv Videos. Und obwohl es sich im Herbst anders anfühlte, auch kein Video der “It gets better“-Kampagne.

Aber mein absolutes persönliches Highlight: Es gibt natürlich auch eine Top 10 der beliebtesten Musikvideos. Und von diesen zehn Videos sind exakt zehn für Zuschauer aus Deutschland gesperrt. Vielen Dank, liebe Musikindustrie. So werdet ihr mich nie zum Lady Gaga oder Justin Bieber-Fan erziehen können…

geschrieben von White Rabbit

Dez 18

Vorweihnachtszeit ist ja traditionell die Zeit, in der alle etwas gutes tun wollen. Das manifestiert sich in einer Verdopplung der gemeinnützigen Fernsehwerbungen und tragischen Voranzeigen für Spendenmarathons. Weil das alles nicht fetzt, hier drei Vorschläge für bequemes, gutes Spendenkarma.

Chrome For A Cause

Das ist Charity für Slacker: Man muss nur den Aufwand aufbringen, eine Google Chrome Erweiterung zu installieren. Google spendet dann pro geöffneten Tab etwas an eine Hilfsorganisation der eigenen Wahl. Die Aktion geht nur bis zum 19.12., deswegen eigentlich schon zu spät. Deswegen schnell zur Nummer zwei:

Freikaufen von Jimmy Wales

Ich hatte ja schon über den hypnotisierenden Jimmy Wales bei Wikipedia geschrieben. Mitlerweile starrt Pavel Richter, Chef von Wikimedia Deutschland. Ich denke, wenn genügend Leute Geld geben, verschwindet der Aufruf von der Startseite und man kann Wikipedia ungestört aufrufen. Das kommt mir generell spendenwert vor.
Allerdings: Aus Deutschland kann man nur für Wikimedia Deutschland spenden. Und da ich, wenn ich etwas suche, nur sehr selten bei de.wikipedia.org fündig werden, fast immer jedoch bei en.wikipedia.org, scheidet das auch aus.
Daher schnell zu Spendemöglichkeit Nummer drei:

Humble Indie Bundle #2

Vor vielen Monden gab es die Nummer eins, jetzt das zweite Bundle: Man kauft sich ein Paket von fünf Computerspielen von unabhängigen Entwicklern. Die Spiele gibt es für Linux, Mac oder Windows. Alles ohne DRM, also kann man sie auf beliebig vielen Rechnern installieren und immer wieder herunterladen.
Man bezahlt dafür soviel, wie man will.
Wo ist denn da die Charity? Beim Bezahlen sucht man aus, ob wie das Geld zwischen den Entwicklern und zwei Hilforganisationen aufgeteilt wird.
Danach kann man entspannt Revenge Of The Titans zocken und denken, dass man die Welt ein bisschen gerettet hat…

geschrieben von White Rabbit

Dez 18

Seit Tagen gehts im Netz fast nur noch um Wikileaks und Julien Assange. Aber auch wir haben geheime Dokumente vom CIA ergaunern können. Den Anfang macht der Beweis, dass der weiße Hase an der Atombombe baut:

geschrieben von Horst_Jlamb

Dez 16

Im Fernsehen jammerte es vor kurzem, dass ‘Unsere Jugend’™ gar nicht mehr weiß, warum Weihnachten gefeiert wird. Für diese jungen Unwissenden gibt es die perfekte Erklärung:

youtube Direktlink, gefunden bei urlesque

geschrieben von White Rabbit

Dez 13

Dezember, Zeit für Jahresrückblicke. Wer sich 2010 nicht oft “in diesem Internet” aufgehalten hat, kann trotzdem einfach aufholen. Bei Gawker.tv gibt es den üblichen Rücklick auf die Top 100 Videos im Internet 2010 – inklusive einer Liste für Detailrecherchen…

Ich versuch mal, das ganze einzubinden, hatte es einbettbar auf BuzzFeed gefunden:

P.S. Wer auch 2009 verschlafen hatte…
P.P.S. Apropos Gawker, wenn jemand von Euch dort einen Account hat – Passwort ändern!

geschrieben von White Rabbit

Dez 11

Hihihihihihihihihihihihihihi…

geschrieben von White Rabbit

Dez 07

Katze mit Katze:

Katze mit Stofftier:

geschrieben von White Rabbit

Dez 05

geschrieben von White Rabbit